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Wien - Das sei "ein starkes Stück", lässt Frank Stronach, der zurzeit in Kanada weilt, ausrichten. "Man will uns anpatzen, aber das wird nicht gelingen." Er reagiert damit auf die Ankündigung von BZÖ-Chef Josef Bucher, gegen den "tollwütigen Milliardär" Stronach eine Strafanzeige wegen Bestechung einzubringen (derStandard.at berichtete). Die Anschuldigung, er habe BZÖ-Politiker kaufen wollen, entspreche nicht der Wahrheit, sagt Stronach.
"Bucher ist verzweifelt, er lässt jetzt den Märtyrer raushängen", sagt sein Österreich-Statthalter Robert Lugar. Die Strafanzeige sei "nicht fair, aber aus seiner persönlichen Situation heraus verständlich". Lugar kündigt an, sobald der genaue Wortlaut der BZÖ-Anzeigen vorliegt, werde die Stronach-Partei mit einer Klage antworten. Lugar: "Wir werden eine Verleumdungsklage einbringen."
Es müsse auch geklärt werden, auf welche Art und Weise die eidesstattlichen Erklärungen zustandegekommen seien, und ob auf die Mandatare Druck ausgeübt worden sei. BZÖ-Chef Bucher wolle jetzt "alles versuchen, um zu verhindern, dass die neue Stronach-Partei im Parlament Klubstatus erreichen könnte". Das werde nichts nützen. Lugar im Gespräch mit dem Standard: "Wir sind mit weiteren BZÖ-Parlamentariern im Gespräch, es wird weitere Wechsel geben."
Es sei weder von Stronach noch von ihm Geld angeboten worden - wie es Bucher in der Strafanzeige vorwirft. Lugar: "Die angebotenen 500.000 Euro waren für die Gründung einer Partei gedacht, nicht für Bucher persönlich."
Sowohl Josef Bucher, als auch die BZÖ-Mandatare Wolfgang Spadiut und Gerhard Huber haben jedenfalls eidesstattliche Erklärungen abgegeben, die dem Standard vorliegen. Darin gibt Spadiut an, im Fall eines Nicht-Einzugs in den Nationalrat und wäre er "in Not geraten", hätte ihm Robert Lugar 15.000 Euro im Monat als Absicherung zugesagt.
Huber gibt in seiner Aussage an, dass er Lugar in einem McDonalds in Wien getroffen und ihm dieser eine Million Euro angeboten habe - "um damit eine positive Kampagne Gerhard Huber zu starten".
Beide hätten das Angebot abgelehnt. Lugar sieht das anders: "Huber ist nicht genommen worden, weil Stronach keine Vorbelasteten aufnimmt." Bucher selbst sieht jedenfalls noch einen Mandatar, für den er "nicht die Hand ins Feuer legen würde", sagt der BZÖ-Chef zum Standard.
Von jenem abgesehen - dessen Namen er nicht nennen will - sei er sich der Treue seiner Leute sicher. Die Strafanzeige komme, weil er nicht mehr zusehen wolle, wie "Stronach Mandatare aus dem Parlament herauskauft", sagt Parteichef Bucher.
Politikwissenschafter Hubert Sickinger ist skeptisch, ob die BZÖ-Klage durchgeht. Belangt könne nur eine "Pflichtwidrigkeit" werden, dazu zähle ein Parteiwechsel aber eher nicht. (Saskia Jungnikl, Walter Müller, DER STANDARD, 19.10.2012)
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Politkauderwelsch aufdrücken wollen. Die hätten nach seiner Pfeife getanzt und dann hätte es das Geld gegeben. Der Boss wäre er dann genau so wie bei seinem jetzigen Politzirkus geworden und Bucher hätte sich vertschüssen können. Die bejahung eines Stronach mit seinem streng autokratischen Verhalten zeigt halt deutlich, dass sich die Menschen immer noch gerne einen Führer vor die Nase setzen.
ohne ein kleines vermoegen konnte damals niemand nach kanada auswanders, die haben keine mittellosen hereingelassen.
die ganze aufstiegsstory die uns stronach praesentiert ist mehr als unglaubwuerdig, er hatte hilfe, vor allem von banken und der einen oder anderen institution.
http://derstandard.at/133855909... iert-haben
und:
Im Jänner 2010 wurde er aus dem Parlamentsklub des BZÖ ausgeschlossen. Parteichef Josef Bucher begründete das damit, dass Tadler seinen Verbleib im Klub des BZÖ, der durch die Abspaltung der Kärntner BZÖ-Abgeordneten in der FPK bereits mehrere Abgeordnete verloren hatte, an finanzielle Bedingungen geknüpft habe. [2]
quelle:wiki
wer den Mag. Stadler gestern in der Zib 2 wortgewaltig, aber inhaltlich sowas von inhaltlich schwach, NEuland suchend und untergriffig mitbekommen hat - dem muss wohl klar sein das im BZÖ jetzt der letzte politische ABSCHAUM an Werk ist.
Auch wenn Stronach nun mit vielen (Ex-) Mitgliedern dieser ParteiTruppe zusammenarbeit und deshalb in politschen Alltag kaum besser sein wird - es war trotzdem ein Lehrbeispiel für - " Wie tief kann man sinken "
Solange er Stimmen von den Rechten abzieht, soll es mir recht sein. Regierungsfähig sind beide nicht, aber Stronach liegt politisch eher auf der Linie der Tories, das ist schon eine gewisse Verbesserung gegenüber Blaun. Dass er die BZÖ-Altlasten zusammenkauft, ist natürlich kein guter Start.
Stronach macht aus der Politik einen Transfermarkt wie im Profisport und scheint (zumindest bisher) damit durchzukommen.
So sehr mir das BZÖ zuwider ist, muss ich irgendwie doch freuen, dass der Bucher-Peperl zumindest VERSUCHT, etwas gegen diese Machenschaften zu übernehmen.
Sonst gibt's in ein paar Jahren nach jeder Wahl einen Politiker-Draft wie in den US-Profiliegen, wo vor dem eigentlich Draft auch noch lustig mit den Picks gehandelt wird...
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