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Wien - Die Mitgliedskirchen des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich sehen Ethikunterricht nur als "Ersatz" für jene Schüler, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben bzw. keiner Konfession angehören. Konfessioneller Religionsunterricht sei "in der pluralistischen Gesellschaft unverzichtbar", hieß es in einer Aussendung der christlichen Kirchen am Donnerstag.
Durch den konfessionellen Religionsunterricht werde die Gleichberechtigung der Religionsgemeinschaften an den öffentlichen Schulen gewährleistet, so der Rat nach einer Vollversammlung. Schüler würden darin nicht nur aus der Außenperspektive über Religion erfahren, sondern auch aus der Innenperspektive religiöse Sprachkompetenz und Sprachfähigkeit gewinnen.
Die christlichen Kirchen halten den konfessionellen Religionsunterricht auch für "transparenter" als Ethik: "Die jungen Leute, ihre Eltern und die Lehrkräfte wissen, wofür der Religionsunterricht steht. Es wird keine weltanschauliche Neutralität vorgespiegelt, die es nicht gibt."
Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat zuletzt angekündigt, bis Ende des Jahres ein Konzept für Ethikunterricht für alle Schüler zu entwickeln. (APA, 18.10.2012)
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grundsätzlich hat mir der religionsunterricht vermutlich nicht "geschadet" (wenn man von der episode absieht, wo ich bei der erstkommunion große angst davor hatte, die hostie zu zerbeißen, weil uns im falle eines solchen vergehens vom pfarrer die hölle angedroht worden war).
aber objektiv betrachtet, hat dieser humbug in staatlichen schulen nix verloren.
da zur europäischen kultur sowohl die griechisch/römische, die germanische und die biblische mythologie gehören, sollten die selbstverständlich in der schule behandelt werden.
aber konfessioneller "relgionsunterricht" ist privatsache (in Frankreich, den USA, Norwegen etc. funktioniert das ja auch)
WAS genau ist damit gemeint ?
Ich komme einfach nicht hinter den Sinn !
Damit dürfte einfach gemeint sein, dass jeder Mensch (sofern er zur Reflexion fähig ist) eine bestimmte Weltanschauung hat (unabhängig davon, ob er diese auch ausformulieren und mit Argumenten stützen kann oder nicht) - das kann eine agnostische, atheistische, christliche, jüdische, muslimische, "wissenschaftsgläubige", selbst zusammengebastelte, etc. sein. Im konfessionellen Religionsunterricht wird nun eine (relig.) Weltanschauung bevorzugt vermittelt, wobei ein guter, moderner Rel.unterricht natürlich auch alle weiteren Weltreligionen, Sekten, Satanismus, eth. Fragestellungen, etc. behandelt.
.. wird sich selbst auch nicht als obsolet bezeichnen, oder? Der größte Witz aber ist die Behauptung, der Religionsunterricht sei "transparenter als Ethik". Was bitte kann an einer indoktrinativen Veranstaltung vor Kindern (insbesondere in Volksschulen) transparent sein? Das Märchen vom "lieben Gott" oder der "unbefleckten Empfängnis"? Die Dogmen der Religionen sind - ganz allgemein -. gegen jede Vernunft und dies zu erklären, das wäre Transparenz! Dazu kommen geschichtliche Fakten, die man den Kindern nahe bringen sollte, nämlich, dass Religionen erkenntnisfeindliche Kulturzerstörer sind, inhumane Organisationen hervorgebracht haben, die heute noch Missbrauch und Unterdrückung leugnen...
" (...) nämlich, dass Religionen erkenntnisfeindliche Kulturzerstörer sind, inhumane Organisationen hervorgebracht haben, die heute noch Missbrauch und Unterdrückung leugnen..."
Das, was Sie hier vorschlagen, wäre nichts anderes als anti-religiöse Indoktrination und einem friedlichen Zusammenleben in pluralistischen Gesellschaften von Gläubigen div. Konfessionen und Nicht-Gläubigen äußerst abträglich.
die unbefleckte empfängnis mariens hat etwas mit dem dogma von der erbsünde zu tun und der ausnahme (in bezug auf maria) - nicht mit der bewahrung der jungfräulichkeit mariens bei der zeugung jesu.
bekomme ich jetzt einen römischen einser?
die frage bleibt sicherheitshalber unbeantwortet: woher kommt der zweite chromosomensatz jesu?
Der Religionsunterricht in Schulen gehört endlich abgeschafft!
Religionsunterricht, egal welcher Konfession und Richtung, hat nichts, aber schon gar nichts mit dem Bildungsauftrag an Schulen zu tun! Im Gegenteil: Er dient der Verdummung und Verblödung; des Ausschaltens des Nachdenkens und der "Ja und Amen - Ideologie!
Wenn einer schon an irgendwas glauben muß: GERNE ! Aber bitte nicht allen anderen seinen Glauben aufzwingen!
...und wir müssen diesen Unterricht auch noch bezahlen!!
Eigentlich eine totale Frechheit!
LG
Der moderne Rel.unterricht (ab der Sekundarstufe) behandelt alle möglichen Themen: die Weltreligionen, Sekten, Satanismus, Religionskritik, etc. Er erfüllt damit eine wichtige Aufgabe und gehört schlicht und einfach zu einer umfassenden Allgemeinbildung.
Schon heute sind leider viele Menschen unzureichend über die Lehren, Werthaltungen, etc. der großen Weltreligionen unterrichtet, was dazu führt, dass viele Unwahrheiten, Vorurteile und Ressentiments im Umlauf sind, was einem friedlichen Zusammenleben in pluralen Gesellschaften definitiv abträglich ist.
Auch in der Kunst (bildende Kunst, Literatur, Musik,..) werden oft relig./weltanschauliche Themen und Motive behandelt/verarbeitet, weswegen ein relig. Basiswissen unbedingt nötig ist.
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