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Macht seine Partei nervös: Markowitz.
Graz - Die Stimmung im Konferenzraum im Grazer Hotel Weitzer ist am Freitagmorgen gedrückt. Nicht nur Parteichef Josef Bucher und der Grazer Gemeinderat und Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz lassen auf sich warten, um die BZÖ-Klubklausur des BZÖ zu eröffnen. Auch andere trudeln verspätet ein, einer taucht überhaupt nicht auf: Stefan Markowitz, BZÖ-Nationalratsabgeordneter, der das Werben Frank Stronachs um seine Person bisher zumindest nicht dementiert hat.
Wo also ist Markowitz? Ein Pressesprecher der Partei erklärt dem Standard: "Der kommt morgen." Sicher? Schulterzucken des Sprechers. Und warum ist er am ersten Tag der Klausur nicht dabei? Erneutes Schulterzucken.
Vier BZÖ-Mandatare hat die Partei bereits an Stronach verloren - die Sorge, dass ein weiterer wechselt, steht im Raum.
Bevor Bucher Tortendiagramme über Steuern, Bundesabgaben und Sozialversicherungsbeiträge auf einer Tafel erläutert wie ein geduldiger Berufsschullehrer, wird er emotional. Wegen des "Milliardärs", der sich Leute aus dem Parlament kaufe. "Aber", ruft Bucher in den Raum, "Sie können alle Gesichter, wie sie da sitzen, abfotografieren, wir werden geschlossen zur Nationalratswahl antreten!"
Gerald Grosz setzt nach: Die Überläufer seien "Verräter an ihrer Gesinnungsgemeinschaft". Bucher beschwört das BZÖ als "schlagfertige Truppe", während in der vorletzten Reihe eine Parteifrau gähnt. Sie wird von ihrem Sitznachbarn streng angesehen.
Zwei andere Parteimitglieder tratschen und werden von einem gereizten Kollegen zurechtgewiesen. Sollte Stefan Markowitz tatsächlich zum Team Stronach wechseln wie die Ex-Orangen Christoph Hagen, Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Robert Lugar und Erich Tadler, ist der Klubstatus im Parlament für Stronach zum Greifen nah. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer stellte am Freitag im Gespräch mit der APA allerdings fest, dass dann keine "Quasi-Automatik" eintrete, sondern man jeden Fall zuerst eingehend prüfen müsse.
"Scheinabspaltungen", durch die eine Partei mit mehreren Klubs Förderungen lukrieren könnte, sollen ausgeschlossen werden. Mit der Abspaltung des LIF von der FPÖ 1993 sei der Fall nicht ganz zu vergleichen, da Lugar und Tadler das BZÖ bereits verlassen hatten und " wilde" Abgeordnete im Hohen Haus waren. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, 20./21.10.2012)
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Jetzt hab ich Angst:
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bestand von Anfang an aus Leuten, die lieber an ihrem gut dotierten Sessel klebten als daß sie ein Parteiprogramm bzw eine Koalitionsvereinbarung verwirklichten. Wen wundert also die Käuflichkeit dieser Leute?
So gesehen bedeutet die konsequente "Bereicherung" des Team Stronach durch Leute aus dem BZÖ nur, daß damals nach Knittelfeld die richtigen die FPÖ verlassen haben.
Besser hätt der Strache Spreu und Weizen auch nicht trennen können.
Warum soll ich mit meiner Stimme ausgerechnet diesen feigen Leuten, die offensichtlich nur auf ihre eigene Absicherung aus sind, ein schönes Leben in der zweiten Reihe ermöglichen?
diesen Vorgang zu beobachten. Entweder handelt es sich bei diesen Überläufern um Opportunisten oder um jene, die sich mit den Zielen des BZÖ nicht identifizieren können. Das beschreibt schon deutlich die Problematik des Parteiensystems, es sollte doch immer die Entscheidung der Individuen bleiben, wie sie bei einem Gesetzesentwurf entscheiden, unabhängig davon, in welcher Partei sie sich befinden. Es ist Zeit für die Abschaffung der Parteien und Einführung einer Demokratie mit einzelnen Paralamentariern. Manchmal schreien sogar die ParteisoldatInnen nach Abstimmungen ohne Clubzwang, wieso denn das ?
In Wirklichkeit scheint mir das "Team Stronach" eher eine Erfindung des BZÖ zu sein, um nach all den Verwicklungen de Mitglieder während er unseligen Zeit der Regierungen Schüssel jetzt endlich wieder Sympathien ernten zu können. Denn, ganz ehrlich, gegen die Äußerungen aus dieser neuen Vereini-gung und deren durch das brillante Parteiprogramm Hals über Kopf übergelaufenen ehemals gewähl-ten Vertreter klingen die Wortmeldungen aus den Reihen der erträglicheren Vertreter des BZÖ wie wahre Offenbarungen, auch jene des Herrn Bucher! Wer sollte ernsthaft in Österreich die Errichtung einer Plutokratie wünschen, reichen uns nicht bereits die anderen ungewählten Kolosse, welche sich unerbeten und eigentlich verfassungswidrig in unserer gesetzgeben
In Wirklichkeit ist das BZÖ eine Erfindung Stronachs. Genauer gesagt eine Erfindung Hocheggers und Maischbergers im Auftrag von Stronach, der schon damals mit dem Gedanken spielte, eine Partei zu gründen. Als er dieses Vorhaben über Board warf, übernahm Haider das Konzept dieser neuen schuldenfreien Partei und überließ der FPÖ die Schulden. Das ist nicht ironisch gemeint.
Da braucht man sich keine Sorgen zu machen.
Stronach kauft Jasager zusammen, um seine Vorstellungen von Raubtierkapitalismus zu verwirklichen. Dabei streut der potentiellen Wählern Sand in die Augen. Eigentlich wie gehabt.
Was soll so eine Partei schon wert sein? Muss man Mandataren, die so jemandem nachlaufen, eine Träne nachweinen? Stronach hat beim letzten Zentrum gezeigt, wie er tickt, und sich damit selbst disqualifiziert. Lassen wir's dabei.
was die aufführen.
als nächstes kommt raus das der stronach schon jahrelang unterstützt hat über eine zweiggesellschaft!
diese ganzen nebenberuflichen politiker der bzö in den bundesländern haben es nie geschafft wirklich auf die bürger und ihre probleme einzugehen.
bei anfragen bekommst genau so wie überall, die antwort dafür sind wir nicht zuständig.
die haben keine anlaufstelle, wo der bürger ernst genommen wird, darum laufen jetzt wos woanders vlt. eine zukunft haben ohne leistung zu erbringen davon.
Grosz zeigt mit dem Begriff "Gesinnungsgemeinschaft" dass er ein Meister der sinnentfremdenden Verkürzung ist.
Tatsächlich haben ja da einige der Orangen den Wechsel von einer gesinnungslosen Gemeinschaft zu einer anderen, ebenso gesinnungslosen Partie auf anscheinend äußerst lukrative Art vollzogen.
Viele verehren ihn, weil er es aus eigener Kraft einen Weltkonzern aufbaute. Ob dieser Hintergrund reicht, ein guter Politiker zu sein/werden, ist eine andere Frage. Andererseits: Wenn ich mir die Riege der Parlamentarier so ansehe, liegt die Latte für Stronach nicht besonders hoch.
Aber: Er tritt zur Wahl an mit einigen Politikern, von denen man noch nie etwas gehört hat und die bisher sich auch nicht durch besondere Aktivität hervorgetan haben. Ein professionelles, überzeugendes Team sieht anders aus. Mit dieser abgehalfterten (sorry) Truppe kann Stronach nicht wirklich punkten; ganz besonders wenn - wie bisher - ein überzeugendes Programm völlig fehlt. Das schreckt doch viele potenzielle Wähler ab. So vertut er eine Riesenchance.
Wenn der Stronach sein Geld zurückzieht, wer wird sie dann füttern? Ich mit meiner Stimme, SICHER NICHT!
PS:
Die Idee, den bestehenden Parteien in Österreich neue Kräfte entgegenzusetzen, finde ich super. Nur nicht auf diese Art, das stinkt für mich zum Himmel!
...was will man von solchen Leuten in Zukunft erwarten? Ehrlichkeit, Fairness und Respekt mit Sicherheit nicht. Stronach schafft sich hier eine "Buberlpartie reloaded" - Leute ohne Charakter.
Es wäre für Stronach finanziell wohl kaum kostspieliger gewesen, wenn er die Unterschriften von Laufburschen hätte sammeln lassen. Währenddessen hätte er ein gutes Team zusammenstellen können. Mit diesen Schnellschüssen rückt sich Stronachs Partei von Beginn weg in ein äußerst dubioses Licht.
Das war gut für ihn als Unternehmer, kein Zweifel.
Ob es aber gut war für tausende Arbeitnehmer oder Zulieferfirmen, ist eine andere Frage, die erst mal gestellt werden sollte.
Und ob so eine Rabiat-Unternehmer-Mentalität für einen Politiker gut wäre, der ja FÜR das VOLK und nicht nur für die Wirtschafts-Bosse agieren soll, bezweifle ich ernsthaft.
nicht, dass ich mit dem BZÖ allzu großes Mitleid hätte - aber das ist eigentlich furchterregend. Bei diesem Tempo können wir uns, hochgerechnet, die übenächsten Wahlen bereits sparen, da müsste Frankieboy dann alle 183 eingekauft haben. Da haben wir uns jahrelang lustig gemacht über die Berlusconisierung Italiens - und dann das...
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