Schüsse auf Autos auf A22: Acht Fälle bestätigt, Heckenschütze gesucht

18. Oktober 2012, 16:20
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Projektilspuren konnten nachgewiesen werden

Stockerau - Die Schüsse auf fahrende Autos auf der A22 (Donauuferautobahn) in Niederösterreich dürfte tatsächlich ein Heckenschütze abgegeben haben. Ein Ermittler der Autobahnpolizei Stockerau (Bezirk Korneuburg) bestätigte am Donnerstag Medienberichte. Demnach seien bei 17 von 25 kriminaltechnisch untersuchten Fahrzeugen zwar typische Steinschläge nachgewiesen worden, aber in acht Fällen hätten Projektile die Scheiben beschädigt.

Aus "kriminaltaktischen Gründen" könne er derzeit nicht mehr sagen, betonte der Beamte. Man warte auch noch auf den Abschlussbericht, der nach einer weiteren Pkw-Überprüfung nächste Woche erwartet werde. Die Ermittlungen laufen weiter.

Möglicherweise mit Luftdruckgewehr

Nach ersten "Schüssen" im Jahr 2011 - damals in der Nähe von Stockerau - waren in jüngster Vergangenheit weitere Zwischenfälle bekannt geworden, die sich in Fahrtrichtung Korneuburg zwischen der Stadtgrenze Wien-Strebersdorf bis Langenzersdorf ereigneten.

Die Ermittler gingen davon aus, dass wenn, dann eine Art Luftdruckgewehr verwendet wurde, da alle anderen Waffen zu "stark" wären und "richtige Durchschüsse" verursacht oder gar Verletzte gefordert hätten. Die Polizei erhoffe sich Hinweise von Autofahrern, so der "ORF NÖ". (APA, 18.10.2012)

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