70 Millionen Xbox 360-Konsolen verkauft

Gewinneinbruch aufgrund sinkender Nachfrage und gestiegener Entwicklungskosten

Microsoft hat seit dem Marktstart im November 2005 bislang 70 Millionen Xbox 360-Konsolen verkauft. Die Nutzerzahlen von Xbox Live sind um 15 Prozent auf 46 Millionen gestiegen.

Gewinneinbruch

Im vergangenen Quartal bis Ende September gingen 1,7 Millionen Konsolen über den Ladentisch, 600.000 weniger als im Vergleichszeitraum 2011. Die Entertainment and Devices Division, zu der auch die Xbox 360 gehört, setzte 1,95 Milliarden Dollar um (minus ein Prozent). Der Gewinn fiel von 340 Millionen Dollar auf 19 Millionen Dollar im Jahresvergleich. Schuld daran ist das Ausbleiben von Software-Titeln, im September 2011 brachte Microsoft "Gears of War 3" heraus. Der Umsatz mit Xbox 360-Verkäufen sank aufgrund der geringeren Nachfrage um 24 Prozent auf 418 Millionen Dollar.

Investitionen

Ein weiterer Grund sind die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten auf 140 Millionen Dollar. Das deutet darauf hin, dass Microsoft fleißig in die Entwicklung der nächsten Konsolengeneration investiert. Im Geschäftsbericht wird dies allerdings nicht offiziell bestätigt.

Die aktuellen Verkaufszahlen für Sonys PlayStation 3 und Nintendos Wii stehen noch aus. (zw, derStandard.at, 19.10.2012)

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