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vergrößern 800x500Das Samsung Chromebook soll vor allem mit seinem niedrigen Preis punkten, ...
vergrößern 800x500... trotzdem verspricht Google eine gute Hardware-Verarbeitung, nicht zuletzt bei Tastatur und Touchpad.
Neben Android entwickelt Google schon seit einiger Zeit an einem zweiten, Linux-basierten Betriebssystem - und doch ist hier vieles anders: Chrome OS soll das Betriebssystem für die Cloud-Generation sein. Mit seinem Fokus auf Online-Anwendungen und ganz ohne "echte" lokale Apps konnte Google allerdings die breite Masse bisher nur begrenzt von den Vorzügen des eigenen Systems überzeugen.
Das soll nun ein Ende haben: Am Donnerstag hat das Unternehmen sein neues, in Kooperation mit Samsung entstandenes, Chromebook angekündigt, das nicht zuletzt mit dem Erfolgsgeheimnis des Android-Tablets Nexus 7 zu punkten hofft. Gerade einmal 249-US-Dollar kostet der 11,6 Zoll große Laptop mit Chrome OS, und damit nur rund halb so viel wie bisher verfügbare Chromebooks.
Den niedrigen Preis ermöglicht unter anderem die Wahl des Prozessors: Kommt hier doch eine mit 1,7 GHz getaktete Dual-Core Exynos-5-CPU von Samsung zum Einsatz, und damit ein Vertreter der vor allem im mobilen Bereich vorherrschenden ARM-Architektur - und nicht wie sonst im Laptop-Umfeld üblich eine x86-CPU. Der Prozessor basiert dabei bereits auf der Cortex-A15-Architektur, die im Smartphone-Bereich erst kommendes Jahr Einzug halten soll. Dank Chrome OS soll das Gerät in wenigen Sekunden booten und umgehend aus dem Suspend aufwachen. Die CPU soll zudem schnell genug sein, um Videos in 1080p-Auflösung wiedergeben zu können.
Zu den weiteren Eckdaten gehört die Bildschirmauflösung von 1366x768 Pixel, ein Dual-Band WLAN 802.11 a/b/g/n, jeweils ein USB 2.0 und ein USB 3.0-Anschluss, sowie ein Bluetooth-Adapter und eine VGA-Webcam. Auch ein HDMI-Anschluss für den Betrieb an einem externen Monitor ist mit mit dabei. Das neue Samsung Chromebook wiegt 1,1 kg und ist knapp 2cm dick. Die Akku-Laufzeit gibt Google mit rund 6,5 Stunden an, ein Lüfter ist aufgrund der sparsamen ARM-CPU nicht vonnöten.
In Hinblick auf den lokalen Speicher gibt sich das Chromebook angesichts der Cloud-Ausrichtung - wie von den Vorgängermodellen schon gewohnt - sehr zurückhaltend, die SSD mit 16 GByte soll primär als lokaler Cache dienen. Dafür hat Google aber ein besonderes Extra mit im Gepäck: Alle KäuferInnen des neuen Chromebooks erhalten zwei Jahre lang kostenlos einen Speicherplatz von 100 GByte bei Google Drive. Am Rande sei erwähnt, dass dieses Angebot auch für die anderen Geräte der aktuellen Chrome-OS-Gerätegeneration gilt, also KäuferInnen der vor einigen Monaten vorgestellten Chromebox und des Chromebook Series 5 500 ebenfalls diesen Bonus einlösen können.
Das Samsung Chromebook soll bereits ab Montag in den USA und Großbritannien erhältlich sein, und kann dort bereits bei diversen Händlern vorbestellt werden. Über die Verfügbarkeit in anderen Regionen gibt es derzeit noch keinerlei Informationen. Noch nicht offiziell angekündigt aber bereits bei Amazon gelistet ist zudem eine UMTS-Variante des neuen Chromebooks, die dort mit einem Preis von 329 US-Dollar angegeben wird.
Entgegen früheren Chromebooks will Google das neue Gerät deutlich offensiver bewerben, und zwar als der "Computer für jeden". Ähnlich wie beim Browser Chrome habe man gewartet bis Chrome OS bereit für den Mainstream sei, bevor man die ersten Werbespots schalte - dieser Zeitpunkt sei nun gekommen, so Chrome/Chrome-OS-Chef Sundar Pichai.
Dass ein Chromebook schon für alle klassischen Desktop-Szenarien geeignet ist, will Google dabei recht augenscheinlich gar nicht vermitteln. Viel mehr positioniert man das Chromebook als kostengünstiges Zweit- oder Drittgerät, und zwar eines, bei dem der Wartungsaufwand praktisch gegen null geht, und das dank dem Chrome-OS-Design deutlich sicherer als klassische Desktop-Systeme ist. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 19.10.2012)
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Android hat das schon lange gekillt.
Wieso?
- Weil es schon "zu viele" "Consumer-Systeme" gibt: Windows "alt", Windows "neu", MacOS X, "hübsches, klassisches" Linux (Ubuntu, Suse etc.), iOS, Android, Bada etc. Man will sich nicht die Eigenheiten von X Systemen merken.
- Für Android gibt es eine "echte" Community, v.a. auch in der Umgebung, die einem helfen kann - Freunde haben Android-Handys und Tablets, nicht Chromebooks.
- "Die Cloud" ist halt ein Quatsch. Android hat genug "cloud-ähnliche" Merkmale, wenn z.B. Google einem alle Apps wieder zur Installation vorschlägt und wenn man sich Sachen per Dropbox & Co irgendwo abspeichern kann.
- Der Preis. Das Ding wird doch stolze 250 EUR kosten. Naja, damit kommt man in den Netbookbereich.
@LeChacal
Moin erst einmal! Wir sollten auch bedenken, dass es viele gibt, die es so einfach wie möglich haben wollen. Internet, Bestellen, Chatten, ein soziales Netzwerk und sonst nichts.
Startzeit so kurz wie möglich. Ein Bekannter möchte so einen Rechner - und zwar für sich allein. Er sagt, wenn zwei andere Personen gleichzeitig angemeldet sind ist die Kiste einfach zu langsam. Ich brauche dann auch nicht mehr den Admin zu spielen. Für jeden kleinen ,Mist' werde ich gefragt.
Eine kleine 2,5-Zoll-Platte mit 100 GB liegt auch noch rum. Wird gar nicht benutzt. Bei bedarf kann man dann darauf abspeichern.
Und vielleicht geht es ja auch irgendwann, dass ein zweites Betriebssystem dort läuft - für alle Fälle.
Viele Grüße
Gerd Taddicken
Für 250€ bekommt man ein anständiges Netbook. Dank x86 läuft darauf (fast) jedes OS der letzten 30 Jahre, mit Millionen wenn nicht sogar Milliarden Programmen statt Apps. Besonders für Windows gibt's Treiber für jede nur erdenkliche Peripherie, und auch die Texteingabe ist dank Tastatur einfach.
Wer es lieber mobil, lüfterlos und ausdauernder mag kann sich für etwas mehr Geld ein Tab kaufen. Leider ist man an das OS und die verfügbaren Apps gebunden, in den meisten Fällen ist vernünftiges Arbeiten mangels Tastatur nicht möglich.
Dieses Chromebook vereint beide Nachteile in sich, gepaart mit einem noch unpopuläreren OS und dem Zwang zur Cloud. Abgesehen von der Datensicherheit ist WLAN bzw. kostenpflichtiges 3G Pflicht.
Sinnlos, oder?
Naja...vielleicht mit Win8.
Dann ist immer noch die Auflösung zu gering und die anderen Schwächen braucht an gar nicht erst auf zu zählen.
Um 250 kaufe ich mir lieber ein Netbook. Das hat die gleiche miese Auflösung dafür aber eine Festplatte.
Für UMTS hat eh noch jeder einen Datenstick zuhause herumliegen...oder das Telefon anstecken wers braucht.
Alle die ich kenne haben das Ding nach ein paar Monaten eingemottet. Das einzige, was die bewirkten, war, dass Sie sich echte Notebooks für Unterwegs besorgten.
Und immer wieder ist es die ominöse Cloud ... für die selbst Google den Speicherplatz nicht frei hergeben möchte.
Ich kenn viele die ihre Netbooks gerne benutzen und auch wieder welche kaufen werden.
Leicht, klein, VGA Ausgang und das wars.
Man kann damit Fernsehen, lesen, kleine Texte bearbeiten, Musik hören usw.
Ideal für Schüler.
Alles was ein durchschnittlicher User braucht. Für solche Leute wäre ein Notebook jenseits der 400€ overkill und zudem noch zu schwer.
ich finds irrsinnig interessant. würd' ich gern mal einem praxistest unterziehen. und um 250€ könnt' ich mir schon vorstellen das risiko einzugehen.
hmm.
mal abwarten. wenn der preis stimmt und ich im vorhinein abklären kann ob das ding hackbar ist schlag ich zu.
wenn man, falls chrome nicht gefällt, linux draufbringt bin ich dabei.
brauchen? nein. spielzeug.
kann mir gut vorstellen daß das funktioniert. glaube aber, ohne die distri zu kennen, daß es auch mit chrome os möglich ist, mit linux-programmen offline zu arbeiten. wenn das ding sogar usb3 hat, stecke ich den speicher meiner wahl an und gut ist...
also ich kann es mir, wie gesagt, kaum vorstellen daß das nicht funktionieren würde. habe aber keine erfahrung damit. wenn ich mehr zeit habe werde ich mir dieses system einmal auf einer live-version ansehen, die zum beispiel hier " http://blogwache.de/chromeos-... um-testen/ " erhältlich ist...
Ich finde, Apple sollte klagen, weil hier das Design am Hinge (Bildschirmgelenk) vollkommen verhunzt wurde.
Das grenzt ja schon an Design by Cecilia Gimenez und böswillige Beschädigung von Kulturgütern – Kopieren ist ja lieb, aber bitte tunlichst unter pfleglichem Umgang mit dem Originalentwurf.
das Book mehr, als mein Galaxy Note1 mit BildCloud, oder als mein PeCeeTV HDMI Stick, welches meine Glotze zur MultiMediaGscheitGlotze macht? Was kann es nicht? [Abgesehen davon betreibe ich wechselweise auch noch 2 vollwertige MidEndLappies. Ist es das exotische Betriebssystem?] Hier fehlt mir der "Willhaben-Appeal", meine Zehennägel haben sich noch nicht eingerollt, auch habe ich noch keine Stielaugen... und das Höschen ist auch noch trocken.
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