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Mumbai - Die US-Kaffeehauskette Starbucks hat am Freitag ihre erste Filiale in Indien eröffnet. Indien sei "einer der größten Märkte der Welt für Starbucks", sagte Unternehmenschef Howard Schultz bei der Eröffnung des Kaffeehauses in der Millionenmetropole Mumbai. Der Konkurrenzkampf mit anderen Kaffeeketten in dem Land sei aber "grausam". Die Preise von Starbucks seien "wettbewerbsfähig", sagte Schultz. So kostet ein Cappuccino mittlerer Größe in der Filiale von Mumbai 115 Rupien (1,65 Euro).
Die Inder trinken zwar traditionell Tee. Kaffee in einem Cafe zu trinken, gilt aber als schick und als Zeichen dafür, wohlhabend zu sein. Noch liegt der Pro-Kopf-Konsum von Kaffee in Indien bei 82 Gramm im Jahr - in Deutschland sind es zum Vergleich fast 6,8 Kilogramm, wie die internationale Kaffee-Organisation errechnete.
Starbucks hatte im September angekündigt, zunächst 78 Mio. Dollar (60,55 Mio. Euro) in Indien zu investieren und hat sich dazu mit dem indischen Tata-Konzern zusammengeschlossen. Tata produziert und handelt mit vielen Produkten von Stahl bis Lebensmittel - und baut beispielsweise auch Tee und Kaffee in Indien an.
In den indischen Städten gibt es bereits viele Kaffeehäuser nach westlichem Stil. Sie sind oft in indischem Besitz - Marktführer ist die indische Kette Coffee Day. Aber auch die britische Kette Costa Coffee und die US-Kette Coffee Bean sind schon vor Ort. (APA, 19.10.2012)
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Es gibt aber in Indien nicht nur Slum-Bewohner, sondern eine Menge junger, gut ausgebildeter Leute, die gerne westliche Kuchen und Kaffees konsumieren.
In indischen Großstädten gibt es ausgezeichnete Cafés mit sehr guten Mehlspeisen, die auch sehr gut besucht sind.
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