Online-Auftritt der "Welt" künftig kostenpflichtig

Springer-Chef Döpfner: "Wir verteidigen nicht die gedruckte Zeitung, wir verteidigen den Journalismus"

Berlin - Der Medienkonzern Axel Springer treibt den Ausbau seiner bezahlpflichtigen Angebote im Internet voran. "Wir wollen mit dem Online-Auftritt der 'Welt' bis zum Ende des Jahres startklar sein für die Umwandlung in ein Bezahlmodell", kündigte Springer-Chef Mathias Döpfner in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters an. Die Online-Ableger weiterer Printprodukte würden im kommenden Jahr folgen.

Für journalistische Inhalte müsse gezahlt werden, betonte Döpfner. "Wir verteidigen nicht die gedruckte Zeitung, wir verteidigen den Journalismus." Es dürfe kein Freibier mehr ausgeschenkt werden. Ob seine Strategie von Erfolg gekrönt sein werde, könne er derzeit nicht sagen. Aber "ich bin heute zuversichtlicher als noch vor ein, zwei Jahren." (Reuters, 19.10.2012)

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