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Thomas Vanek kommt mit den 99ers in Wien unter die Räder.
Wien - Im 13. Saisonspiel hat es auch den VSV erwischt. Die Villacher sind am Freitag erstmals in dieser Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ohne Punkt geblieben. Die Kärntner mussten sich in Znojmo mit 4:8 geschlagen geben, womit die Vienna Capitals dank eines 4:1 gegen die Graz 99ers nach Punkten zum VSV aufschlossen.
Vanek-Schauen
Auch NHL-Stürmer Thomas Vanek hat die beeindruckende Heimserie der Vienna Capitals nicht beendet. Die Wiener landeten mit einem 4:1 (3:0,0:1,1:0) gegen die Graz 99ers ihren neunten Pflichtspielsieg in Folge auf heimischem Eis. Die Albert-Schultz-Halle war mit 7.022 Zuschauern seit Tagen ausverkauft, gastierte mit den 99ers doch auch Österreichs größter Eishockey-Star in der Bundeshauptstadt.
Vanek vermochte dem Spiel nur sehr vereinzelt seinen Stempel aufzudrücken. Zu sehr hing der 27-Jährige von den Buffalo Sabres, der sich während des "lockout" in der NHL noch zumindest bis 4. November in Österreich fit hält, im Angriff der Grazer in der Luft. Die Capitals dominierten die Begegnung von Beginn an, führten dank Toren von Tony Romano (10./PP), Kapitän Benoit Gratton (12.) und Joshua Soares (19./PP) bereits nach dem ersten Drittel verdient mit 3:0.
Erst im Mitteldrittel fanden die 99ers ein wenig zu ihrem Spiel - und Vanek einige Chancen vor. Einen Schuss des NHL-Imports lenkte Olivier Latendresse zum 1:3 ins Tor (37.). Vanek hält damit nach fünf Spielen in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) bei fünf Scorerpunkten. Tor hat er seit seinem Debüt vor zwei Wochen gegen Zagreb (5:4 n.P.) aber keines mehr geschossen. Dazu kassierten die Grazer bereits ihre vierte Niederlage in Folge.
Im Schlussdrittel gelang beiden Teams wenig, die Capitals verwalteten ihre Führung. Vanek lief in einem Gegenstoß alleine auf Matthew Zaba zu, scheiterte aber am Caps-Goalie (48.). Die Wiener Fans bejubelten ihre Nummer 1. Für den Schlusspunkt sorgte erneut Soares ins leere Tor (60.).
Myers-Schauen
Der KAC unterlag beim Debüt der NHL-Stars Tyler Myers und Sam Gagner bei Fehervar mit 3:4 nach Penaltyschießen. Meister Linz fertigte in Salzburg die Roten Bullen mit 5:3 ab. Dornbirn setzte sich auswärts gegen Ljubljana mit 3:2 durch gab damit den vorletzten Tabellenplatz an die Slowenen ab. Schlusslicht Innsbruck kassierte zu Hause gegen Zagreb eine 0:5-Niederlage.
Der VSV, zuletzt neunmal in Folge siegreich, lag durch einen Doppelschlag von Znojmo innnerhalb von 70 Sekunden nach gut fünf Minuten mit 0:2 zurück, doch Derek Damon (17./PP) und Michael Grabner mit seinem dritten Treffer im vierten Spiel für den VSV (18.) sorgten noch vor der ersten Pause für den Gleichstand. Im Mitteldrittel allerdings zogen die Tschechen auf 5:3 davon und ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.
Beim KAC hinterließen die NHL-Stars Tyler Myers (Buffalo Sabres) und Sam Gagner (Edmonton Oilers) in ihrer ersten Partie für die Klagenfurter einen starken Eindruck. Myers beeindruckte mit seinem eisläuferischen Können und schnellen Pässen, Gagner bestach mit Scheibenbehandlung und Körpertäuschungen. Den 0:1-Rückstand der Rotjacken bei Fehervar konnte aber auch das munter wirkende NHL-Duo nicht verhindern, nach einem Fehler in der KAC-Verteidigung brachte Johansson das Heimteam in der 15. Minute mit 1:0 in Führung.
Die Antwort der Gäste kam prompt, nur 83 Sekunden später stellte Lundmark nach Kombinationsspiel mit Koch auf 1:1 (16.). Im zweiten Abschnitt trug sich Gagner erstmals in die Scorerliste ein. Im Überzahlspiel spielte er "backhand" einen Traumpass auf Spurgeon, der nur noch den Schläger richtig hinhalten musste und der Puck landete zur 2:1-Führung im Tor (26.). Für den nächsten Treffer sorgte die "Geier-Linie", Schellander schloss nach Zuspiel von Manuel Geier erfolgreich zum 3:1 ab (33.).
Doch die Ungarn gaben sich noch lange nicht geschlagen, Benk erzielte den Anschlusstreffer (46.), Pratt 29 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 3:3. Nach einer torlosen Verlängerung verwertete Sofron den entscheidenden Penalty. Nach dem nicht ganz nach Wunsch verlaufenen Einstandmatch ist das NHL-Duo in Diensten des KAC am Sonntag gegen Innsbruck erstmals in der Klagenfurter Stadthalle zu sehen.
Für Linz geht's bergauf
Meister Linz setzte seinen Aufwärtstrend fort. Die Black Wings feierten im Salzburger Volksgarten mit 5:3 den dritten Sieg in Serie. Brian Lebler (2., 26.) und Pat Leahy (17., 22.) erzielten jeweils zwei Treffer für die Linzer, die nach zwei Dritteln mit 5:0 führten. Salzburg spielte noch ohne den am Vortag verpflichteten Torhüter Bernd Brückler, so kam das Duo Alex Auld/Luka Gracnar zum Zug. Auld musste in der 27. Minute nach dem fünften Gegentreffer Gracnar Platz machen, im Schlussdrittel gelang zumindest Ergebniskosmetik.
Innsbruck hatte im Heimspiel gegen Zagreb keine Chance auf den zweiten Saisonsieg. Die Haie schlitterten mit NHL-Stürmer Andreas Nödl in ein 0:5. Der zweite Aufsteiger Dornbirn feierte dagegen den vierten Sieg und gab den vorletzten Tabellenplatz ab. Die Vorarlberger besiegten Olimpija Ljubljana dank eines Treffers von Dany Bois 61 Sekunden vor Schluss mit 3:2 und überholten die Slowenen. (APA/red, 19.10.2012)
Ergebnisse der Erste Bank Eishockey Liga (13. Runde) von Freitag:
Österreichischer Teamverteidiger wechselt von den Capitals zum tschechischen Erstligisten Pirati Chomutov
Ouellette, Hartl und Puschnik nach Wien
Heilungschancen laut Ärzten sehr gut - Spieler: "Auch dieser neue Kampf wird gewonnen"
Auflösung des vor zwei Monaten bei den Tirolern geschlossenen Einjahresvertrages
Wechsel in die russische KHL
Dreijahresvertrag mit dem Meister
Teamverteidiger muss nach eineinhalb Jahren gehen - Samuelsson: "Haben einige vielversprechende Junge"
Sturmtalent Häussle verlängert in Dornbirn
Verteidiger kehrt nach 13 Jahren im Ausland zurück - Goalie von Wien nach Klagenfurt
Klagenfurter biegen nach einer packenden Partie die Capitals mit 5:3, machen den Sweep perfekt und holen ihren 30. Meistertitel
KAC schlägt die Caps mit 5:3, entscheidet die Serie mit 4:0 für sich und setzt sich auf den Thron
KAC-Stürmer war für Fachjournalisten am wertvollsten
Klagenfurter gewinnen auch das dritte Finalspiel gegen die Capitals - Nach 4:0 in Wien fehlt nur noch ein Sieg zum Titel
Lammers trifft beim zweiten Spiel der Finalserie in Klagenfurt zur Entscheidung
KAC mit 1:0-Auswärtssieg in Wien - Caps erstmals seit acht Jahren ohne Heimspiel-Torerfolg - Spiel zwei am Sonntag in Klagenfurt
Rafael Rotter ist als Jude eine Ausnahme im österreichischen Spitzensport. Der Stürmer der Capitals sieht seinen Glauben "so streng, wie ich ihn sehen kann"
Nach 16 Runden stehen die Caps an der Spitze, gut möglich, dass sich die Verpflichtung des NHL-erfahrenen Scouts Bernd Freimüller schon in der ersten Saison bezahlt macht
der tolle empfang der wiener fans für bobby "magic" wren wurde total verschwiegen. da könnten diverse fussballanhänger von diversen großklubs in wien ja was lernen über fairness und respekt über geleistetes für den verein in der vergangenheit.....
Und da ist es mir lieber im Adler-Duell den kürzeren zu ziehen, als gegen ein anderes Team. Eine Niederlage kann auch 'was gutes sein. So sind wir wieder am Boden der Realität und wissen dass nicht alles von alleine geht.
Lamoureux-Spieldiszi ist auch klassisch. Letzte Saison hat er in Laibachs-Diensten dem Schiri seinen Schläger gegen das Schienbein geworfen....also wir wussten schon, welchen Hexer wir uns da holen.
Sonntag gegen den wieder erstarkten Meister 2 Punkte, und dann geht es nächste Woche Richtung Derby und die Woche drauf ist die Adler-Landung in Kagran.
Bin schon gespannt, ob der Zocker dem Grabs dann auch seinen Stift zum Halten gibt...;)
Weil so entstehen blöde Gerüchte.
Wie z.B. im Moment beim Lebler-Check, wo noch immer kolportiert wird, dass die Schiris nichts gesehen hätten, obwohl das nur von einer Website falsch behauptet wurde.
Für das Spiel selbst wäre es egal, ja, nicht aber für die nächsten Spiele.
Verlieren ist ja ok, aber 40 Minuten lang überhaupt keinen Willen zum Erfolg zu zeigen ist eine Frechheit. Kristler, Raffl und Trattnig waren die einzigen, die zumindest aufbegehrt haben, und das Spiel anzutreiben versuchten.
Man hat aber auch das Gefühl, dass Page sein Pulver verschossen hat... er kann nicht mehr überraschen, anscheinend auch nicht mehr begeistern, und wirklich "ein Team" scheinen die Bullen unter ihm auch nicht zu werden - steht sogar gar nicht soooo beschönigt auf der RBS-Webseite: "Die Red Bulls reisen bereits am Samstag an; eine Maßnahme, die auch das Team wieder mehr zusammenbringen soll. "
Ich finde, dass euer Kader heuer nicht so gut ist wie die Jahre zuvor. Aber immerhin haben gestern Obrist und Komarek wieder gespielt und das dritte Tor war echt schön.
Aber da bis Anfang November noch beliebig oft getauscht werden kann und dann immer noch bis Ende Jänner drei Wechsel gestattet sind, wird wohl noch einiges in der Mozartstadt passieren.
Mit Brückler habt ihr nun eh 'mal einen guten Goalie geholt. Auld war gestern ja eine Frechheit.
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