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Paris - Karl Lagerfeld, Wahl-Pariser und Kreativ-Chef des französischen Modehauses Chanel, hegt offenbar eine ausgeprägte Abneigung gegen Frankreichs Staatschef Francois Hollande: In einem Interview beschimpfte der Modezar den Sozialisten als "Dummkopf". "Hollande hasst die Reichen", sagte Lagerfeld der am Freitag erschienenen spanischen Ausgabe des Magazins "Marie Claire". "Er will sie bestrafen, und klar, sie gehen und keiner investiert mehr." Hollande, "dieser Dummkopf", werde so "katastrophal" sein wie Spaniens sozialistischer Ex-Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero.
Frankreichs sozialistische Regierung will unter anderem mit massiven Steuererhöhungen das Staatsdefizit zurückfahren. Zahlen sollen vor allem große Unternehmen und Besserverdiener, die Regierung hat unter anderem eine Reichensteuer von 75 Prozent auf Einkünfte über einer Million Euro beschlossen. In Lagerfelds Augen sollte Hollande sich aber lieber um die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft kümmern: "Außer bei Mode, Schmuck, Parfüm und Wein ist Frankreich nicht wettbewerbsfähig. Die anderen Produkte verkaufen sich nicht. Wer kauft schon französische Autos? Ich nicht."
Rückendeckung erhielt Hollande ausgerechnet von seiner Ex-Lebensgefährtin Segolene Royal. "Diese Beleidigungen sind vollkommen fehl am Platz", sagte die sozialistische Politikerin dem Sender RTL. Lagerfeld profitiere als Modeschöpfer vom "Ansehen und Prestige Frankreichs". Der Designer müsse sich daher für seine Äußerungen entschuldigen. (APA, 19.10.2012)
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aus Hamburg-Eppendorf hat von tuten und blasen keine Ahnung. Dessen größte Leistung ever ist die Entdeckung des einen oder anderen Models und eine Körpergewichtsabnahme von 40KG. Das wars auch schon. Seine Modeschöpfungen gehen mir am AW vorbei und von Wirtschaft versteht der soviel wie vom Schrauben an franz. Autos. Hab es selbst versucht, ein Berliner Mechaniker dazu: "Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Autos die französisch sind!"
Wenn diese Leute gehen dann kommen andere nach die gerne ihre Geschäftsfelder übernehmen und auch gerne Steuern zahlen.
Die lokale Wirtschaft müsste besser vor Multis die keine Steuern zahlen geschützt werden.
Dann darf Lagerfeld eben nichts mehr in die EU verkaufen oder importieren wenn er hier keine Steuern zahlen möchte.
Also ganz so schlimm steht es nun mit der Wettbewerbsfähigkeit von Frankreich wiederum doch nicht. Immerhin ist Frankreich das Land, das in Bezug auf Tourismus die Nr.1 ist und genau in diesen Bereich kann man unschwer erkennen, das Hollande mit einigem Maßnahmen doch die Richtigen ergriffen hat. In Südfrankreich liegen bei den Häfen mit den millionenschweren Yachten oft nicht weit entfernt die Obdachlosen direkt am Asphalt oder auf den Pflastersteinen. Irgendwie wird einem da sehr rasch bewußt, dass der Reichtum dann doch nicht nur größtenteils in Unternehmen reinvestiert wird. Auf der anderen Seite ist Obdachlosigkeit zumeist auch nicht ganz unverdient - allerdings gehören Kontraste manchmal gemildert zumindest wegen der Weltwirtschaft.
ein interview von ihm gehört wo er sich zur geldpolitik äusserte.
komplett ahnungslos.
als unternehmer weiss er allerdings was wirtschaftlichkeit bedeutet und hat auch vollkommen recht.
bravo sozis, meisterleistung.
selber noch nie auch nur einen funken produktiviät erbracht, aber dafür sich an die taschen anderer machen.
als unternehmer bleiben nur 2 altenativen:
a) auswandern inkl. der firma
b) nicht mehr arbeiten
seltsamerweise scheinen sie auch noch völlig immun und lernresistent zu sein gegenüber jeglicher logik wie z.b. eben obengenannter tatsachen.
und noch dazu wo der sozalismus ausnahmslos versagt hat...
eine erstaunliche spezie. na ja, vielleicht passt parasiten besser.
Karl Lagerfeld macht in erster Linie den Eindruck (ganz unabhängig davon, dass er ein abgehobener Kotzbrocken ist), als wüsste er ganz genau, was für ihn selbst gut und wichtig ist. Daraus abzuleiten, was volkswirtschaftlich sinnvoll ist, ist eher keck.
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