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Die Autobombe wurde in einem Christenviertel Beiruts gezündet.

Dutzende Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt.
Bei einem der schwersten Anschläge der vergangenen Jahre ist am Freitag in der libanesischen Hauptstadt Beirut einer der wichtigsten Kritiker Syriens und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getötet worden. Ein Regierungsvertreter bestätigte, dass unter den Opfern des Autobombenanschlags im Herzen Beiruts auch der Top-Geheimdienstler Wissam al-Hassan ist. Empörte Anhänger Hassans strömten im ganzen Land zu Protesten gegen den Anschlag auf die Straßen.
Hassan war ein enger Gefolgsmann des ermordeten Ministerpräsidenten Rafik al-Hariri und leitete auch die Ermittlungen zu dessen Ermordung. Seine Recherchen legten eine Verwicklung Syriens und der Hisbollah in den Mord nahe. Hassan wirkte vor kurzem auch an führender Stelle an den Ermittlungen zu einem Anschlags-Komplott mit, die zur Verhaftung eines libanesischen Verbündeten von Syriens Präsident Bashar al-Assad führten.
Unterschiedlichen Angaben zufolge wurden bei dem Anschlag zwischen drei und acht Menschen getötet, rund 80 weitere wurden verletzt. Der Anschlag nährte die Sorge, dass sich die ohnehin seit Jahren angespannte Lage im Libanon durch den Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien wieder verschärfen könnte. Die Bombe explodierte mitten in der Hauptverkehrszeit in einer Straße, in der die christliche Falangisten-Partei ihre Zentrale hat. Sie zählt zu den Gegnern des syrischen Machthabers Assad, der sich seit eineinhalb Jahren einen blutigen Machtkampf mit der Opposition liefert.
Die Bombe ging zu einem Zeitpunkt hoch, da viele Eltern ihre Kinder von der Schule abholten. Über der Innenstadt stieg schwarzer Rauch auf. Krankenwagen rasten an den Explosionsort im überwiegend von Christen bewohnten Stadtteil Ashafriyeh. Mehrere Fahrzeuge gerieten durch die Explosion in Brand. Ein mehrstöckiges Gebäude wurde schwer beschädigt. Anwohner rannten in Panik durch die Straßen und suchten nach Angehörigen. Krankenhäuser riefen die Bürger zu Blutspenden auf.
Ministerpräsident Najib Mikati erklärte, die Regierung versuche herauszufinden, wer hinter dem Anschlag stecke. Die Täter würden zur Verantwortung gezogen. Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle mahnte zur Besonnenheit. Er appelliere an alle politischen Kräfte, jetzt kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen und die politische Lage stabil zu halten, erklärte er in Berlin. Der Chef der Falangisten-Partei, Sami al-Gemayel, ein erklärter Gegner Assads, erklärte, der Staat müsse seine Bürger schützen. "Wir dulden da keinen Aufschub mehr, wir können so nicht weitermachen. Wir haben seit einem Jahr davor gewarnt."
Für die zerrissene libanesische Gesellschaft ist der Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien eine ernste Belastungsprobe: Die einen unterstützen Assad, einen Alawiten, dessen Religionsgemeinschaft enge Verbindungen zu den Schiiten pflegt. Andere Libanesen halten es mit den Rebellen, als deren Rückgrat die Sunniten gelten. In der nordlibanesischen Stadt Tripoli war es bereits zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern Assads gekommen. Zudem sind zahlreiche Syrer vor den Kämpfen ins Nachbarland geflohen.
Die Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten im Libanon reichen weit zurück, sie dauerten auch nach Ende des 15 Jahre währenden Bürgerkrieges 1990 an. Nun könnten sie - befeuert durch den Konflikt im Nachbarland Syrien - wieder auflodern. Auch in Israel, das an den Libanon grenzt, wird die Entwicklung mit Sorge gesehen.
Erzbischof Paul Youssef Matar, der die wichtigste Diözese des Libanon leitet, warnte vor einer grenzüberschreitenden Eskalation des Syrien-Konflikts. "Wir bemühen uns, dass unser Land nicht in das hineingezogen wird, was in Syrien passiert. Aber es gibt Leute, die es in den Krieg treiben wollen", sagte der maronitische katholische Erzbischof von Beirut laut Kathpress in einem Telefonat mit Radio Vatikan. Die Tat werde zu "noch mehr Terrorismus, noch mehr Angst" führen. Der Anschlag im christlichen Viertel Ashrafiyeh habe sich "eindeutig gegen Zivilisten" gerichtet.
Die USA und die UNO haben den Bombenanschlag als "abscheuliche Attacke" scharf verurteilt. "Es gibt keine Rechtfertigung dafür, einen Mordanschlag als politisches Werkzeug zu nutzen", sagte Tommy Vietor, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates in Washington. Die USA würde der libanesischen Regierung zur Seite stehen, während sie die Verantwortlichen für die "barbarische" Tat mit acht Toten zu Verantwortung zöge. Vietor betonte, dass die Sicherheit des Landes sehr bedeutend für die Stabilität in der Region sei.
Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte den Anschlag. Das Attentat müsste gründlich aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, forderte Ban am Freitag in New York in einer Mitteilung. Er rief alle Beteiligten im Libanon auf, sich von dem "abscheulichen Terrorakt" nicht provozieren zu lassen. (APA/Reuters, 19.10.2012)
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http://www.presstv.ir/detail/20... by-israel/
"The Estelle is now under attack -- I have just had a message from them by phone," Victoria Strand, a Stockholm-based spokeswoman for the Ship to Gaza Sweden campaign said.
“As 1992 to today in the day bombing of Beirut the identical scenario, who benefits from attempting to divide Lebanon and spread the turmoil, who benefits destabilizing the government in Damascus, who states to destabilize Beirut and subject Lebanon to civil war, the Zionist regime (Israel), the Mossad. It is a classical operation of Mossad,” Ralph Schoenman, a political commentator from Berkeley, told Press TV.
warum sie die diese Haltung haben gegenüber Assad haben wissen sie doch auch nur selbst...
sry, aber kein rational denkender libanesischer Christ kann einen wahabistaat, assad vorziehen!
This comes after Lebanon’s Internal Security Forces’ Intelligence branch discovered that Shaaban, Syrian President Bashar Assad’s media adviser was involved in Samaha’s terror plot according to media reports.
http://www.yalibnan.com/2012/10/1... rror-plot/
und immer wieder shaaban .......
http://derstandard.at/plink/132... id25028802
Security authorities have acquired “incriminating evidence” that ex-General Security head Maj. Gen. Jamil Sayyed accompanied former MP Michel Samaha when he transported explosives from Syria to Lebanon, a senior security source said Monday
“This is the fourth time they [Rifi and Hasan] have tried to drag my name into the Samaha case,” Sayyed told The Daily Star.
http://www.dailystar.com.lb/News/Loca... z29pdGrjBC
Audio recordings from Samaha car enough to summon Sayyed
http://www.dailystar.com.lb/News/Poli... z29pdGrjBC
""Es gibt keine Rechtfertigung dafür, einen Mordanschlag als politisches Werkzeug zu nutzen", sagte Tommy Vietor, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates in Washington."
Wieso fielen diese Äußerungen bei den Anschlägen auf die syrischen Regierungsmitglieder und bei den Bombenanschlägen der von den Saudis gekauften Terroristen nicht?
Widerlich, diese Scheinheiligkeit.
Sicher.
Von der UNO, allerdings nicht sehr überzeugend.
Aus Washington ist bis heute keine Verurteilung der Terroristen erfolgt.
Wäre ja auch sehr eigenartig wenn man seine eigenen Marionetten verurteilt.
He said the motive behind the assassination was Hasan’s recent uncovering of a bomb plot involving former Information Minister Michel Samaha, a pro-Syrian Lebanese figure who was accused in August of plotting a terrorist attack in the north of the country.
http://www.dailystar.com.lb/News/Poli... z29pdGrjBC
Former Lebanese minister detained after discovery of bomb plot
http://www.dailystar.com.lb/News/Poli... z29pdGrjBC
So wie die meisten meiner Bekannten.
Aber vielleicht freuen Sie sich über den Friedensnobelpreis, die zentrale Steuerung des Regimes durch eine Hand voll Personen.
Nimmt Ihnen vielleicht das Denken ab ?
Oder sehen Sie sonst wo noch Vorteile ?
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