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Die Printausgabe von "Newsweek" wird eingestellt.
New York - "Newsweek" gibt dem wirtschaftlichen Druck nach - und seinen mit 31. Dezember 2012 auf. Ab 2013, nach knapp 80 Jahren Existenz auf Papier, erscheint das Magazin nur noch online. So spart die Zeitschrift die Kosten für Druck und Vertrieb.
Bei Newsweek, gegründet 1933 von einem ehemaligen Redakteur von Konkurrent Time, schwinden die Werbeeinnahmen schon seit Jahren dramatisch. Der Konzern hinter der Washington Post verkaufte das Magazin 2010 zum symbolischen Preis von einem Dollar Sidney Harman. Der Hifi-Pionier, damals schon 92, fusionierte Newsweek Ende 2010 mit dem Onlineportal The Daily Beast von US-Investor Barry Dillar. Chefredakteurin Tina Brown (früher Vanity Fair, New Yorker) übernahm auch die Führung der Zeitschrift. Ein Relaunch 2011 setzte stärker auf Kommentierung.
Die neue Online-Zeitschrift wird wird "Newsweek Globa"l heißen, eigene Ausgaben für Europa oder Asien gibt es dann nicht mehr. Abrufbar ist sie, auch mobil, für Abonnenten. Ein Teil der Inhalte soll auch auf The Daily Beast zu finden sein.
"Wir verändern Newsweek, verabschieden uns aber nicht davon", ließ Chefredakteurin Brown verlauten und betonte: Dem Stil des Magazins bleibe man weiterhin treu. (red, APA, DER STANDARD, 19.10.2012)
Nachlese
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das hat damals schon bei der "täglich alles" sehr gut funktioniert ... www.ta-online.at oder wie war die adresse? ;)
Für den Spiegel oder die FAZ geb ich gern ein paar Euros aus, weil sie ihre Artikeln selber schreiben und die Autoren von den Themen haushoch mehr Ahnung haben als ich selbst. Bei Standard wirds schon schwierig (sorry Redaktion). 2Euro für viele APA Artikeln, Kommentare die auch selber schreiben könnte, manchmal wischi-waschi.
Newsweek war oberflächlich warum soll ich dafür zahlen wenn's sowas im Internet gratis gibt.
Und schafft sich somit selbst ab.
Junge Generationen, die diese und andere Printausgaben nie buchstäblich in den Händen hatten, werden somit auch nie einen bezug zu diesem Medium (im Sinne von: Warum Newsweek und nicht Time?).
Dasselbe mit Büchern, Zeitungen etc.
Andererseits: Newsweek war ein viel zu dünnes, sauteures Heftl mit wenigen, oberflächlichen, viel zu sehr auf US-Perspektive zentrierten Berichten.
Wer meint, nun etwas zu vermissen, sollte sich mal den Economist ansehen, der ist und war hundertmal besser.
Naja, wenns sie's schon auf Werktage runterbrechen wollen - dann sind es 12 Seiten pro Euro.
Ich halte Newsweek für gut, muss aber feststellen, dass zB der Spiegel oder die Zeit ein vielfaches an Umfang bieten für den Preis.
Das gleiche gilt übrigens fürs Time Magazine.
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