Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Rom - In Turin hat am Donnerstag ein großer Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der 'Ndrangheta, der Mafia in der süditalienischen Region Kalabrien, begonnen. 75 Personen stehen vor Gericht. Die meisten Angeklagten waren im Zuge der größten Untersuchung der vergangenen 15 Jahre von Mafia-Verstrickungen im Großraum Turin ausgeforscht worden. Als Nebenkläger nehmen die Gemeinde Turin und die Region Piemont teil.
Angeklagt sind auch einige Bürgermeister piemontesischer Gemeinden, denen Mafia-Verstrickungen vorgeworfen werden. Infolge der Ermittlungen wurden die Gemeinderäte wegen krimineller Unterwanderung aufgelöst. Die meisten Angeklagten waren im Juni 2011 bei einer groß angelegten Razzia verhaftet worden. Ihnen werden unter anderem Erpressung, Wucher sowie Drogen- und Waffenhandel vorgeworfen.
Immobilien, Wohnungen und Grundstücke, zehn Unternehmen und 200 Bankkonten im Wert von über 70 Millionen Euro wurden im Rahmen der Ermittlungen beschlagnahmt. Die Anti-Mafia-Behörde DIA koordinierte die Aktion.
Die 'Ndrangheta ist laut den Staatsanwälten im Großraum von Turin gut verankert. Sie soll unter anderem Kaufleute und Bauunternehmen erpresst haben. 150 Personen waren 2011 im Rahmen der Razzia verhaftet worden. Etwa die Hälfte wurde bereits in einem Prozess verurteilt, der am 2. Oktober zu Ende gegangen ist. (APA, 18.10.2012)
Das ganze Land reagierte geschockt
Süditalienische Organisation dehnt Einfluss im Norden des Landes aus
Einer der Angreifer festgenommen - "Wahre Hinrichtung" vor Augen zahlreicher Touristen
Insgesamt 66 Festnahmen - Anti-Mafia-Razzia auf Sizilien
Rocco Aquino versteckte sich in einem Schutzkeller
Innerhalb eines Jahres fast drei Dutzend Morde - Am Mittwoch Vater und Baby erschossen
Seit 16 Jahren auf der Flucht - Clan der Casalesi bekam schweren Schlag versetzt
Razzia in Mailand und Reggio Calabria
Sebastiano Pelle in Süditalien gestellt
Vincenzo Schiavone war einer berüchtigtsten Mafiabosse der jungen Generation
Anti-Mafia-Aktivistin Laura Garavini über die zunehmende "Legalisierung" der Mafia
Mafioso zählt zu den meist gesuchten Kriminellen in Italien
Süd-Italien ist für Mafia nur noch Schlupfloch, Hauptstadt: Mailand - Dank Krise florieren die Geschäfte, vor allem mit Immobilien
Die Mafia ist nach Norden gewandert, um neue Märkte zu erschließen, sagt Mafia-Experte Nando dalla Chiesa
Über 60 Immobilien wurden konfisziert
Giuseppe Di Bella, einst Mitglied der 'Ndrangheta in Norditalien, und Gianluigi Nuzzi, Journalist, haben ein Buch über die Ausbreitung der Mafia geschrieben - Mit Tobias Müller sprachen sie über die Lust am Morden und Familienbande
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.