FMA gegen Schuhwerkstatt: Mit Kanonen auf Spatzen

Kommentar | Verena Kainrath, 18. Oktober 2012, 19:45

Will man Wachstum nicht abwürgen, gehören dafür auch gesetzliche Spielräume geschaffen

Ein Waldviertler schafft es, inmitten einer Krisenregion einen gesunden Betrieb aus dem Boden zu stampfen - mit seit Jahren soliden Gewinnen, stetig wachsenden Umsätzen und 130 Arbeitsplätzen. Aus ganz Österreich pilgern Kunden, um die letzte überlebende Schuhfabrik des Landes zu erleben. In Zeiten, in denen andere Unternehmen die Patschen strecken, boomen beim kleinen Betrieb in Schrems die Geschäfte. Dass diesem nun die Finanzaufseher wegen der Gründung eines Sparvereins abseits teurer Bankenkredite hart auf die Zehen steigen, verleiht der regionalen Erfolgsgeschichte einen absurden Anstrich.

Gesetze haben einen Sinn und gehören eingehalten, keine Frage. Dass hinter alternativen Finanzierungswegen so manch abenteuerlicher Betrug stecken kann, ist ebenso unbestritten. Dass Behörden aber mit Kanonen auf Spatzen schießen, während andernorts unbeaufsichtigt Milliarden Euro verzockt wurden, ist an Skurrilität nicht zu überbieten. Die Krisenherde sind wahrlich anderswo.

Geld aus der Region für die Region zu lukrieren ist kein Verbrechen. Will man Wachstum nicht abwürgen, gehören dafür auch gesetzliche Spielräume geschaffen.

Als Rückgrat der Wirtschaft werden die kleinen und mittleren Betriebe gern gepriesen. Dass Banken bei der Finanzierung für Kleine auf der Bremse stehen, Risikokapital in Österreich nach wie vor Mangelware ist und bei Förderungen gegeizt wird, liegt außerhalb des politischen Horizonts. (Verena Kainrath, DER STANDARD, 18.10.2012)

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besser gehts nicht: "Das Kuriositätenkabinett der Politker, Ökonomen und Institutionen"

http://www.theintelligence.de/index.php... ionen.html

Natürlich liest man dies n i e im Rosa-Blatt, dass
- a l l e Institutionen (FED, SEC + Kongress) einfach der Unfähigkeit von der FCIC (Financial Crises Inquiry Commission) beurteil ... wurden
- ebenso der IWF ( ! ) vom firmeninternen "Independant Evaluation Office" !

dass weder die ÖNB - noch dei FMA (kein Mensch braucht deren "Expertise" - sie haben sowohl bei der Hypo als auch dem "Erkennen der Krise" total versagt!) hier ein ausnahme bilden ...
braucht niemanden zu wundern.

das einzige wo sie schnell reagieren - ist wenn es darum geht das GELDDRUCKMONOPOL DER BANKEN ... zu sichern!

amen

"Dass Banken bei der Finanzierung für Kleine auf der Bremse stehen, Risikokapital in Österreich nach wie vor Mangelware ist und bei Förderungen gegeizt wird, liegt außerhalb des politischen Horizonts"

Aber wehe das Risikokapital geht fehl dann schreit jeder gleich mal wieder an Zocker und Spekulanten.

dieses einfache und erfolgreiche finanzierungssystem durchblicken die FMA-"spezialisten" gerade noch

darum können sie dagegen auch vorgehen.

wenns um die bankster geht, dann verstehen sie dann nix mehr davon, einfach zu kompliziert für die einfachen gemüter der FMA.

oder gehören die FMAler vielleicht gar in die gruppe der bankster und gehen deswegen so schaumgebremst gegen die "richtigen" banken vor?

Was aus den Artikel jetzt nicht herauskommt, was hat eigentlich die FMA gegen die "Bank" bzw. Schuhwerkstatt?

Fehlt eine Zulassung? Geht es um Kredite oder was?
Irgendwie konnte ich das bei allen Vorwürfen gegen die FMA und Lobhuldigungen des Betriebes nicht herausfinden.

Soweit ich das mitbekommen habe und als (finanzmarkt-)juristischer Laie wiedergeben kann: Keine Bank-Konzession (kostet ein paar 10k-Euro), keine für eine Bank vorgeschriebenen Sicherheiten für die Kunden/Anleger.

Aso dann versteh ich das Problem der Schuhwerkstatt nicht. Mna kann nun mal nur den Betrieb mit einer entsprechenden Lizenz führen.

Die Tafel scheint noch aus der Zeit Navratils zu stammen...

Schön, was an unserer Elite-Universität so geforscht wird. Da passt Spindelegger gut dazu.

Eh klar

Die sollen mal Ihren Job in den Banken ordentlich machen, dann wäre Hypo und Volksbanken nicht passiert...

Ist wieder typisch für Österreich. Die Kleinen segieren und quälen und den wirklichen Gauner wie KHG passiert nichts.

Interessant, dass Leute die sowas für die Ärmsten der Welt auf die Beine stellen

für den Nobelpreis vorgeschlagen werden, ein Heini Staudinger dafür aber verklagt wird

Bananenrepublik Österreich

Die Verantwortlichen von Meinl, AvW, Immofinanz und Co., die unter den Augen der FMA tausende Anleger geschädigt haben, werden mit Samthandschuhen angefasst.

Die Bankster, die ebenfalls unter den Augen der FMA hunderte Millionen verzockt haben, bekommen das Geld sogar vom Steuerzahler ersetzt.

Der Unternehmer, der es wagt nicht sofort das Handtuch zu schmeissen, wenn ihm ein Bankster keinen Kredit geben will, wird dafür wie ein Terrorist behandelt.

bitte beleidigen Sie die Bananenrepubliken nicht!

Ich wohne hier in eine der s.g. Bananenrepublike, Nicaragua. Bei uns sinde solche Finanzierungen gang und gäbe, die FMA-Bürokraten würden die Campesinos jedenfalls zum Teufel jagen.
Nebenbei: vor 2 Jahren wurden Filialen der s.g. MicroKreditbanken von den Campesinos mal kurzfristig in Brand gesetzt als diese begannen Kredite f¨llig zustellen vor Ende der Ernte.
So lobe ich mir den Herrn Staudinger und unsere Campesinos!
Viva Heini Staudinger, viva Nicaragua!

na ich würd mir mal die frage stellen, warum er keinen kredit mehr von der bank bekommen hat?

Wenn Sie es wirklich wissen, und nicht nur stänkern, wollen,

können Sie hier

http://www.w4tler.at/geaneu/fm... nformation

nachlesen (2. Absatz).

" Herr Bankdirektor Heiter (er hieß wirklich so) ... machte sich einen Spaß daraus mir klarzumachen, dass er mir für die Kürzung des Kreditrahmens keine Rechenschaft schuldig sei. Damals lernte ich, dass es für meine Firma riskant sein kann, einer Bank zu vertrauen. "

ja im format sagte er ja auch folgendes:

„Den Stil der FMA-Verhöre kannte ich bisher nur aus Nazi-Filmen. Diese Bonzen wollen mich blockieren.“

? ? ? ?

Es ist mir unklar, worauf Sie mit Ihren letzten beiden Posts hinauswollen.

So viel steht fest: Wenn Id iot en in eine Machtposition gelangen, wird es IMMER unangenehm und gefährlich.

Unabhängigkeit

Suche auf YouTube nach "Heini Staudinger", nimm Dir ca. 1 Stunde Zeit und Du weisst genau was da ablief und wie geradlinig der Mann denkt. Das was er macht und wie ers macht ist ein Ausweg aus unserem fremdgesteuerten Dilemma: Unabhängigkeit von den Banken.

sein geschäftserfolg beantwortet ihre frage

wenn die bankster keine $$$$-zeichen sehen, dann sind sie blind für pioniergeist, echtes unternehmertum und unternehmerisches denken.

der erfolg wird hoffentlich weitergehen, auch zum vorteil für diese schöne gegend von österreich!

er hat ja sein finanzierungsmodell erst dann aufgezogen, als die bank ihm die linien gekürzt hat.

und wenn er geld von bekannten etc. aufnimmt hat er erst einmal schulden.

sind vielleicht wirklich werthaltige investitionen die er getätigt hat. aber das sagt man bei den staatsschulden auch immer, dass das zukunftsinvestitionen sind....

auf jeden fall geht das nun schon über 10 jahre gut bei steigenden umsätzen

warum wohl nicht von der bank?

ich hab mir jetzt die frage gestellt, was nun? habens wenigstens a gscheite antwort?

Heuschrecken

Mögen keine florierenden Unternehmen, lieber solche die sie billig übernehmen und filetieren können.

Wo soll ich sonst mein Geld in Österreich anlegen? Nach einer akzeptablen Bank sucht man hierzulande vergeblich!

http://www.gls.de/
http://www.ethikbank.de/

Oikocredit. Steyler Bank. Schellhammer & Schattera.

Haben alle mehr mit Kirche zu tun. Aber die Waldviertler haben auch mit einem Theologen begonnen.

PS: Und dieser Theologe schimpft den Heini Staudinger heute einen 'beinharten Geschäftsmann'. :-) Empfehlung: http://www.zeit.de/2010/07/A... er/seite-3

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