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Brutstätten der Evolution: In solchen Behältern werden Fruchtfliegen gezüchtet.
Wien - Lebewesen passen sich evolutionär an veränderte Umweltbedingungen an - wie etwa jene, die der Klimawandel mit sich bringen könnte. Was sich dabei genau auf genetischer Basis abspielt, ist noch wenig untersucht. Das noch junge Forschungsfeld der experimentellen Evolution soll Licht ins Dunkel der natürlichen Anpassung zu bringen. Wissenschafter der Veterinärmedizinischen Universität Wien sind in einer im Fachblatt "Molecular Ecology" publizierten Studie den Mechanismen der Evolution auf genetischer Ebene mithilfe eines Fruchtfliegenexperiments ein Stück näher gekommen.
Christian Schlötterer, Pablo Orozco ter Wengel und Kollegen vom Institut für Populationsgenetik haben die Fliegen über viele Generationen hinweg in für die Spezies ungewohnte Umgebungstemperaturen von 28 Grad Celsius am Tag und 18 Grad in der Nacht versetzt. Sie beobachteten dabei die Veränderungen im Erbgut, indem sie die DNA weiblicher Tiere einzelner Generationen gemeinsam sequenzierten und verglichen. Damit überhaupt ein relevanter Selektionsprozess wirksam werden konnte, sorgten die Forscher dafür, dass die Fliegenpopulation über genügend genetische Vielfalt verfügte.
Das Ergebnis: Die genetischen Veränderungen entstanden nicht zufällig, sondern folgten einem "gerichteten Selektionsdruck". Das Genom veränderte sich schnell, auf breiter Basis und deutlich stärker, als die Forscher erwarteten. Die Geschwindigkeiten, in der sich Varianten herausbildeten, waren zudem unterschiedlich. Die genetische Anpassung folgt offenbar einem bestimmten Muster. Denn während eine Gruppe von Genvarianten über 37 Fliegengenerationen stetig immer häufiger auftrat, nahmen andere sehr rasch zu und erreichten schon nach 15 Generationen einen Maximalwert.
Dass die Gene auf die veränderte Umwelt reagieren würden, war erwartbar. " Was uns jedoch überraschte, war, dass diese Veränderungen so deutlich in zwei verschiedene Gruppen fielen mit so wenig Überlappung dazwischen", erklärt Studienleiter Schlötterer. Jetzt gehe es darum, "herauszufinden, ob diese beiden Gruppen auch mit zwei unterschiedlichen Gruppen von Merkmalen in Verbindung stehen". (pum/DER STANDARD, 20./21. 10. 2012)
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..in de Religion ist alles Unmögliche möglich was denkbar ist, in der Wissenschaft ist alles Beweisbare möglich. Leichgläubige sind Religionisten, Kritische sind Wissenschaftler.
Das hat mit den Aktivitätsmustern der beiden Gehirnhälften des Europäiden zu tun. Eine EIgenheit der Evoluition, denn Asiaten tun sich da schwer und haben auch die Zwangsreligion erfunden um der europäischen Kritikfähigkeit zu entgehen.
Zufall ist lediglich ein Faktor der Evolution. Das ist wie die Behauptung, ein Kraftfahrzeug ist kein Motor. Zufall ist nichts weiter, als der konkrtete Eintritt eines der Wahrscheinlichsrechnung unterworfenen Ereignisses. Das Experiment untermauert die Theorie der Evolution der Evolutionsfähigkeit.
man hatte bisher keine Ahnung was da läuft und hatte einfach nur irgendwelche Theorien in die Welt gesetzt. Aber jetzt ist man per Experiment drauf gekommen dass die naivste aller möglichen Annahmen in diesem Fall nicht zutrifft...
Das ist eine sehr irreführende Überschrift und sie wirft ein schlechtes falsches Bild auf die Wissenschaft. Das ist eigentlich eine Beleidigung.
Kein halbwegs informierter Mensch glaubt, dass Evolution Zufall ist.
Mutationen sind zufällig aber Selektion ist die gar nicht zufällige stochastische Prüfung, da ja Faktoren wie Umwelt, Paarungswille der Partner, Vorhandensein und Verhalten von Parasiten und Krankheitserregern, Nahrungs- und Wasserangebot schon vorhanden sind und nicht zufällig neu entstehen, so dass jedes Lebewesen in seinem Paralleluniversum hockt.
Der einzige Zufall sind Naturkatastrophen und dafür gibts tw. auch Wahrscheinlichkeiten: ob man überhaupt in einem Tsunamigebiet oder nahe Vulkanen rumrennt oder nicht
man weiss, dass mutationen - zufällig - an irgendwelchen stellen im chromosomensatz auftreten können... in den esentiell wichtigen genen sind solche mutationen aber nahezu ausgeschlossen bzw werden sehr effektiv repariert, wärend in anderen abschnitten mutationen eher 'zugelassen' werden.
im artikel wurde von 2 gruppen von genen gesprochen, die auch noch mit unterschiedlicher rate mutierten bzw sich veränderten...
und DAS ist der eigentliche clou.
diesen mechanismus bzw deren regelung muss man näher untersuchen, aber es deutet darauf hin, dass sich die DNA hier 'flexibilität' leistet und zwar offensichtlich aus gutem grund.
wie diese mechanismen nun gesteuert werden oder sich entwickelt haben, DASS wird interessant zu erforschen...
"Die genetischen Veränderungen entstanden nicht zufällig, sondern folgten einem "gerichteten Selektionsdruck"
dieser satz ergibt keinen sinn. genetische veränderungen entstehen laut lehrmeinung durch zufällige mutationen, der selektionsdruck wirkt danach. ich will ja nicht wie ein beistrichreiter wirken aber dieser satz ist einfach nur unfug.
das geschwurbel über genvarianten am ende des absatzes hat null inhalt. entweder man versucht das forschungsergebnis zu erklären oder man lässt es gleich bleiben, aber so macht der artikel den eindruck als hätte ihn der autor einfach mit wörtern aufgefüllt...
und die überschrift "evolution ist kein zufall" ist komplett irreführend und hat nichts mit dem forschungsergebnis zu tun
wieso haben schlangen noch immer keine extremitaeten?
wann hatten die schildkroeten ihren letzten evolutionsschub?
wieso bekommen wir noch immer "gaensehaut"?
evolution ist nach wie vor theorie. eine etwas lueckenhafte, wie mir scheint.
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