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Ein Waldviertler schafft es, inmitten einer Krisenregion einen gesunden Betrieb aus dem Boden zu stampfen - mit seit Jahren soliden Gewinnen, stetig wachsenden Umsätzen und 130 Arbeitsplätzen. Aus ganz Österreich pilgern Kunden, um die letzte überlebende Schuhfabrik des Landes zu erleben. In Zeiten, in denen andere Unternehmen die Patschen strecken, boomen beim kleinen Betrieb in Schrems die Geschäfte. Dass diesem nun die Finanzaufseher wegen der Gründung eines Sparvereins abseits teurer Bankenkredite hart auf die Zehen steigen, verleiht der regionalen Erfolgsgeschichte einen absurden Anstrich.
Gesetze haben einen Sinn und gehören eingehalten, keine Frage. Dass hinter alternativen Finanzierungswegen so manch abenteuerlicher Betrug stecken kann, ist ebenso unbestritten. Dass Behörden aber mit Kanonen auf Spatzen schießen, während andernorts unbeaufsichtigt Milliarden Euro verzockt wurden, ist an Skurrilität nicht zu überbieten. Die Krisenherde sind wahrlich anderswo.
Geld aus der Region für die Region zu lukrieren ist kein Verbrechen. Will man Wachstum nicht abwürgen, gehören dafür auch gesetzliche Spielräume geschaffen.
Als Rückgrat der Wirtschaft werden die kleinen und mittleren Betriebe gern gepriesen. Dass Banken bei der Finanzierung für Kleine auf der Bremse stehen, Risikokapital in Österreich nach wie vor Mangelware ist und bei Förderungen gegeizt wird, liegt außerhalb des politischen Horizonts. (Verena Kainrath, DER STANDARD, 18.10.2012)
Auf dem Land fehlen adäquate Arbeitsplätze, vielen droht die Abwanderung an die Speckgürtel der Städte
Was die Arbeitgeber der Metaller für die Herbstlohnrunde fordern, hört sich vernünftig an. Vor allem für viele Unternehmer
Dass Schlecker gelingt, woran Adeg, Zielpunkt und andere kleine Kaufleute scheiterten, ist zu bezweifeln
Die österreichische Landwirtschaft pflegt es meisterhaft, sich hinter der Fassade der heilen Welt zu verstecken
Die gesetzliche Regelung der Ladenöffnung ist von Ausnahmen durchlöchert
Missstände in der Textilindustrie auf die alleinige Macht der Konsumenten zu schieben, ist zu billig
Jetzt hat es also auch Österreichs Handel begriffen. Frauen bekommen Kinder und handeln sich damit finanzielle Nachteile ein
Mittelfristig wird dem Handel der Nachwuchs ausgehen
http://www.theintelligence.de/index.php... ionen.html
Natürlich liest man dies n i e im Rosa-Blatt, dass
- a l l e Institutionen (FED, SEC + Kongress) einfach der Unfähigkeit von der FCIC (Financial Crises Inquiry Commission) beurteil ... wurden
- ebenso der IWF ( ! ) vom firmeninternen "Independant Evaluation Office" !
dass weder die ÖNB - noch dei FMA (kein Mensch braucht deren "Expertise" - sie haben sowohl bei der Hypo als auch dem "Erkennen der Krise" total versagt!) hier ein ausnahme bilden ...
braucht niemanden zu wundern.
das einzige wo sie schnell reagieren - ist wenn es darum geht das GELDDRUCKMONOPOL DER BANKEN ... zu sichern!
darum können sie dagegen auch vorgehen.
wenns um die bankster geht, dann verstehen sie dann nix mehr davon, einfach zu kompliziert für die einfachen gemüter der FMA.
oder gehören die FMAler vielleicht gar in die gruppe der bankster und gehen deswegen so schaumgebremst gegen die "richtigen" banken vor?
Fehlt eine Zulassung? Geht es um Kredite oder was?
Irgendwie konnte ich das bei allen Vorwürfen gegen die FMA und Lobhuldigungen des Betriebes nicht herausfinden.
Die Verantwortlichen von Meinl, AvW, Immofinanz und Co., die unter den Augen der FMA tausende Anleger geschädigt haben, werden mit Samthandschuhen angefasst.
Die Bankster, die ebenfalls unter den Augen der FMA hunderte Millionen verzockt haben, bekommen das Geld sogar vom Steuerzahler ersetzt.
Der Unternehmer, der es wagt nicht sofort das Handtuch zu schmeissen, wenn ihm ein Bankster keinen Kredit geben will, wird dafür wie ein Terrorist behandelt.
Ich wohne hier in eine der s.g. Bananenrepublike, Nicaragua. Bei uns sinde solche Finanzierungen gang und gäbe, die FMA-Bürokraten würden die Campesinos jedenfalls zum Teufel jagen.
Nebenbei: vor 2 Jahren wurden Filialen der s.g. MicroKreditbanken von den Campesinos mal kurzfristig in Brand gesetzt als diese begannen Kredite f¨llig zustellen vor Ende der Ernte.
So lobe ich mir den Herrn Staudinger und unsere Campesinos!
Viva Heini Staudinger, viva Nicaragua!
können Sie hier
http://www.w4tler.at/geaneu/fm... nformation
nachlesen (2. Absatz).
" Herr Bankdirektor Heiter (er hieß wirklich so) ... machte sich einen Spaß daraus mir klarzumachen, dass er mir für die Kürzung des Kreditrahmens keine Rechenschaft schuldig sei. Damals lernte ich, dass es für meine Firma riskant sein kann, einer Bank zu vertrauen. "
Suche auf YouTube nach "Heini Staudinger", nimm Dir ca. 1 Stunde Zeit und Du weisst genau was da ablief und wie geradlinig der Mann denkt. Das was er macht und wie ers macht ist ein Ausweg aus unserem fremdgesteuerten Dilemma: Unabhängigkeit von den Banken.
wenn die bankster keine $$$$-zeichen sehen, dann sind sie blind für pioniergeist, echtes unternehmertum und unternehmerisches denken.
der erfolg wird hoffentlich weitergehen, auch zum vorteil für diese schöne gegend von österreich!
er hat ja sein finanzierungsmodell erst dann aufgezogen, als die bank ihm die linien gekürzt hat.
und wenn er geld von bekannten etc. aufnimmt hat er erst einmal schulden.
sind vielleicht wirklich werthaltige investitionen die er getätigt hat. aber das sagt man bei den staatsschulden auch immer, dass das zukunftsinvestitionen sind....
Wo soll ich sonst mein Geld in Österreich anlegen? Nach einer akzeptablen Bank sucht man hierzulande vergeblich!
http://www.gls.de/
http://www.ethikbank.de/
Oikocredit. Steyler Bank. Schellhammer & Schattera.
Haben alle mehr mit Kirche zu tun. Aber die Waldviertler haben auch mit einem Theologen begonnen.
PS: Und dieser Theologe schimpft den Heini Staudinger heute einen 'beinharten Geschäftsmann'. :-) Empfehlung: http://www.zeit.de/2010/07/A... er/seite-3
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