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Der glückliche Sieger des 2.752-Stufen-Marathons.

Im Hintergrund der imposante "Flaschenöffner".
Der Niederösterreicher Rolf Majcen hat am Samstag den längsten Wolkenkratzer-Treppenlauf der Welt in Shanghai gewonnen. Der 46-Jährige bewältigte die 100 Stockwerke und ingesamt 2.752 Stufen des 492m hohen World Financial Centre in einer Zeit von 18 Minuten und 55 Sekunden und setzte sich gegen rund 400 Konkurrenten aus drei Kontinenten durch.
Am Freitag beim Stiegenlauf im Business Park in Wien über 35 Stockwerke mit 680 Stufen feierte Andrea Mayr einen überlegenen Sieg. Bei den Herren gewann der Pole Bartosz Swiatkowski.
Der Wolkenkratzer in China ist der vierthöchste der Welt und gehört nach einer CNNGo Auflistung zu den "20 most iconic skyskrapers of the world". Die wie ein Flaschenöffner konzipierte Spitze des einzigartigen Wolkenkratzers wurde zur Reduktion des Winddruckes konstruiert.
Für Rolf Majcen, der auf den Tag genau vor 13 Jahren seinen ersten Treppenlauf auf den CN-Tower in Toronto/Canada gewonnen hatte, war es im 76. Treppenlauf seiner Karriere der 15 Sieg. Mit dem Erfolg in Shanghai reihte sich Rolf Majcen zu jener Hand voll Elite-Treppenläufer, denen es gelungen ist, auf 3 Kontinenten siegreich zu sein. Für Majcen, der unter anderem auch den Lauf auf das Rockefeller Centre in New York gewonnen hat, war das Financial Centre in Shanghai das 43 Gebäude, das er wettkampfmäßig bezwang. "Die Zeitumstellung war das größte Hindernis. Den Lauf selber habe ich voll durchziehen können. Ich habe die letzen Trainingsvorbereitungen im Galaxy-Tower in der Wiener Praterstraße absolviert", so der sportliche Investmentfondsrecht-Experte. (red, derStandard.at, 20.10.2012)
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