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Wien - Die SPÖ will dem Team Stronach, selbst wenn es fünf ehemalige BZÖ-Abgeordnete zusammentrommeln kann, den Klubstatus im Parlament nicht ohne weiteres zubilligen: Es müsse darüber diskutiert werden, ob man mit der Entscheidung über den Klubstatus abwarte, bis das Ergebnis eines allfälligen Verfahrens vorliegt, meinte SPÖ-Klubobmann Josef Cap laut Online-"Kurier" am Donnerstag. Das BZÖ behauptet ja, für einen Wechsel zu Stronach seien hohe Geldsummen geboten worden und kündigte an, Frank Stronach und den früheren BZÖ-Mandatar Robert Lugar anzuzeigen.
Lugar selbst geht davon aus, dass Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) ihren Sanktus gibt: "Laut Parlamentsgeschäftsordnung hat sie keinen Spielraum. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie den Klubstatus verweigert. Ich habe auch schon Signale, dass sie das nicht tun wird." Aus Prammers Büro hieß es hingegen, die Präsidentin wolle mit den Klubobleuten und ihren Präsidentenkollegen über den Klubstatus beraten und die Sache eingehend prüfen. (APA, 18.10.2012)
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Stronach's "Partei" ist auch nicht anders als das BZÖ. Wenn ich schon lese: "früheren BZÖ-Mandatar Robert Lugar". Genau so habe ich den erlebt: Ohne Kanten, immer brav lächelnd, den Fragen ausweichend und ohne Konzept, Fachwissen oder politische Linie.
Wer glaubt dass Stronach je Abgeordneter wird, der hat sich getäuscht. Am Tag nach der Wahl verzichtet er auf den 1. Listenplatz und begnügt sich mit der Rolle des Machers im Hintergrund (eigentlich a la Haider im BZÖ). Was soll da bei ihm dann anders sein als im bisherigen Parteien-Angebot?
Früher konnte man übrigens erst einen Klub ab 8 Mandatare bilden. Dann wurde diese Hürde extra auf 5 wegen der Causa LIF gesenkt. Gott bestraft das Capperl halt, indem er seine Gebete erhöhrt. Da hilft kein Flehen zu einem fliegenden Spagettimonster oder Novenen zu St.Marx und seelig Engels. Das ist die von der Sozialdemokratie geforderte neue Gerechtigkeit.
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