Kim Dotcom: MegaUpload-Nachfolger bereits in den Startlöchern

Verschlüsselungstools sollen den Dienst besser schützen

Im März 2013 wird über die Auslieferung von Kim Dotcom an die Vereinigten Staaten entschieden. Bis dahin vertreibt sich Dotcom die Zeit mit dem Entwickeln eines neuen Musik-Services namens MegaBox und dem Planen eines Nachfolgers von MegaUpload. Dieses soll laut Torrentfreak nämlich so gut geschützt sein, dass behördliche Interventionen nicht sehr leicht möglich sein werden.

Verschlüsselung

Dotcom und sein Geschäftspartner Mathias Ortmann wollen den MegaUpload-Nachfolger ähnlich wie Pirate Bay betreiben, um das Risiko für die User zu minimieren und den Service am Leben zu halten. Beim neuen MegaUpload haben die Überlegungen in Punkto Sicherheit oberste Priorität. "Mega", so der Name des neuen MegaUploads, wird stärker mit Verschlüsselung arbeiten, was vor allem den Usern zu Gute kommen soll.

Schutz vor Anschuldigungen

Bevor Daten hochgeladen werden, sollen sie mit einem AES-Algorithmus verschlüsselt werden. Ein Schlüssel soll die Daten dann vor Dritten schützen. Somit hat "Mega" auch keinen Einblick in die Daten der User, um sich besser vor Anschuldigungen zu schützen. Die Server werden auf mehrere Länder aufgeteilt werden. Sollte ein Server aufgrund von behördlichen Interventionen abhanden kommen, kann man immer noch auf die Server in anderen Ländern ausweichen. 

Zusammenarbeit mit Contentindustrie

Das neue "Mega" soll laut Dotcom "die Welt verändern". Wired gegenüber sagt Dotcom, dass "Mega" eine Art Netzwerk wird, dem sich Hoster aus der ganzen Welt anschließen können, unabhängig von ihrer Größe. Im Gegensatz zu The Pirate Bay will man bei "Mega" allerdings mit der Contentindustrie zusammenarbeiten: Filme- oder Musikanbieter können den Service nutzen, müssen aber vorher unterschreiben, dass sie "Mega" nicht verklagen werden. (red, derStandard.at, 19.10.2012)

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