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Marrakesch - Die marokkanische Regierung hat die Zerstörung 8000 Jahre alter Felsgravuren durch fundamental-islamische Salafisten dementiert. "Die Berichte, dass diese Gravuren beschädigt wurden, sind, wie Sie sehen können, nicht wahr", sagte Kommunikationsminister Mustapha Khalfi am Donnerstag bei einer von der Regierung organisierten Tour ins Yagour-Plateau. Die Behörden setzten sich für den Erhalt der prähistorischen Zeugnisse ein, die zur kulturellen Vielfalt des Landes zählten, sagte der Minister.
Gut ein Dutzend Darstellungen der Sonne als einer Gottheit waren in der Mitte des Tals, südlich von Marrakesch, sichtbar. Die Fundstätte liegt 20 Kilometer vom Toubkal-Berg, der höchsten marokkanischen Erhebung, entfernt.
Die Informationen über die angeblichen Zerstörungen gingen von der Liga für Menschenrechte der Berber-Organisation Amazigh aus. Sie hatte am Mittwoch schriftlich beklagt, die Gravuren im Yagour-Tal seien von Salafisten zerstört worden. Die Salafisten, muslimische Gruppen mit einer sunnitischen Auslegung des Islam, wurden durch den Arabischen Frühling in einigen Ländern Nordafrikas gestärkt, etwa in Tunesien und Mali.
Im Juli hatten Islamisten der Gruppe Ansar Dine weltweit Empörung ausgelöst, als sie zum Weltkulturerbe zählende Mausoleen in Timbuktu im Norden von Mali zerstörten. Aus Sicht der Islamisten ist die Verehrung von Heiligen und ihren Grabmälern ein Verstoß gegen den Islam. (APA, 19.10.2012)
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wir brauchen also garkeine "embedded tschörnalists", um "die wahrheit", mit bildern untermalt, von der front aus live weiterzuleiten.
nein, es reicht immer noch eine presseaussendung beliebigen inhalts, auf dass sie millionenfach ungeprüft repliziert werde.
wurde diese Ente als solche entlarvt und dementiert. Keine Ahnung, was sich vom Lügen verspricht, aber das passiert nunmal. Kein Wunder, dass nicht immer jemand auf 4.000 m Höhe im Atlas rumkraxelt, um nachzuprüfen, of das nun vielleicht wieder frei erfunden war, bevor es verbreitet wird. Schade nur, dass das die entsprechenden Kretins wieder auf solche Gedanken bringen könnte.
Die Salafisten einzubetonieren würde aber mehr bringen. Einfach alle nach Saudiarabien verfrachten, eine hohe Betonmauer rundherum, Verkehrswege und Kommunikation kappen und in der Wüste versauern lassen.
Und schon wäre die Welt bedeutend friedlicher.
Auf den Bildern sehen die Beschädigungen der Oberfläche eigentlich nicht 'nachgraviert' aus. Ich kenne das aus Marokko von hunderten anderen Gravuren, sind aber meistens nicht Touristen, sondern gedankenlose Jugendliche. Die punktförmigen Beschädigungen sehen eher nach Schlägen mit einem spitzen Hammer oder (+ das halte ich in Marokko für nicht ganz unwahrscheinlich....) nach Einschüssen aus (Verkehrsschilder sind manchmal richtig 'durchsiebt'....).
Bisher waren die Salafisten noch kein Problem für die Gravuren, das war eher der Handel. Auch wenn ich denen ungefähr jede Blödheit zutraue, die Wahrscheinlichkeit, dass verschwundene Gravuren einfach gestohlen wurden, ist sehr hoch.
zum Beispiel:
http://www.prehistoire-du-maroc.com/mzerg.html
Ja, vor 4000 Jahren oder länger, vor der Schrift, vor der Aufzeichnung.
Wo immer Sie wohnen gab es einen heiligen Platz oder Bau, der von Missionaren zerstört wurde.
Tempel wurden schon immer demontiert. Reliiquien aller Religonen wurden schon immer von erobernden Religionen kaputtgemacht.
Manchmal aber auch übernommen! Das sollt man auch nicht ganz vergessen. Der Parthenontempel auf der Akropolis hat sogar sehr viele Jahrhunderte sehr gut überlebt, als Marienkirche und sogar noch später als Moschee.
Erst mit der genialen Idee, dort ein Pulverdepot unterzubringen, kam es zur Kathastrophe.
Sehr geschickt stellte man sich bei der Christianisierung der keltischen Haiden hierzulande an: Man zerstörte die alten heiligen Orte nicht einfach nur, man baute Kirchen, später Basilikas, etc darüber. Gleiches tat man mit den vorhandenen, haidnischen Festtagen, sh Ostern, Weihnacht, usw. Sehr effektiv, der Erfolg war umwerfend.
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