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Nach dem Drogenfund bei dem deutschen Piratenpartei-Vizevorsitzenden Markus Barenhoff - die Polizei fand in der Wohngemeinschaft des 31-Jährigen im westdeutschen Münster einige Gramm Marihuana sowie Aufzuchtutensilien und Pflanzen - stärkt Parteichef Bernd Schlömer seinem Stellvertreter den Rücken.
"Nach den mir vorliegenden Informationen liegt kein schwerer Verstoß vor, denn Marihuana-Konsum für den Eigenbedarf ist aus meiner Sicht kein strafrechtlich relevantes Verhalten", sagte Schlömer im STANDARD-Interview.
Nach Informationen der deutschen Nachrichtenplattform Spiegel Online taucht der Fall Barenhoff in einem vertraulichen Lagebericht des deutschen Innenministeriums in der Rubrik "Organisierte Kriminalität" auf. "Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet", sagte ein Sprecher der Polizei Münster zu Spiegel Online.
Der Anwalt des Beschuldigten betonte, dass sich Barenhoff bei der Durchsuchung "sehr kooperativ" gezeigt und den Beamten "etwa 1,5 bis zwei Gramm Marihuana aus seinem persönlichen Besitz" ausgehändigt habe. "Aus der geringen Menge des Marihuanas lässt sich schließen, dass Herr Barenhoff nicht in Verdacht steht, selbst zu dealen", so der Anwalt.
Die deutsche Piratenpartei tritt für die komplette Legalisierung von Drogen ein. Barenhoff ist Pirat der ersten Stunde, er trat kurz nach deren Gründung 2006 in die Partei ein. (red, derStandard.at, 19.10.2012)
Hinweis
Das vollständige Interview mit dem Chef der deutschen Piratenpartei lesen Sie in der Wochenendausgabe von DER STANDARD.
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Also zumindest die Zentralräte der Juden und Muslime dürften die Piraten dabei hinter sich haben.
Denn die sind ja auch dafür, Genitalverstümmelung durch Penisbeschneidung an Knaben zu legalisieren, weil ein Verbot nichts bringen würde und man es eh ignorieren würde.
Vielleicht sollte man alle Verbote aufheben, es wird ja eh dauerhaft gegen fast jedes Verbot verstoßen. Wie viele Richter und Staatsanwälte wir gerade in dieser Zeit einsparen könnten, wo jeder Euro für die Staatsbürgschaften für dieverse Rettungsschirme gebraucht wird!!
Ansonsten scheinen die Piraten sich zu einer Art Internet-CSU zu entwickeln. Die einen sind per Alkohol zugedröhnt im Kraftverkehr unterwegs, die andern bekifft im Internet.
aber die drogen-bekämpfung bringt im endeffekt genau gar nichts, hier als beispiel die USA:
http://boingboing.net/2012/10/2... -drug.html
ich würd sagen, "drug control" ist ein teuerer spass, nicht mehr..
In dem Fall wird überdramatisiert, und es sieht tatsächlich eher nach einem politisch motivierten Schlag aus, als nach etwas anderem. Dafür Geld zu verschwenden, 1~2g? Dass ist so lächerlich, dass es schon nur mehr lächerlich ist.
Leaglisiert es, aber - bei Schäden, bei abgleiten, oder sonstigem, kein Geld der Gemeinschaft - kein Geld von Versicherungen, gleiches für Raucher, Alkoholiker, Spielsüchtige. Mehr Eigenverantwortung bei den Bürgern, ohne Probleme zu sozialisieren, und dann sieht dass Ergebnis vllt. gesamt anders aus.
Dann muss sich wirklich jeder überlegen, ob das Glas Alkohol mehr so gut wäre, ob Zigaretten wirklich soooo gut schmecken, und ob man nicht vllt. doch damit aufhört mit dem Glück zu spielen.
Das "Mit meinen Steuern nicht"-Argument verkennt regelmäßig die Tatsache, dass ein solidarisches, gefestigtes Staatswesen Vorbedingung zur Erhaltung unserer hohen Wirtschaftskraft und "Ihrer" Steuern ist. Wie in Ihrem Modell ("bei Schäden kein Geld der Gemeinschaft") die zigtausenden, mittellosen und marodierenden Alkoholiker von Ihrem Eigentum fernzuhalten wären, müssten sie noch erläutern. Diese werden sicher nicht weniger. "Dann sollen sie doch Kuchen essen" ist hoffentlich Vergangenheit. Die Politik muß zum Ermöglichen zurückfinden, nur so werden wir uns weiterentwickeln. Auch im Sinne von "Legalize it!".
Der wesentliche Punkt ist: Förderung von Eigenverantwortung, die in so einem System - ob bewußt oder unbewußt - langsam verloren geht. Ich sage ja nicht - Hilfe soll gekappt werden. Jeder verdient die Chance, sich zu rehabilitieren, was aber nicht durch Geld geschehen muss.
Der finanzielle Aspekt, den in einem solidarischen System alle zu tragen haben, falls ein unglücklicher Fall Eintritt - spielt dabei eben auch eine Rolle. Wenn sich jemand extrem Risikoreich im Leben bewegt, dann soll dieses tun nicht auch noch gefördert werden, in der Gewißheit: Die Allgemeinheit zahlt die Folgen.
Eigenverantwortlichkeit im Handeln, und auch tragen von Konsequenzen, und auch mal an Andere zu denken, müssen wieder in den Vordergrund rücken.
Ich möchte nur das unterste Sicherheitsnetz nicht beschnitten sehen. Denn unsere Zentralbank- und Politbüros verursachen mehr Schaden, indem sie seit über 15 Jahren die unternehmerische Eigenverantwortung zugunsten einer verantwortungslosen Planwirtschaft opfern (mit zweifelhaftem strukturellen Wachstum). Der Billigzins, unterdrückte Marktmechanismen und Missionierungs- und Verbotswahn werden uns noch teuer zu stehen kommen. Eine uniforme Gesellschaft birgt genau die Gefahr, daß alle in dieselbe Falle tappen. Daher argumentiere ich gerne gegen den Irrglauben, es wollten alle den Everest besteigen, weil es einer getan hat (betrifft auch Legalisierungsdebatte). Es gibt unterschiedlichste Lebensentwürfe, die sich nur sehr langsam ändern.
Falscher Ansatz. Die, bei denen es schon soweit ist - der Schaden also eintrat - hilft es nicht mehr. Aber alles im Leben nimmt auch einen Anfang, und schon an dem Punkt greift es am ehesten.
Dazwischen gibt es auch noch Phasen, wo - je nachdem um was es sich am Ende handelt, noch Gegengesteuert werden kann, bevor jmd. zum Empfänger von Sozialleistungen wird, oder für die Behandlung von Folgeschäden hohe Summen anfallen würden. In anderen Worten der Punkt, wo die Gemeinschaft für die Person eintreten müsste.
Endlich mal ein vernünftiges Posting. Nur ergänzen bitte um kein Geld von staatlichen Versicherungen (Zwangsverischerungen) ohne Zuzahlungen. Würde das Gesundheitssystem massiv verändern und da hätten viele nichts zu lachen.. Nicht zu vergessen Vertragsfreiheit was auch Arbeitnehmer betrifft (Konsequenzen bei Nichteinhalten der Klauseln muss jeder selbst tragen...) ..Kann man gut oder schlecht finden. Die Konsequenz ist idR das sich kleine "Einheiten" bilden und die Regelungen innerhalb dieser beschlossen und sanktioniert werden.. Aber auch da Machtungleichgewicht... Weiters Konsequenz für Minderjährige wenn die Eltern unverantwortlich handeln oder Pech haben. (Gemeinschaft, Eltern selbst schuld?)
Gibt aber viele tolle Aufsätze/Bücher dazu
Wie immer war die CSU der Vorreiter in Sachen Mut und Bekennerstärke:
http://www.welt.de/politik/a... er-ok.html
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