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Rom - Der Kopf einer vor Jahrzehnten gestohlenen römischen Skulptur aus dem archäologischen Gebiet von Pompeji und Herculaneum ist jetzt in Norditalien sichergestellt worden. Der Kopf einer Grabesstatue aus der Zeit von 100 vor bis 50 nach Christus sei von "unschätzbarem Wert", teilten die Carabinieri am Donnerstag in Rom mit.
Der Kopf sei im Besitz eines Kunsthändlers gewesen, der über Jahre hinweg erfolglos versucht habe, dieses auffällige Stück zu verkaufen. Es stellt Experten zufolge wahrscheinlich Agrippina die Jüngere dar, die Mutter des Kaisers Nero, Schwester des Kaisers Caligula und die vierte Frau des römischen Kaisers Claudius. (APA, 18.10.2012)
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Über die Damen vom römischen Kaiserhof ließe sich sicherlich ein fulminanter Mehrteiler drehen, der die Tudors und die Borgias mühelos in den Schatten stellt.
Und dabei waren das schon Klasse-Serien...
Wundert mich, dass noch niemand auf die Idee gekommen ist.
a. Ist das nicht Agrippina.
b. Ist das keine "Grabesstatue", sondern eine aus einer Model geformte Terrakotta-Büste.
c. Ist etwas Derartiges nicht von "unschätzbarem Wert", sondern eher Dutzendware.
d. Wäre es doch Agrippina, hätte sie keine "Grabesstaue" im Raum Pompeji/Herculaneum gehabt.
e. Weil Massenware ist dieser Kopf keineswegs so auffällig, dass er nicht zu verkaufen wäre; man kann ja Schweizer Auktionskataloge durchsehen...
Fazit: Bild und Text passen nicht zusammen und im Text passt auch kein Wort zum anderen!
... und wurde, selbst vermutlich doppelte Gattenmörderin mit eigenen Herrschaftsambitionen, 59 von ihrem Sohn Nero umgebracht - Zustände fast wie in der griechischen Tragödie.
Wenn der fragliche Kopf sie darstellen soll, scheint die gräzisierende Gestaltung etwas idealisiert. Das ist vermutlich eine realistischere Darstellung, dieser Hardcore-Matrone:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia... üngere.jpg
Widerstände gegenüber was? Meinem Blick auf die Realität? Sie scheinen gerade welche formuliert zu haben, aber was bedeutet das für die Realität? Haben sie eine erbaulichere Version der Geschichte des julianisch-claudischen Kaiserhauses zu bieten?
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