OMV mit deutlich höheren Explorationskosten

19. Oktober 2012, 09:06
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Im dritten Quartal konnte die OMV Produktion und Raffineriemargen erhöhen, negative Einmaleffekte aber bei 79 Millionen Euro

Wien - Die OMV hat im dritten Quartal 2012 ihre Produktion leicht und ihre Raffineriemargen deutlich erhöht, musste aber höhere Explorationskosten sowie negative Einmaleffekte in Höhe von 79 Millionen Euro hinnehmen, geht aus dem veröffentlichten Quartalszwischenergebnis hervor. Die Sondereffekte ergaben sich aus den Absicherungsgeschäften für den Ölpreis in Höhe von 41 Millionen Euro und Rechtskosten, die in Kasachstan aufgelaufen sind (38 Millionen Euro).

Die Explorationsaufwendungen seien mit 180 Millionen Euro wegen Abschreibungen in Kurdistan "deutlich höher" als in den Vorquartalen gelegen, heißt es im Trading Statement.

Gesamtproduktion gestiegen

Die OMV-Gesamtproduktion stieg im Vergleich zum Vorquartal vor allem auf Grund des Wiederanstiegs der Produktion im Jemen sowie höherer Beiträge von Österreich und Tunesien auf 309.000 (305.000) Barrel pro Tag, die Petrom produzierte mit 182.000 Barrel (Öläquivalente) gleich viel wie im Vorquartal.

Die verkaufte Erdgasmenge stieg im dritten Quartal um mehr als 10 Prozent auf 100,39 Terawattstunden, die Referenz-Raffineriemarge der OMV legte auf 5,28 (4,15) Dollar pro Barrel zu. Die Steuerquote des dritten Quartals soll auf Höhe des Vorquartals liegen. Die Drittquartalsergebnisse werden am 7. November veröffentlicht.

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