Computerhändler DiTech will bei Frauen punkten

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    foto: ditech

Wirtschaftskrise drückt auf Kauflaune

Der Wiener Computerhändler DiTech setzt verstärkt auf weibliche Kundschaft. Durch das Shop-in-Shop-Konzept beim Buchhändler Thalia in der Wiener Mariahilfer Straße sei es gelungen, innerhalb weniger Wochen den Frauenanteil von 13 auf 19 Prozent zu steigern. Einen ähnlich positiven Effekt erhofft sich DiTech-Chef Damian Izdebski durch die Eröffnung des zweiten Thalia-Shops in Wien-Landstraße in zwei Wochen.

Viel Fachberatung

Als Gründe für die verstärkte weibliche Nachfrage sieht er das Verkaufsumfeld des Buchhändlers und die zunehmende digitale Vernetzung der Unterhaltungselektronik - Stichwort "Digital Home". Hier sei sehr viel Fachberatung nötig und genau das sei die Stärke von DiTech, so Izdebski vor Journalisten. Positiv wirke sich auch der Trend hin zu Smartphones und Tablet-PCs aus, die Stand-PCs und Notebooks zurückdrängen würden.

Als zweites, ausbaubares Kundensegment hat der DiTech-Gründer Geschäftskunden ausgemacht. Dieser auch jetzt schon kräftige Umsatzbringer soll auch durch eine Personalaufstockung besser abgedeckt werden. Mittlerweile habe man bereits 105.000 registrierte Geschäftskunden.

81 Mio. Euro Umsatz

In den ersten drei Quartalen hat DiTech heuer einen Nettoumsatz von 81 Mio. Euro erzielt, zusammen mit dem Weihnachtsquartal soll sich ein Gesamtumsatz 2012 von 125 Mio. Euro ausgehen.

Der Computerhändler spürt nach Eigenangaben die Wirtschaftskrise, Unternehmen wechseln nicht mehr so rasch ihre PCs und Notebooks aus und Privatkunden würden sich Anschaffungen kritischer überlegen, so Izdebski. Trotzdem wurde heuer ein Umsatzplus von 18 Prozent erzielt. Allerdings wirke die Krise auf die Margen.(APA, 18.10. 2012)

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