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Wien - Bestechung, Betrug, Blockade - ein Jahr vor der nächsten Nationalratswahl prägen diese Begriffe die politische Landschaft in Österreich. Das wollen einige der über 900 Kleinparteien jetzt ändern: Sie sehen ihre Chance, bei der Wahl 2013 Erfolge zu feiern. Nach dem Team Stronach betritt wieder ein neuer Akteur die politische Bühne: die " Mutbürger in Österreich" (MUT). Die Wahlplattform bündelt über zehn Parteien und Initiativen, darunter auch die Onlinepartei Österreich (OPÖ). Im Gespräch sind sie auch mit der Christlichen Partei (CPÖ). Das Ziel: trotz ideologischer Unterschiede gemeinsam die Vier-Prozent-Hürde bei der Wahl zu erklimmen.
Noch fehlen zwar sowohl Kandidaten als auch konkrete Inhalte - an Selbstbewusstsein mangelt es der Truppe aber nicht: "Stronach hat zwei Beine, wir haben viele", gibt sich Sprecher Robert Moser zuversichtlich. Werte wie Gerechtigkeit und Freiheit stehen im Mittelpunkt, eine "neue politische Kultur" mit breiter Bürgerbeteiligung ist das Ziel. Letzteres wollen sie bereits bei der Landtagswahl in Niederösterreich im März 2013 beweisen: Jeder Bürger kann sich für eine Kandidatur bewerben.
Ein anderer politischer Neuzugang sieht die Flut an neuen Parteien kritisch: "Der Wandel", im November 2011 gegründet, hat sich deshalb Professionalität auf die Fahnen geschrieben. "Niemand interessiert sich für noch eine Partei ohne Inhalte", sagt Vorstandsmitglied Fayad Mulla. Aus diesem Grund stellen sie "Informationen, nicht Köpfe" in den Vordergrund: faire Umverteilung, ein reguliertes Finanzsystem und umweltbewusste Politik sind einige Eckpunkte ihres Programms.
Auf beide Neuzugänge kommt aber noch eine wichtige Hürde zu: Für einen Wahlantritt benötigen sie österreichweit 2600 Unterstüzungserklärungen. (guca, DER STANDARD, 19.10.2012)
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mitgestalten statt verwalten
man kann sich auch zu Tode verwalten und das passiert gerade.
und ein Spruch scheint bei der Elite vorherrschend zu sein:
"Gewinne streichen sie ein(die Elite), Verluste sind solidarisch, der werden auf das groh des Volkes umgelegt."
und es muss ein UMDENKEN stattfinden, und da sind ALLE gefordert.
Demos = altgriechisch für Dorf, Gemeinde, Gemeinschaft, gemeinhin das Volk.
Demokratie = Volksherrschaft, Herrschaft des Volkes.
und ich sage es mal mit den Worten von I. Kant:
"Haben wir mal Mut und beweisen ihn auch, uns unseren gesunden Hausverstandes zu bedienen."
http://www.youtube.com/watch?v=Isy4DlHXPzc
einfach, ehrlich, fair, authentisch, klar, wahr und vor allem gerecht.
Verantwortungsvolles Generationen übergreifendes Denken, Planen, Handeln mit Weitsicht und Nachhaltigkeit.
http://wirkandidieren.wordpress.com
Das BZÖ versucht wohl mit einem Wahlerfolg in Kärnten, ein starkes Signal zu schaffen um einen Aufstieg und verbleib im Nationalrat doch noch zu schaffen. Die Piraten könnten hier und bei unzufriedenen Linksgerichteten auch noch mitmischen (wenn sie wohl auch zu schwach sind um den Einzug zu schaffen).
Auf die anderen fallen da nicht mehr so viele Stimmen ab. Wohl nicht soo viel mehr als bei den Kleinparteien der letzten Wahl. LiF (eventuell im Bündnis mit anderen) und KPÖ sind doch namhaften könnten wenigstens ca. 1% schaffen. Für den Rest bleibt kaum was, kann mir gut vorstellen das, dass Kleinparteienbündnis MUT nicht so viel mehr schafft als die Linksbündnis 2008.
Grundsätzlich sehe ich den Antritt der Kleinen aber positiv.
Parteigründungen alles schön und gut, aber die Chancen der meisten sind wohl nicht allzu groß, trotz Politikverdrossenheit. Im Falle einer Nationalratswahl würde es wohl so aussehen:
Die SPÖ hat gute Chancen auf Platz 1, gelingt es der FPÖ die Wahl zum Duell FPÖ-SPÖ zu machen hat man Chancen auf Platz 2, doch sicher ist es nicht, das die FPÖ dieses Duell mit der ÖVP auch gewinnt. Die Grünen haben ihre Stammwähler und werden wohl etwas stärker werden, als bisher.
Dahinter kommt der Kampf um den Einzug. 2008 hat sich gezeigt es gibt ein Potential von Unzufriedenen, denen die FPÖ zu weit Rechts ist, die wählten damals das BZÖ. Die Frage ist, wen wählen sie heute: Das Team Stronach hat hier die besten Chancen, das BZÖ versucht wohl mit...
Ich möchte nicht die Chancen diskutieren, sondern ich strebe Lösungen an, die dazu führen das das Volk als Gewinner steht.
Weil eines das kann mir mal jeder getrost glauben:
Geld wächst nicht auf Bäumen.
Geld kann sich nicht vermehren.
Geld kann nicht wachsen.
und Wirtschaft wächst auch nicht ins unendliche, und das kann auch sagen, indem ich mich meines Hausverstandes bediene.
da brauch ich keine Obrigkeit, keine Experten dazu.
und ich weiß, wer udn wie GELD erzeugt wird.
http://geld21.wordpress.com
und es sind net GELD, GOLD, monitäre Mittel, die wie auch wisenschaftlich bewiesen zur Zufriedenheit führen, sondern andere Faktoren, und eines ist auch klar,das letzte Hemd hat keine Taschen.
Das weiß, mit Verlaub, auch ein jeder.
~ PEACE ~
stronach, piraten und ein noch zu bildendes linksbündnis scheinen wohl die einzigen drei unter den neuparteien mit chancen auf die 4% zu sein. aber nichts ist unmöglich - wer weiß, was für parteien noch gegründet werden? MUT geb ich aus heutiger sicht allerdings kaum ernsthafte chancen.
Ich hoffe auf ein Linksbündnis, das eher sozialistisch als grünliberal ist. Würde mich aber sehr überraschen, wenn es das in den Nationalrat schafft. Dazu würden einfach das Geld und die mediale Unterstützung fehlen.
Die Piraten sehe ich momentan nicht im Parlament. Bin gespannt, ob sie es schaffen. Stronach hat sicher gute Chancen, fix ist da aber noch nix. Selbst, wenn er jetzt bei 7-10 Prozent liegt, können diese immer noch in Wirklichkeit FPÖ-Stimmen sein.
Nicht das ich was gegen dieses Linksbündnis hätte, aber es müsste schon was ordentlich großes sein um auch Chancen zu haben (würde sich wohl mit den Piraten um Stimmen duellieren müssen). Im Moment finde ich da gar keine Ansätze, oder haben sie da andere Informationen?
stimmt leider das mit den Piraten. Die Piraten sind als (sozial)liberale Gruppierung angetreten die politische Welt in Österreich umzukrempeln. Leider ist derzeit von liberal nicht mehr viel übrig. Im Moment kommen mir die Piraten leider wie eine linke Abspaltung der Grünen vor. Das war mal anders. Da hatte man noch eigene Ideen und war mehr liberal (durchaus auch wirtschaftsliberal) als pseudolinks. schade drum.
http://www.derwandel.at
Sieht recht professionell gemacht aus. Ich hab die ja schon vor einem Zeiterl für mich entdeckt, und wünsche ihnen viel Glück beim Mitgestalten!
'Die Wahlplattform bündelt über zehn Parteien und Initiativen, darunter auch die Onlinepartei Österreich (OPÖ). Im Gespräch sind sie auch mit der Christlichen Partei (CPÖ). Das Ziel: trotz ideologischer Unterschiede gemeinsam die Vier-Prozent-Hürde bei der Wahl zu erklimmen.'
D.h. wenn ich diese Wahlplattform wählen würde, weil mir die Werte einer dieser Parteien gefallen und sie schaffen dann den Einzug ins Parlament - hab ich eventuell nen christlichen Fundi damit den Einzug ermöglicht.
Sowas wäre für mich undenkbar - da kann ich ja gleich die ÖVP oder den Stadler wählen.
Fü mich sind die Kleinparteien interessant, weil ich beschlossen habe den eingesessenen meine Stimme nicht mehr zu geben. Muss noch heraus finden welche der vielen Neuen mir liegen.
Unlängst auch gefunden: http://www.dasneue.at
der wähler sollte sich auf parteien konzentrieren die schon erfahrung mit der basisarbeit haben...das sind grün lif kpö...ende der fahnenstange...jahrelang wählten dieselben kleingeister die selben 3, spö övp fpö...und plötzlich wollen sie sich kreativ zeigen und individuell und wählen alles mögliche was aus dem nichts auftaucht...lächerlich...nachdenk !!!
ich weiß: und eine stimme für die sp stärkt die große koalition, eine für bzö/stronach den neoliberalismus. alles außer grünwählen ist verboten. was ist bloß aus der bewegung geworden, die dereinst von alö bis vgö ein breites spektrum unter einem ziel versammelte?
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