Luxemburgs Thronfolger Guillaume und Gräfin Stephanie sagten "Jo!"

Ansichtssache
20. Oktober 2012, 14:34

Luxemburg/Brüssel - Luxemburgs Thronfolger Guillaume (30) und Gräfin Stephanie de Lannoy (28) haben einander in der Kathedrale der Hauptstadt Luxemburg das Jawort gegeben. Vor 1.400 Gästen, darunter vielen Vertretern des europäischen Hochadels, versprachen sie einander am Samstag ewige Liebe und Treue.

Es war ein Fest, wie es Luxemburg noch nie erlebt hatte: Zehntausende jubelten dem Paar zu - als diese endlich zum ersten öffentlichen Kuss auf dem Balkon des Palastes erschienen. Mit einer prachtvollen Bilderbuchhochzeit am Samstag in der Hauptstadt des Landes eroberten sie nicht nur die Herzen der rund 500.000 Luxemburger im Sturm. Sie wurden zugleich zu einem neuen Traumpaar des europäischen Hochadels auf Augenhöhe mit dem royalen Nachwuchs aus Schweden, Dänemark, Norwegen und Spanien. Im Großherzogtum lief die Party für alle bis spät in die Nacht.

Königshäuser reisten an

Zur Prinzenhochzeit waren Mitglieder von zahlreichen Königshäusern angereist: Könige und Königinnen aus Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Schweden und Belgien. Plus die nächste Generation der Royals - die Thronfolger vieler Länder. Insgesamt 25 Häuser waren vertreten. Eine große Ehre für ein kleines Land. Nur einen Wermutstropfen gab es: Enttäuschung darüber, dass Prinz Charles und Camilla aus London nicht unter den Gästen waren. Dafür hielten Prinz Edward und Prinzessin Sophie aus Wessex die Stellung.

Für Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker ist am Hochzeitstag Geschichte geschrieben worden. "Es wurde die Grundlage dafür gelegt, dass sich die Dynastie harmonisch weiter entwickeln kann", sagte er. Auch er schätze Stephanie sehr. Sie sei eine "hochintelligente Frau, die mit beiden Füßen in der Welt von heute steht". Guillaume ist der älteste Sohn von Großherzog Henri (57) und wird eines Tages dessen Thron übernehmen. Er wird der siebente Herrscher im luxemburgischen Zweig der Dynastie Nassau-Weilburg sein.

 

Tausende Schaulustige

Die Hochzeitsfeier hatte mit einer Schweigeminute für die Mutter der Braut, Gräfin Alix de Lannoy, begonnen. Stephanie war ebenso wie der Bräutigam sichtlich bewegt und um Fassung bemüht. Die Anspannung der Braut schien sich erst nach dem Jawort zu lösen, als die 28-Jährige befreit lächelte.

Zur Vermählung in der Kathedrale Notre-Dame waren Mitglieder des gesamten europäischen Hochadels angereist, darunter die Könige und Königinnen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, den Niederlanden und Belgien sowie zahlreiche Thronfolger. Tausende von Luxemburgern jubelten den Gästen auf dem Weg in die Kirche zu.

Schärpen und Bunte Hüte

Die Könige waren in Galauniformen mit goldgelben Schärpen erschienen, bunte Hüte der Damen in allen erdenklichen Farben bestimmten das Bild in der Kirche. Das Gotteshaus war mit rund 3.000 weißen Rosen geschmückt.

Erzbischof Hollerich sagte, die Hochzeit sei angesichts der vielen Beziehungsprobleme der Menschen ein Zeichen der Hoffnung vor allem für viele junge Menschen. "Jede Ehe kennt Krisen", mahnte er zugleich. "Eine Verunsicherung kann eine Liebe in die Krise führen, aber sie widerspricht nicht der Liebe."

Guillaume ist der älteste Sohn von Großherzog Henri (57) und soll eines Tages dessen Thron übernehmen. Er wird der siebte Herrscher im luxemburgischen Zweig der Dynastie Nassau-Weilburg sein. Der Thronfolger ist auch der Urenkel von Felix von Bourbon-Parma, einem Bruder der österreichischen Ex-Kaiserin Zita. Gräfin Stephanie stammt aus einer der ältesten Adelsfamilien Belgiens und ist nun Luxemburgerin geworden. (APA, 20.10.2012)

Bild 1 von 7»
foto: dapd/michael probst
Share if you care
Posting 1 bis 25 von 75
1 2
Unglaublich, dass so eine Farce heute noch notwendig ist !

#
Anmerkung:

In Luxemburg ist es ein offenes Geheimnis, dass der Thronfolger Guillaume eher dem eigenen Geschlecht zugetan ist.

Tausende Schaulustige, so im Artikel

wer sind diese Tausende ...? Der Pöbel, die Plebs; und diese sind auch die Käufer, die Finanzierer der Illustrierten. Anerkennung verweigern: nicht gerade sehr demokratisch. Das Weibervolk ist der Hauptschuldige!

Richtig ist, dass manchmal das Volk zensurtiert wird.

Sehr demokratisch ist das gerade auch nicht.

Cte deGudenus, Paris.

Noch notwendig,

es fehlt ..., id est: ?

REP. Ö hoffentlich gar nicht vertreten, und wenn nur durch einnen Honorar Vize Konsul in Krachlederne, Mostflasche in die Brartzerln samt übergrossen Tiroler Hut als getragener botanischer Garten

Etwas das im übrigen von den Sozialisten Propagiert wird

Jo!

"Wollen Sie dies... Ihnen Anvertraute... heiraten, so
sagen Sie JA?!"

- "JO!"

"Wollen Sie ... diesen Mann..."

- "JO, Mann!"

Statt Bach hören wir anschließend Hip Hop aus der Dose.
(C:

kann man diesen Privilegienstadl nicht endlich abschaffen, leben paradiesisch und der Steuerzahler kommt dafür auf.

Bringen Sie Antrag im Parlament ein!

Stadl von Privilegien - Steuerzahler

Die Privilegien sind ?

Zahle ich als Mitglied des Hauses L bzw. als gemeiner Graf Gudenus weniger für einen Viennaburger wo auch immer? (Beispiel).

Und wenn ? Das Parlament von L, nicht jenes in Wien bzw. sonstiges BAGDAD hat bewilligt; allerdings gegen 2 miserable Stimmen!

@Ph...

beim besten Willen, ich verstehe Ihr Posting einfach nicht.

Sie sind diesbezüglich nicht allein .....

...der Herr "Graf" belieben hier immer seinen eigenen Hofnarren zu konkurrieren ;-)
Nur, der Hofnarr kann es besser - ergo - "Graf" bleibn'S bei dero Leisten.

Danke für das Verständnis Ihrerseits ;-)

Aber gern ;-)

gräflicher Hoheit convenirt es nicht, für die plebs verständlich sich auszudrücken, wäre ja noch schöner...

über einem mütterliche Grossmutter nur Prolo Vorfahren,

diese half beim Ausdruck, allerdings in fremder Sprach' - man ist kein heimischer Nazi.

Im übrigen es fehlt offenbar an vieles, um Hoheit zu sein!

@vh..

ja, offenbar ;-)

Von "adelig" zu "adelig"

Als auch Adeliger und Angehöriger des ehrenwerten Hauses von Pöbel verlange ich, dass man meine blaublütigen Verwandten schnellsten von ihren Thronen jagen soll.

Gez. Graf Ferkel von Pöbel

Es gibt Leut', die sich nicht ausdrücken können - auch ein Graf Ferkel kann proletarisieren

Den allerbesten Familien kann das passieren; siehe die Raugrafen!

Wenn sie das Gestammel als persönlichen Stil durchbringen wollen, dann werden wir das wohl akzeptieren müssen.

Immer Meinung des anderen anhören!

Stil ist kein Thema

Bei dem Thema fällt mir immer die oberösterreichische Bezeichnung ...

...für das ein was im Frühling auf diversen Feldern so wenig riecht ;-)

Hochzeitsreise von Rom nach Peking - Ende der Romfahrt (zum Papst)

Papst ist nunmehr practisch der Kaiser des Reiches der Mitte bzw. der Sohn des Himmels, wobei dieser durchaus auf einen ausserehelichen Sohn des Grossen Vorsitzenden sein darf. Als Schatzmeister der immer kleiner werdenden ganz Grossen Welt!

Vor allzulanger Zeit wer hat das erträumt? Es war einmal so! In etwa zur Zeit der Hochzeit Maximilian I. mit der Erbin von Burgund, die reichste und ?schicksalvollste Erbin aller Zeiten.

Schade, dass das Haus Oesterreich und China sich nie getroffen haben. Wie ;konnte das aber auch nur sein? Verlust von Brüssel war halt das unerkannte Ende aller Zeiten!

sie hat links und rechts Ring(e) am Finger.

gilt des dann überhaupt ?

muss man nicht klar ja sagen ?

Ein Bauer sagt halt dies in seiner Mundart! Gehen sie in's Haiderland dort gibt es zumindestens deren drei!

Posting 1 bis 25 von 75
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.