Sylvia Kristel bei der Viennale 2004

Ansichtssache | 18. Oktober 2012, 20:43

Heute ist die Schauspielerin Sylvia Kristel gestorben. Im Oktober 2004 traf ich sie als Gast der Viennale. Ein paar Photos zur Erinnerung.

foto: robert newald
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wenn ich ehrlich bin gefällt sie mir jetzt noch besser als früher

Damals wär mein Typ eigentlich die Forscherin gewesen, mit der sie die Lesbenszene in Emanuelle gedreht hat.

Aus den Augen schaut noch immer die Jugend...das rundherum hat halt ein Ablaufdatum ...es geht keinem besser :-)

Tolles Posting!

Sie war eine wunderschöne Frau, leider viel zu früh verstorben. Ich teile nicht ihre Meinung, dass sie 2004 noch schöner war als zu ihren Emmanuelle-Zeiten, aber sie ist ein hervorragendes Beispiel, wie eine in ihrer Jugend außergewöhnlich schöne Frau in Würde altern kann.

Hätte sie an sich herumschnipseln lassen, sie hätte bei diesen Aufnahmen wohl schrecklich ausgesehen.

Ihre Augen sind, da stimme ich ihnen vollkommen zu, noch immer jene der verschmitzten Emmanuelle aus den 70ern.

Ich finde zudem, dass sie eine hervorragende Schauspielerin war. Die Rollen, die sie spielte, muss man gekonnt darstellen, dass sie so erotisch wirken wie sie waren.

Leider werden derartige Softsexstreifen heute überhaupt nicht mehr gedreht.

schade um sie

sie war für die damalige zeit schon a fesche gretl

Es gibt keine grössere Schönheit...

...als jene, die das Leben in die Gesichter der Menschen zeichnet.

was soll der kitsch?

den Spruch merk ich mir!

Sie haben wohl einen weichen Kern...

...unter der "roughen" Schale ;-)

Sowieso. Aber davon abgesehen... in unserer Zeit, in der Aussehen scheinbar alles ist, die Leute alles an sich raffen, das EGO ständig im Vordergrund steht (und durch Privat-TV noch gepusht wird) tut es gut, sich mal wieder so einen Satz durch den Kopf gehen zu lassen und im Bestfall seine Denkweise zu ändern.

Pathetisches Ende: alles ist vergänglich :-)

zu zeiten der fotoaufnahmen war sie 52. sie scheint wirklich sehr intensiv gelebt zu haben. immer noch ne gutaussehende frau......aber sehr vorgealtert.

Tja...so schauen nun mal Menschen mit 52 aus, die das Gesicht nicht zugekleistert haben

und danach der Fortograf im Photoshop trixt !!

Vor allem wenn diese Menschen immer geraucht haben

und nun an Speiseröhren- und Lungenkrebs leiden (Diagnose 2001) und bereits Chemotherapie und OP hinter sich haben. Es gibt da wenig zu rütteln, aber ich würde sie auf den Bildern eher zwischen 65 und 70 schätzen, besonders die Haut ist die einer alten Frau. Auf Wiki gibt es ein entzückendes Mädchenfoto von ihr, das ihren Charme vielleicht eher ahnen lässt.

Das Alter ist ein Hund! Aber es trifft fast jeden. Ewige Jugend ist nur jenen vergönnt, die früh gehen müssen. Marilyn zum Beispiel.

Ich weiß nicht, ...

... wie Sie angesichts dieser Aufnahmen zu so einer Auffassung kommen. Für mich war sie auch 2004 eine sehr schöne Frau.

Marylin lebt doch noch!!!

Ist heuer beim poolbar Festival aufgetreten. Muss jetz auch schon an die Vierzig sein und schaut dementsprechend aus...

--> http://poolbar.at/programm/... /07/16/755

Herzelichst
Ihr Lappe

Trotzdem war sie noch immer eine attraktive Frau

Älter ja, aber trotzdem noch attraktiv.

Möge sie in Frieden ruhen!

Altern und dann sterbenskrank werden ist was bitteres. Sicher umso mehr, wenn man mal ein Sexsymbol für eine ganze Generation heranwachsender Jungen war...

ich hab mit ihr ja sogar einen Film gedreht... ;-) allerdings war ich nur der 5. Komparse von hinten links...

Damals, 1975, sah sie ausgesprochen lekker aus, hat ihre Partnerin Ursula Andress für mich um Längen geschlagen (auch vertikal)...

Auf den obigen Fotos ist sie ja imer noch eine sehr präsentable Frau, die - was wichtig ist - nicht mir Peinlichkeit und Gewalt jugendlich bleiben wollte.

Viel zu bald abgetreten. Sehr schade um sie!

in dem film oder

http://en.wikipedia.org/wiki/The_... _Musketeer

den hab ich ein paarmal gesehen.
sie war wirklich umwerfend hübsch.

Genau! Hab ich mir natürlich auf DVD besorgt (Reg 1, aber der wahre Filmfreak hat eh entsperrt), nachdem mein beta-Mitschnitt einer TV-Ausstrahlung Mitte oder Ende der 1980er

(sogar mit Zweikanalton!) dem technischen Tod meines Sony-VR indirekt zum Opfer gefallen war, weil der Ersatz-HF950er zwar dann hifi konnte, aber nimmer die alte schmale rauschende Zweikanalspur auflösen.

Ich steh im Volk im rechten Bilddrittel hinter der Kutsche, mit der Beau Bridges ankommt, aussteigt und Rex Harrison begrüßt. Schwarzer Umhang mit roten Borten, grauer Hut zum Jubeln, Langhaarperücke. Könnte um die 22. Minute sein, Szene kurz vor dem Attentat.

Wir mußten lautlos jubeln, weil mit Ton gedreht wurde und Beau Bridges sagen mußte "Gentleman, I didn't expect you so far from the Gascogne"; er hats ca. 5 x geschmissen. Und im Film ist der Text wieder bissl anders, hams also erst recht nachsynchronisiert...

Danke für Ihre Einblicke ...

... ins Filmbusiness. Warum mussten Sie lautlos jubeln? Weil ein echter Jubel nicht so gut klingt wie jener aus der Konserve? Oder weil ihr die Hauptdarsteller übertönt hättet?

letzteres, nehme ich an. Bei anderen Szenen ohne sprechende Hauptpersonen durften, ja, sollten wir brüllen.

Die größte Gemeinheit war aber Folgendes: wir wurden angewiesen, nach vorne zu drängen und sollten dann auf Kommando plötzlich zurückweichen und entsetzt tun, weil vor uns etwas passieren sollte (im Film als Gegenschnitt, nicht real und jetzt natürlich).
Nun, als es "Actiònn!" hieß und wir nach vorne drängten, ließen die Hundlinge vor uns einen gewaltigen Böller hochgehen. Unser Entsetzen war sicher ziemlich echt...

In Memoriam..

..danke, danke für die Freuden meiner Jugend !

Möge es Ihnen nun besser gehen..!

Hier kann ich mich nur anschließen

was unternahmen wir nicht, um diesen Film, der laut Katholen als ungeeignet galt, sehen zu dürfen.

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