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Washington - Ein halbes Jahr nach den Enthüllungen eines ehemaligen Managers von Goldman Sachs, die Bank nenne ihre Kunden "Muppets", die es auszunehmen gelte, schlägt die US-Investmentbank nun zurück. Der Manager Greg Smith sei ein "Versager", er sei frustriert gewesen wegen seiner Bezahlung und fehlender Perspektiven, heißt es in einem an die US-Medien weitergereichten internen Bericht der Bank. Smith hatte Mitte März in einem Beitrag für die "New York Times" seinen Arbeitgeber angeprangert und das "verseuchte und zerstörerische Klima" in der Firma beklagt. Am Montag erscheint sein Buch.
Die US-Medien zitierten aus "Goldman-Kreisen", Smith' Leistungen seien zwischen 2007 und 2012 "im allgemeinen abgesunken". Er habe 500.000 Dollar (381.156 Euro) im Jahr verdient und einem Vorgesetzten im Dezember gesagt, er sei deshalb frustriert. Er hoffe auf einen Verdienst von einer Million Dollar im Jahr und eine Beförderung. Als er im Jänner erfuhr, wie viel Gehalt und Boni er für das Jahr 2011 tatsächlich bekommen sollte, sei er enttäuscht gewesen und habe "überreagiert". Vor seiner Kündigung habe er niemals Kritik an der Unternehmenskultur geäußert.
Goldman habe in Millionen von E-Mails nur einen einzigen Fall entdeckt, in dem ein Kunde als "Muppet" bezeichnet worden sei. Die Bank geht jetzt in die Offensive, weil am Montag Smith' Buch "Warum ich Goldman Sachs verließ" erscheint. Darin beschreibt er laut US-Medien ausschweifende Partys und kostenlose Urlaube der gut bezahlten Manager von Goldman Sachs. "Sich mit Kunden zu besaufen, kam regelmäßig vor."
Goldman Sachs hatte 2010 ein eine Rekorstrafe an die US-Börsenaufsicht SEC zahlen müssen. Das Institut hatte an Kunden faule Immobilienkredite verkauft und gleichzeitig darauf gewettet, dass diese an Wert verlieren würden. (APA, 19.10.2012)
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Ich weiß nicht, was daran überraschend ist???
Eine Bank ist eine Firma, die Gewinne machen will. Viel Gewinn. Und Werbungen wie z. B. "In erster Linie zähle der Mensch" oder so sind nichts anderes als geschmacklose Lügen. Reklame eben. Der kann man genauso wenig glauben wie jeder anderen Werbung.
Gibt es noch jemanden, der darauf hereinfällt? Der wirklich glaubt, dass Banken etwas FÜR UNS tun wollen?
So gesehen wundert mich der Sager gar nicht. Er drückt nur aus, was eigentlich eh jeder weiß....
:-((
aber ich arbeite in einer - zugegebenermaßen kleinen -Bank mit kaum 30 Mitarbeitern. Und bei uns liegt der Focus im Alltag tatsächlich auf dem Kundenwohl, weil wir alle, von der Geschäftsleitung abwärts, der Meinung sind, dass sich nur dadurch eine nachhaltige Kundenbeziehung entwickeln kann.
Es werden bei uns keine Produkte oder Lösungen angeboten, von denen wir nicht überzeugt sind, dass sie für den Kunden passen. Kurzfristiges abcashen ist nicht.
Sie könnens glauben oder auch nicht, is aber so. Und wenn ich ihnen veraten würde, unter welchem Logo wir firmieren, würden sie's angesichts der vorherrschenden Meinung und Stimmung noch viel weniger glauben. ;-)
Schön, dass es sowas noch gibt.
Ich habe andere Erfahrungen gemacht. 30 Jahre Kunde bei einer Bank und dann um's Haxl gehaut. Habe natürlich sofort gewechselt. Bin jetzt bei einer Internetbank; da weiß ich, dass ich eine Nummer bin und nicht mehr und rechne nicht mit persönlicher Behandlung.
Kritiker werden diskreditiert. Bestenfalls. Im Fall von BP kann es auch sein, dass man einen "Unfall" hat oder spurlos von der Bildfläche verschwindet.
Bemerkenswert ist, dass Goldman Sachs seine eigenen Fehler (schmale Bezahlung, versagen bei Motivbildung, etc.) dem Autor zur Last legen möchte. Zum Totlachen :) Das kann ein Bumerang werden.
Also der Bericht über Golmann&Sachs in ORF 3 war ein Hammerschlag, die haben durch ihre Macht die Krise noch angefeuert damit noch mehr Kohle reinkommt, angeblich hat Obama da keine Chance, sondern umgekehrt, er ist abhängig vom goodwill dieser Oganisation.
Und niemand verfügt über die Macht diese zu zerschlagen.
Die einzige Chance auf Änderung liegt im totalen Finanz-Crash oder im Bürgerkrieg. (Beides sehr unangenehm, ich persönlich würde 1 vorziehen).
Es war doch immer schon so,dass der Durchschnittsbürger geschäftlichen Erfolg mit Intelligenz und Moral verwechselt hat. Die Plünderer werden hofiert, weil man sich ein paar Krümel als Belohnung erwartet. So ist das bei den Primaten eben. Vielleicht bekommt ja die Mafia bald eine Art Mobster-Konzession. Würde mich nicht wundern. Wer viel Geld verdient liegt immer richtig. Man erinnere sich an den dämlichen Spruch "Der Erfolg gibt einem Recht". Stronach wäre dazu ein heimisches ein Beispiel.
Dabei ist es umgekehrt. Geschäftlicher Erfolg basiert stets auf falschen Verrsprechungen und Betrug. Andere Mittel sind heutzutage gar nicht mehr denkbar. Wir haben uns weiterentwickelt. Vom grünen Dschungel zum grauen Dschungel.
Wo ist das problem? Wer viel Geld macht, soll auch ordentlich auf den Putz hauen dürfen.
Charakterlose Menschen gibts überall.
Wenn Profitgier und Maßlosigkeit das Thema ist, dann trifft die Schuld auch die Gesetzgebung.
Shakespeare hat fast immer Recht: Viel Lärm um Nichts.
Goldman sucks schlägt zurück?
Wo und wie genau?
Eigentlich hat er ja nichts neues oder unbekanntes gesagt.
Das Netzwerk funktioniert nur durch Betrug, Verrat und extrem viel Korruption. Das ist nur durch eine gewisse Mentalität zu erreichen.
can you say OWNED?
https://www.youtube.com/watch?v=oOpFbjHcxF0
https://www.youtube.com/watch?v=w... re=related
die bude gehört zerschlagen und der vorstand eingesperrt
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