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Jerusalem - Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi gerät unter Druck, weil er den israelischen Präsidenten in einem Brief als Freund bezeichnet hat. Der Brief, den Mursi, zur Einführung des neuen Botschafters in Israel schrieb, ist an "meinen lieben und großartigen Freund, Präsident Shimon Peres" adressiert.
Im Jargon der Muslimbruderschaft, der Mursi bis zu seinem Amtsantritt im vergangenen Juni angehörte, heißt Israel entweder "Feind" oder "das zionistische Gebilde". Mursis Sprecher Yassir Ali sagte nach Angaben lokaler Medien vom Freitag, für den Brief sei ein Standardtext benutzt worden, der in dieser Form an alle Staatschefs verschickt werde. (APA, 19.10.2012)
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An Demütigung kaum zu überbieten...
Hoffentlich passiert O.B. nicht mal so ein Fauxpas bei einem Brief in den Iran.
willkommen in der realpolitik, wo man nach außen hin mittels höflichkeit dafür sorgt, dass einem nicht gleich die türe vor der nase zugeschlagen wird. aber wahrscheinlich gilt in diesen kreisen der begriff "feind" schon als friedensnobelpreis-verdächtig.
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