Ausgangssperre für US-Soldaten nach Vergewaltigung

Zwei Armeemitglieder sollen Japanerin vergewaltigt haben

Tokio/Washington - Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Frau in Japan hat das US-Militär eine nächtliche Ausgangssperre für alle seine dort stationierten Soldaten erlassen. Die rund 47.000 Armeemitglieder müssten ab sofort von 23.00 Uhr bis 05.00 Uhr in der Kaserne oder in ihrem Haus bleiben, teilte der Kommandeur der Streitkräfte, Salvatore Angelella, am Freitag mit. Die Armee werde alles tun, damit die Beziehungen zu Japan "stark bleiben".

Am Dienstag waren zwei 23-jährige US-Marinesoldaten auf der Insel Okinawa festgenommen worden, weil sie verdächtigt wurden, eine Japanerin sexuell missbraucht zu haben. Einer der beiden soll laut einem Fernsehsender die Tat zugegeben haben, während der andere sie bestritt. Auf Okinawa sind rund die Hälfte der in Japan stationierten US-Soldaten untergebracht. (APA, 19.10.2012)

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