Bayerisch auf die Gipfel schweben

31. Oktober 2012, 16:41
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Der Wintertourismus braucht neue Ideen. Im Hochzillertal ist man der Zeit um ein BMW-Fragment voraus

Schnee, Tee mit Rum und Hüttenzauber haben einen Bart, der reicht vom Gipfel bis ins Tal. Etwas Neues muss her. Und möglichst exklusiv sollte es auch sein, um sich vom gemeinen Skischuhfußvolk abzuheben. Sitzheizung und Wetterschutz gut und schön, was aber wirklich fehlt, ist wahrer Luxus.

Zum Beispiel in einer 7er-BMW-Gondel, in der man, lässig auf Ledersitzen hingefläzt, ein Glas Sekt beim Hinaufschweben auf die höchsten Höhen genießt. Die Gläser stecken im Cupholder, Musikboxen zaubern die passende Stimmung ins mit Leder ausstaffierte Schwebe-Separee, für Kommunikationsmüde gibt's Bordunterhaltung. Die Ski bleiben draußen, und anschnallen muss man sich im BMW-Fragment auch nicht. Im Hochzillertal können sich Fans bayerischen Luxus' dieses Vergnügen gönnen.

Andere Skigebiete sollten nachziehen und eigene Ideen ähnlicher Güte entwickeln. Mit einer Whirlpool-Gondel etwa. Oder mit einer schwebenden Saunahütte inklusive Duschmöglichkeit und Handtuchservice. Dinner-for-two-Kabine, Partykugel, Shoppinggondel, Wetterhäuschenkabine für zwei mit Balkon - verkaufsfördernde Maßnahmen gäbe es genug. Es fehlt nur noch ein bisschen Mut. (Mirjam Harmtodt, derStandard.at, 31.10.2012)

  • Kuscheln auf dem Weg zur Pistenabfahrt - das ist die Zukunft des Wintersporttourismus.
Info: Vipgondel
    foto: vipgondel.at

    Kuscheln auf dem Weg zur Pistenabfahrt - das ist die Zukunft des Wintersporttourismus.

    Info: Vipgondel

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