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Washington - Der mutmaßliche Todesschütze vom US-Militärstützpunkt Fort Hood muss mit einer Zwangsrasur seines Bartes rechnen. Die Militärrichter eines Berufungsgerichts entschieden am Donnerstag, dass die Entfernung des Barts von dem Angeklagten erwartet werden kann. Der US-Soldat Nidal Hasan wird beschuldigt, im November 2009 auf der Militärbasis Fort Hood im Bundesstaat Texas zwölf Kameraden und einen Zivilisten erschossen sowie 32 weitere Menschen verletzt zu haben.
Die Anklage forderte bei einer Anhörung vor einem Militärgericht in Fort Belvoir im Bundesstaat Virginia vor einer Woche, dass sich Hasan für den Prozess rasiere. Die Verteidiger des mutmaßlichen Sympathisanten des Terrornetzwerks Al-Kaida argumentierten dagegen: Das Gericht habe kein Recht, die Gesichtsbehaarung zwangsweise entfernen zu lassen. Dieser trage den Bart als Zeichen seines muslimischen Glaubens.
Das militärische Berufungsgericht befand nunmehr, dass das Gesetz über die religiösen Freiheiten für einen Angehörigen des Militärs nicht das Recht beinhalte, in Uniform einen Bart zu tragen. Es sprach Hasan zugleich die "ernsthafte religiöse Überzeugung" ab. In jedem Falle gehe die Bestimmung des Militärrechts vor, dass Soldaten keine Bärte tragen dürften. Die Richter bestätigten das bereits ergangene Urteil über eine Strafzahlung von 1.000 Dollar wegen Barttragens in sechs Fällen.
Der Beginn des Prozesses gegen Hasan wurde bereits mehrfach verschoben. Bei einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Hasan, der als Psychiater beim US-Militär tätig war, wurde nach dem Massaker von der Polizei angeschossen und ist seitdem vom Hals abwärts gelähmt.
Kurz nach der Tat wurde bekannt, dass Hasan mit dem radikalislamischen Prediger Anwar al-Awlaki in Kontakt gestanden war, der im vergangenen September bei einem US-Drohnenangriff im Jemen getötet wurde. (APA, 19.10.2012)
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Warum soll der Bart ab? Das ist nicht besser als die Taliban , die junge Männer eingesperrt hatten bis endlich der Bart sproß.Der Mann ist gelähmt, also was will man mehr.Die Toten werden durch eine Rasur auch nicht mehr lebendig.Mir erscheint dies Verlangen so absurd irgendwie.
Lebenslange Haft soll billiger sein als die Todesstrafe? Bei einem 70-Jährigen vielleicht, bei einem 100%igen Pflegefall möchte och das mit höchster Sicherheot bezweifeln.
Haben sie dazu ein Rechenbeispiel? Gehen wir vom Durchschnitsalter eines Todessträflings aus: 34 jahre, bei einer Lebenserwartung von sagen wir 65.
Terrorismus sollte meiner Ansicht nach auf das Härteste bestraft und verfolgt werden. Wenn es also stimmt, dass diese Mann Massenmord im Namen von was weiß ich begangen hat, wäre ich für lebenslange Einzelhaft ohne Besuchsrecht, Fernsehen, Internet, Gespräche mit anderen.
Alternativ ist die Todesstrafe ein Geschenk.
Wenn ein Mensch in der Usa die Todesstrafe bekommt, wird auch eine Prozedur losgelassen.
Es gibt Anhörungen, Begutachtungen, etc..
Gerade das ist eine Sache, womit Gegner der Todesstrafe in der USA argumentieren...
Es ist billiger in der USA jemanden lebenslänglich einzusperren als ein Todesurteil durchzuführen.
Offensichtlich hatte er ja VOR dem Attentat kein Problem, sich zu rasieren:
http://tinyurl.com/9hqbhcp
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