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Im Februar wurde der Deal zwischen den beiden Mobilfunker Hutchison 3G Austria ("3") und Orange besiegelt. Doch noch immer ist nicht absehbar, ob überhaupt und falls ja, wann, die beiden kleinsten Netzbetreiber im österreichischen Markt unter einem Dach loslegen können.
Der Grund: Seit Anfang Mai prüfen EU-Kommission und österreichische Kartellbehörde, ob der Wegfall eines von vier Anbietern dem Wettbewerb im Acht-Millionen-Einwohnermarkt schadet und ob die Preise in Folge steigen. Um die EU vom Gegenteil zu überzeugen, hat "3" inzwischen Internetprovider UPC als "virtuellen Netzbetreiber" präsentiert, der künftig das im Besitz der staatsnahen chinesischen Entwicklungsbank stehenden Hutchisonnetz für mobile Angebote mitnutzen will.
Als wesentliches Motiv für die offenbar strenge Prüfung seitens der Brüsseler Behörde wurde bisher ein wirtschaftspolitisches Signalen an China gesehen, staatsnahe Unternehmen in technologisch sensiblen Bereichen lieber nicht in Europa reüssieren zu lassen. Nun will Beobachtern zufolge EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunía beim Orange-" 3"-Deal ein anderes Exempel statuieren. Nämlich, dass Konsolidierungen im Telekommarkt aus rein wirtschaftlichen Interessen nie einem florierenden Wettbewerb in die Quere kommen darf.
Die prüfungsbedingte Verzögerung des geplanten Mergers in Österreich missfällt nicht nur den betroffenen Unternehmen. Auch die Konkurrenten Telekom Austria und T-Mobile beklagen, dass dadurch die für den Ausbau der nächsten Mobilfunkgeneration LTE erforderliche Versteigerung von Funkfrequenzen auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben werden musste.
Auch außerhalb Österreichs wächst der Unmut. Stéphane Richard, Chef der in Orange investierten France Telecom, attackierte diesen Monat auf einer Konferenz der Financial Times die Brüsseler Politik heftig: Es gebe da ein gröberes Problem, wie Wettbewerb in Europa aufgefasst werde. Auch in Spanien erhält der Fall Österreich Aufmerksamkeit. Die schwedisch-finnische Teliasonera will sich von ihrer spanischen Mobilfunktochter Yoigo trennen. Der zähe Entscheidungsprozess für den Orange-"3"-Deal könnte jedoch die Interessenten France Telecom und Vodafone von einem Kauf abschrecken.
Brüsseler Insider sehen Anzeichen, dass die EU die Übernahme doch bewilligt. Das Beispiel Österreich habe dann seine Schuldigkeit getan und gezeigt, dass es im EU-Telekomsektor klare Wettbewerbsregeln gibt - die jeder Teilnehmer ernst nehmen muss. (kat, DER STANDARD, 18.10. 2012)
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Brauche ein neues Handy, was empfiehlt die geneigte Posterschaft?
Nutzung: Telefonieren, SMS, (guter) Kalender, E-Mail,
Apps sind nett, verwende aber nur sehr wenige zB Scotty, qando, irgendeine Wetterapp(sofern nicht integriert) achja und PDFs soll es darstellen können.
Irgendwelche tipps?
Irgendwie währe folgendes Szenario sehr interessant:
Brüssel verweigert den Merge. Orange geht pleite und sperrt zu. A1 oder T-Mobile übernehmen daraufhin Orange.
3 fühlt sich angepi..t und zieht sich aus Österreich zurück.
Und plötzlich haben wir nur mehr 2 Provider statt 3 bzw. 4.
"Dreimal binnen nicht einmal vier Wochen hat EU-Wettbewerbskommissar Almunia angedeutet, dass der Orange-Deal wackelt. Nun wurde Almunia konkreter und fordert von „3“ zusätzlich die Abgabe von Frequenzen."
http://wirtschaftsblatt.at/home/nach... en-abgeben
mfg
seit Jahren Blockaden gibt.
Da wiederholt sich immer das gleiche Spiel: Die Mobilfunker hätten gerne weniger aber dafür stärkere Anbieter im Markt. Auch um den Ex-Staatsbetrieben auf Augenhöhe begegnen zu können. Es gibt historisch fast überall auf der Welt nur einen großen Anbieter im Telekom-Bereich, erst später kamen weitere Anbieter dazu.
Die Behörden hätten lieber mehrere Anbieter pro Land und wollen Zusammenschlüsse über Landesgrenzen hinweg. D.h. am Ende z.B. sechs internationale Mobilfunker, von denen in jeden Land aber mindestens vier vertreten sind.
Warum?
Brauchen wir auch vier Betreiber von Eisenbahnnetzen in jedem Land zwecks Wettbewerb?
http://www.ft.com/intl/cms/... z29gDSNo5p
für diese irrsinnspreise sind die telkos selbst verantwortlich. jahrelang haben sie die kunden indoktriniert, das zeug nix kostet.
soweit so gut. selbst schuld.
im gegenzug sollte sich der österreichische vertragsnehmer mal das hirn einschalten.
dass zeug evtl. doch was kostet.
dass 7,50 für viel freizeug doch nicht wucher ist.
dass ein unterschriebener vertrag kein knebelnder ist, wenn man das 600€ smartphohne um 1€ bekommt
wird man für 2 jahre gebunden? zahlt man am end mehr fürs gerät? ja nun - klar aber wenn man selber nicht nachrechnet, braucht man sich ned am end beschwehren, wenn man draufzahlt.
mangels intelligenz nach regulation schreien ist wirklich echt österreichisch.
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