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Unter Edmund Entachers Gästen war auch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Der Generalstabschef warnte am Donnerstag vor höheren Ausgaben für ein Berufsheer.
Wien - Generalstabschef Edmund Entacher wollte Donnerstagabend seinen Pensionsantritt verkünden, angesichts der Wehrpflichtdebatte hat er es sich anders überlegt. "Ich bleibe auf der Kommandobrücke", sagte Entacher beim Jahresempfang des Generalstabchefs unter lautem Applaus. Bei der Veranstaltung waren einige Prominente auch der ÖVP erschienen, unter anderem der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner. Für die Musik sorgten vier Grundwehrdiener.
Entacher hielt einmal mehr ein Plädoyer für die Einhaltung der Wehrpflicht, wobei er einschränkte, dass der Wehrdienst reformiert werden müsse. Als Argument für die Wehrpflicht führte er unter anderem das knappe Militärbudget an.
Er ließ dabei mit der Aussage aufhorchen, dass zwei der drei Pilotprojekte von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) gezeigt hätten, dass man für die Umsetzung eines Berufsheeres eine Erhöhung des Budgets von vier Prozent bräuchte. Das sei unrealistisch. Entacher warnte auch erneut davor, dass das Bundesheer ohne Grundwehrdiener vor erheblichen Rekrutierungsproblemen für die Miliz und in weiterer Folge für die Auslandseinsätze stünde.
Minister Darabos wies Entachers Warnung zurück, dass das Bundesheer ohne Grundwehrdiener vor erheblichen Rekrutierungsproblemen stünde. Aktuelle Zahlen des Heerespersonalamts würden zeigen, dass das Heer bereits jetzt zwei Drittel der Zeitsoldaten "von der Straße", also am freien Arbeitsmarkt, rekrutiere. Direkt aus dem Grundwehrdienst melde sich lediglich ein Drittel der Zeitsoldaten, teilte ein Darabos-Sprecher am Freitag mit.
Demnach haben 53 Prozent ihre Freiwilligenmeldung bereits vor dem Grundwehrdienst abgegeben, 15 Prozent teilweise erst Jahre danach und nur 32 Prozent während des Grundwehrdienstes.
Diese Zahlen würden zeigen, dass man den Grundwehrdienst nicht brauche, um erfolgreich zu rekrutieren. "Die Unerlässlichkeit des Grundwehrdienstes für die Personalwerbung ist wie alle Wehrpflicht-Argumente ein reines 'Bauchargument', hat aber keine faktische Grundlage", so der Sprecher. (APA, 19.10.2012)
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wieder einmal aus der Gerüchteküche der Falschmeldungen aufgetischt.
Natürlich waren das keine GWDs die dort serviert haben, aber weil es ja so schön in das Bild der Leser/innen passen würde, hat man einfach die Mär von den Zwangsverpflichteten, die im HGM zum Geburtstag von Entacher zwangsweise arbeiten müssen, berichtet.
Da die reichweitenstärkste Zeitung diesen Quatsch verbreitet, glauben es noch sehr viele.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Mediamil-Komplex zerschlagen werden muss!
Fakt ist, dass schlecht motivierte zwangsverpflichtete junge ö. Männer, die sich nicht einmal wehren können, als Kellner bei ALLEN anderen Gelegenheiten von ebenfalls ö. Militärpersonen missbraucht werden. Und das für 300 Euro pro Monat. Wenn das nicht eine Sauerei ist! Wobei ich mich hier schon frage, wer sind eigentlich die wirklichen "Feinde" von Ö.? Es sind wohl Dummheit und Arroganz!
Das erste was man dort lernt sind Dienstränge, damit man weiß welcher Rang der Fetznschädel hat vor dem die Hand zum Kappenrand gehoben wird, und das in einer Kaserne wo sogar Pferde einen höheren Dienstrang haben als man selbst je erreichen wird.
Jeder der denkt, dass diese Zeitverschwendung zwecks "körperlicher Ertüchtigung" (meine Bilanz: 10kg nicht-Muskelzunahme + Knorpelschaden) oder "weils jungen Männern gut tut" (danke Frau Burgstaller) nötig ist, dem sei zu sagen, dass so gut wie kein GWD dort mehr "Kämpfer und Krieger" ist, sondern reiner Systemerhalter des aufgeblähtesten Beamtenapperats Österreichs ist.
damit is ja wohl endlich ALLEN klar, warum wir weiterhin die wehrpflicht brauchen!
und: wer macht sonst den kellner im Casino?
den driver zu so immens wichtigen events wie z.b.dem "jahresempfang" der alten ... ähm .. dings?
Der Grund für die Abschaffung der Wehrpflicht ist der gleiche wie jener für die Abschaffung des Durchfallens in der Mittelschule: Bequemlichkeit.
Nur ja nicht zu viel Anstrengung für unsere armen Kinder, weder geistig (Schule), noch körperlich (Wehrdienst).
Bin schon gespannt, wie diese geistig und körperlich atrophierten Wappler später einmal meine Pension bezahlen sollen.
Ja genau, die Jugend ist fett und dumm sowieso und Verräter sind sie auch alle! Selten so ein unnötiges Posting gelesen. Ich hoffe, dass sie IHNEN keinen Cent zahlen!
Mit freundlichen Grüßen
Ein 18 Jähriger AHS-Schüler mit einem Notenschnitt von 1.0, Sie Wappler!
körperliche ertüchtigung - sie scherzen, oder meinen sie rauchen und trinken?
früher gabs (sinnlos und falsch) zu beginn marschübungen bei denen untrainierte umfielen usw.
mein sohn hatte einen marsch und hat einen schuss abgegeben - danach offizieren essen und trinken ausgegeben, sich das rauchen angewöhnt.
warum werden die rekruten nicht zu beginn getestet, nach plan trainiert um am ende ihres präsenzdienstes fitt einen marsche, ein manöver zu absolvieren. so hätte man junge männer begeistern können.
http://www.bmlv.gv.at/sk/lask/b... gb26.shtml
jetzt bin ich gespannt, ob eine offiziele Seite eines oest. BM weiterhin nicht freigeschalten wird, von den Maedels
ja, danke - macht natürlich mehr sinn - wobei sinnvollers körperaufbautraining haben die dort sicher auch noch nicht.
ps.: mountainbikes sind überflüssig, man kommt auch mit dem pinarellorennrad ruunter zum strand usw.:
http://www.youtube.com/watch?v=7... Ta0&sns=em
ob sie das Originalpost haben. Jedenfalls hat der Neffe nur ans Burgenland "fade" Erinnerungen.
Was das Aufbautraining angeht, kann mich an meinen "Nachtgewoehnungsmarsch" erinnern. Irgendwann hab ich geglaubt, so, jetzt noch 10 Min u. ich bin tot. 2 Std spaeter kam mir der Verdacht, dasz man vielleicht mehr aushaelt, als man als staedtischer Maturant zunaechst glaubt
ja, da hat sich nix geeändert - zu beginn ein paar aktionen dass alle geglaubt haben sie müssen aufgeben, danach 6monate daumendrehen und saufen - sportlich wertlos.
besser wär langsam anfangen und das über 8monate steigern.
ich hab das im zivildienst anno so gemacht um den sportlichen anschluss an meine freunde nicht zu verlieren - am ende war ich fitter nach den 8monaten, während die freunde schlevhter beinander waren als vor ihrem präsenzdienst.
jetzt wird beim üben mehr aufgepsst als früher (rechtliche gründe) und daher ist die grundausbildung leichter - so sie überhaupt stattfindet.
mein sohn hatte einen spaziergang ohne gepäck und hat einen einzigen schuss abgegeben - danach kellner im casino....
"Bin schon gespannt, wie diese geistig und körperlich atrophierten Wappler später einmal meine Pension bezahlen sollen."
gar nicht!
"Der Grund für die Abschaffung der Wehrpflicht ist der gleiche wie jener für die Abschaffung des Durchfallens in der Mittelschule: Bequemlichkeit.
Nur ja nicht zu viel Anstrengung für unsere armen Kinder, weder geistig (Schule), noch körperlich (Wehrdienst)."
für körperliche Ertüchtigung benötigen Sie eine Waffe? Wieviel körperliche Ertüchtigung erhalten Systemerhalter nach der Grundausbildung?
Es gibt keinen wirksameren oder sträflicheren Akt, der an Jugendlichen verübt worden ist, als die Wehrpflicht.
Wenn sie Soldaten wollen, warum werben sie sie nicht an? Das ist eine Antwort, die bis jetzt noch keine Regierung jemals verdauen konnte. Wenn jemand in der Armee dienen soll, soll man ihn anwerben! Mache man es wertvoll für ihn. Man sollte keine Sklaven oder Kriminellen aus ihnen machen.
"....Das Wort Armee, armare, bewaffnen, ist dem Österreicher nicht geheuer. Er mag es nicht. Am liebsten wäre dem Österreicher ein unbewaffnetes Heer, denn der Österreicher ist ein friedliebender Mensch. Er findet, es reiche, den Krieg nicht zu mögen, dann finde auch keiner statt...."
"Ob sich für eine künftige Beheimatung in einer militärischen Solidargemeinschaft die Struktur eines Berufsheeres mit professionell ausgebildeten Soldaten besser eignet (eher ja) oder die allgemeine Wehrpflicht (eher nein), wäre in einer sachlichen, ideologiefreien Debatte zu klären, zu der das Land bisher nicht fähig war."
Klartext: Patterer ist - so wie fast alle Länder Europas seit dem Umbruch 1989 - zu dem logischen (und eben nicht ideo-logischen) Schluss gekommen, dass die Zeit der Massenmobilmachung und damit der Wehrpflicht vorbei ist.
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