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Er war für "Studienbeiträge", er ist für "Studienbeiträge", er wird für "Studienbeiträge" sein - oder er würde nicht mehr Wissenschaftsminister sein, sagt Karlheinz Töchterle.
Wien - Bei der ersten Antwort ging es Karlheinz Töchterle politisch filigran an und verwies auf "so viele weitere Implikationen", die in der Frage von "ZiB 2"-Moderator Armin Wolf "drin sind", dass er noch nicht wirklich sagen könne, ob er auch dann wieder Wissenschaftsminister sein würde, "wenn es keine Studiengebühren gibt".
Beim zweiten Anlauf wurde Töchterle Mittwochabend konkret: "Nein, ich würde nicht in eine Koalitionsregierung mit der SPÖ gehen, wenn es überhaupt keine Studienbeiträge gäbe." Das war "genau das", was Wolf "wissen wollte".
Es war aber auch das, was Töchterle nun fast seit Amtsantritt im April 2011 vertritt: Er ist für "Studienbeiträge", wie er sie konsequent nennt, und hat auch ein Modell vorgelegt, das er der SPÖ schmackhaft machen will - bisher vergeblich: Maximal 500 Euro pro Semester sollen Unis einheben dürfen, zehn Prozent Zweckbindung für einen Sozialfonds, Ausweitung der Studienförderung.
Für Koalitionsbedingungen sei es ohnehin "zu früh und nicht an mir, solche zu formulieren", betonte Töchterle am Donnerstag im STANDARD-Gespräch. Mit der SPÖ, konkret mit Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl, wird jedenfalls auch darüber verhandelt.
Den parteiinternen Verhandlungsbedarf in Sachen Studiengebühren hat die SPÖ vor dem Parteitag in eine Arbeitsgruppe "Bildungsperspektiven" kanalisiert. Erste Sitzung ist laut STANDARD-Informationen kommenden Mittwoch. Den AG-Vorsitz hat der Wiener Wohnstadtrat Michael Ludwig. Bis Jahresende werden - auch unter Anhörung externer Experten - Ergebnisse erwartet.
Für den VSStÖ ist Töchterles Individualkoalitionsbedingung irrelevant, sagte Vorsitzende Jessica Müller zum Standard: "Die AG hat den klaren Auftrag, ein treffsicheres Beihilfensystem zu entwickeln. Zusätzliche finanzielle Belastungen wie Studiengebühren können daher kein Ergebnis sein." (Lisa Nimmervoll, DER STANDARD, 19.10.2012)
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Studiengebühren sollen freiwillig möglich sein. Wer möchte, soll sie bezahlen dürfen. Da es eine schweigende Mehrheit für Studiengebühren gibt, wird diese Regelung ja reichlichen Ertrag bringen. Da vor allem die ÖVP Studienbeiträge will, wird vermutlich deren Wählerschaft diese gerne bezahlen. Das hätte den Vorteil dass beide Seiten zufrieden sind: Diejenigen, die die Beiträge haben wollen, haben auch die Möglichkeit, diese zu bezahlen. Wer es sich nicht leisten kann oder Beiträge ablehnt, braucht keine zu bezahlen.
wird das die ÖVP nicht akzeptieren. Ich kann mich leicht für Hürden aussprechen, wenn ich weiß, dass ich diese Hürde schaffe, meine Mitbewerber aber daran scheitern. Freiwillig will die ÖVP-Klientel nichts zahlen, sieht man ja bei Erbschafts- und Schenkungssteuer. Eine Studiengebühr ist höchst ungerecht, weil sie wohlhabende Studenten bevorzugt und ihnen einen Vorteil verschafft. Und genau deshalb will die ÖVP diese Gebühr.
Gerecht wären aber nur 3 Modelle:
1. Studiengebühren in der Höhe von 500 Euro, aber freiwillig
2. Studiengebühren für alle, aber für jeden leistbar (50 Euro)
3. Akademikerabgabe (wahrscheinlich am effizientesten und gerechtesten).
Kommt für die ÖVP alles nicht in Frage, der geht es ja um Selektion und Exklusivität.
Mein größter Fehler im Studium war das Arbeiten in den Ferien.
Statt im Juli Prüfungen zu machen auf Montage gehen. Im August arbeiten um im September noch schnell wohin zu fahren. ... und dann gibt man auch mehr Geld aus weil man hat es sich ja verdient.
Mit Rausfallen aus der Sudienbeihilfenregelung dann auch unterm Jahr arbeiten...
Am Ende 7 Semester über der Zeit.
Mit diesen 3,5 Jahren hat der Staat ca. 80.000 Euro Einnahmen verloren. ... meine LSt. und SV Abgaben bei einem Verdienst 10 Jahre nach dem Studium.
Folgerung: Investieren um den Studenten (besonders MINT) einen reibungslosen Studienablauf zu ermöglichen.... also keine Warteschlange bei Chemielaboren. Ein Mentorwesen einführen. Vorfinanzierung durch Kredite.
Studium soll kostenlos sein, weil wir Ö. im Gegensatz zu den USA VIEL MEHR STEUERN BEZAHLEN, direkte und indirekte. Allein schon die MWST: in den USA nur 6 (!) Prozent statt wie bei uns 20, Lebensmittel und Medikamente keine (bei uns 10%), keine Luxussteuer etc. in den USA... Wenn der Staat volle Kanne beim Bürger abzockt, dann darf der wohl eine Gegenleistung erbringen, oder zahle ich nur dafür, dass wir unnötige 9 Landesregierungen, zuviele Abgeordnete und Minister und einen BP haben, die zuviel verdienen plus eine Parteienförderungen, die sich diese Sippschaft selbst erhöht?!!!!
Zudem verdienen Akademiker meisten später mehr und zahlen auch mehr an Steuern wieder ein!
pro Student ändert an der klammen Situation gar nichts!
Also: lassen Sie uns über die wirklichen Uni-Probleme reden, von denen Sie und Ihr schwarzer Minister Töchterle tagtäglich abzulenken versuchen.
Töchterle ist für diese Problemeolitisch verantwortlich und er wirft nur schwarze Nebelgranaten ...
Soll bitte nicht studieren. Das ist ungefaehr, das was fuer das IPhone draufgeht. Und wenn einer junger Mensch keinen Kredit ueber 5000 Euro kriegt dann stimmt was nicht. Das ist die wahre Gier! Nehmen vom Staat was geht. Alle die wirklich so arm sind, kriegen ein Stipendium. Lasst doch die Leute abstimmen. Ich habe mein Studium im Ausland mit Kredit und Arbeit finanziert und verachte diese Idioten, die gegen Studiengebuehren und auch gegen hoeres Pensionsantrittsalter stimmen - das kostet die Jungen viel mehr!
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