Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Quelle: Youtube
Charkiw - Weil sie sich im Krankenhaus ausspioniert fühlt, hat die wegen Amtsmissbrauch verurteilte ukrainische Exregierungschefin Julia Timoschenko aus Protest ihre sofortige Rückverlegung in eine Gefängniszelle verlangt. In der Klinik in Charkow stehe Timoschenko unter einer "unmenschlichen und absolut grausamen" Dauerüberwachung per Videokameras, sagte ihr Anwalt Sergej Wlassenko am Freitag.
Unbekannte hatten vor wenigen Tagen einen Mitschnitt aus Timoschenkos Krankenzimmer im Internet veröffentlicht, dabei ist Timoschenko zu sehen, wie sie in Stöckelschuhen mit einem Rollator durch das Krankenzimmer geht. "Das ist empörend", sagte Wlassenko. Nach Bekanntwerden des Clips hatte er noch von einer "Fälschung" gesprochen. Die 51-Jährige habe in einem Brief an Präsident Viktor Janukowitsch ihre Verlegung verlangt. Die Forderung könnte vor der Parlamentswahl in der Ukraine am 28. Oktober die gespannte Stimmung in der Ex-Sowjetrepublik weiter anheizen.
Timoschenko misstraut einheimischen Medizinern und wird seit Anfang Mai in Charkow von Spezialisten der Berliner Charite-Klinik unter anderem wegen starker Rückenschmerzen behandelt. Die deutschen Ärzte hätten die Zustände im Krankenhaus der Stadt rund 450 Kilometer östlich von Kiew als "Stress" für Patienten kritisiert.
In einem angeblichen Schreiben der Charite, das Timoschenko auf ihrer Internetseite veröffentlichte, heißt es, dass die Verhältnisse in der Ukraine keine geeignete Therapie zulassen würden. Die Charite sei aber zu einer Behandlung der zu sieben Jahren Haft verurteilten Politikerin in Berlin bereit. Die ukrainische Regierung lehnt das ab. (APA, 19.10.2012)
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte übt Kritik an U-Haft der früheren Ministerpräsidentin, Beschwerde wegen Haftbedingungen abgelehnt
Vitali Klitschko forderte zudem die Freilassung von Julia Timoschenko
Die Inhaftierung der früheren Regierungschefin Julia Timoschenko ist Haupthindernis für die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen EU und Ukraine. Beide Seiten spekulieren darauf, dass jeweils der andere in die Knie geht
Vier Jahre Haft für Luzenko wegen Amtsmissbrauchs und Betrugs
Großer Andrang bei erster Pressekonferenz des Präsidenten seit mehr als einem Jahr - Journalistin aus Saal entfernt - Demokratiereform und neue Verhandlungen mit Russland auf der Agenda
Politiker erstattet Anzeige, nun droht ihm aber selbst Ungemach
Offener Brief an Präsident Janukowitsch: "Bitte töten Sie meine Mutter nicht"
Wegen Amtsmissbrauchs verurteilte Ex-Regierungschefin soll Auftrag für Mord an Konkurrenten gegeben haben
Ukrainische Oppositionsführerin soll 1996 Mord an einem Abgeordneten organisiert haben - Zweiter Timoschenko-Prozess verschoben
Kiew muss zwischen Moskau und Brüssel wählen
42 "Udar"-Abgeordnete im Parlament
Medien: Bis zu 10.000 Teilnehmer - Fordern auch Freiheit für Timoschenko
Opposition fordert komplette Neuwahlen
Timoschenko: Behörden halten deutsche Ärzte fernKonflikte/Ukraine - Strafvollzugsdienst wirft Medizinern vor, sie seien nicht im Haftort Charkow erschienen
Demonstranten werfen Ministerpräsident Janukowitsch Wahlbetrug vor
Machtblockade: Boxer nimmt Zwangsräumung in Kauf
Ukrainer in Österreich wählten vor allem Klitschkos "Udar" vor rechtspopulistischer Partei "Swoboda"
Inhaftierte Ex-Regierungschefin soll umgerechnet 1.700 Euro bezahlen - 52-Jährige zeigt sich empört
Die Opposition konnte keinen Machtwechsel erreichen. Kritik kommt von der OSZE am zunehmenden Einfluss der Oligarchen auf die Wahl
Kritik an Abstimmungsmodus
Die Partei von Präsident Wiktor Janukowitsch ist stärkste Kraft im neuen Parlament, doch laut Exit-Polls liegen liberale Opposition und Regierungslager gleichauf. Viele Stimmen landen bei den Nationalisten.
Berichte über angebliche Grundstücks- und Immobiliendeals von Premier Nikolai Asarow
Erste Manipulationsvorwürfe - Julia Timoschenko aus Protest im Hungerstreik
Die inhaftierte Oppositionelle wird wegen eines Bandscheibenleidens behandelt
Vom Boxring in die hohe Politik: Weltmeister Witali Klitschko kämpft mit der Partei Udar um den Einzug in die Rada
Stimmt genau.
Außerdem wurden am Wochenende Telefonmitschnitte veröffentlich in denen sie mit dem Georgier Saakaschwili über die Unterstützung durch "extern finanzierte" Profi-Demonstranten spricht. Und Ihre Stimme ist auf den Bändern zweifelsfrei zu erkennen ...
Erst das eigene Volk hinters Licht führen und sich einbilden, damit davonzukommen - dann aber die internationalen Medien volljammern und die Konsequenzen nicht tragen wollen?
Unter den Reichen und Mächtigen in der Ukraine werden schon noch einige sein, die keine blütenweiße Weste haben. Ich glaube ihr ja, dass sie im eigenen Land abserviert wurde und das Strafmaß ist tatsächlich ziemlich heftig, aber ihre Unschuldsart kaufe ich ihr auch nicht ab.
Die Justiz wäre dumm darauf hereinzufallen.
Wobei es schon dreist, auch von den mitspielenden Medien, ist, einen Eingriff der Politik ins Rechtssystem zu verlangen !
Timoschenko sowieso aus auf der Hand liegenden Gründen und interessanterweise die Medien aus demokratischen Staaten scheinen die Gewaltenteilung ausser Kraft setzen zu wollen, wen es um Aufmacher und Sympathieträger geht.
Wo bleibt denn ein ähnlicher Aufschrei im Fall Noriega ?
Können die Spezialisten der Berliner Charite-Klinik ihrer Patientin nicht vermitteln, dass Tragen von Stöckelschuhen für Ihre Krankheit ( Stöckelschuhe machen auch Gesunde krank !) kontraproduktiv ist?
Ich habe in meinem Leben noch nie eine Krankenhaus-Patientin in Stöckelschuhen gesehen.
Wahrscheinlich spürt sie, dass ihre kurzen Beine nicht zu ihren blond-gefärbten Haaren passen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.