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Zu Beginn des EU-Gipfels in Brüssel stecken die einzelnen Regierungschefs ihre Claims ab. Die Gründung einer europäischen Bankenaufsicht und eines Solidaritäts-Eurobudgets gehören zu den Themen, die am Donnerstag und Freitag von den 27 Politikern behandelt werden.
Neu am Tapet ist ein Hilfsfonds zur Unterstützung von Reformen in europäischen Krisenländern. Ein "neues Element der Solidarität" nannte das Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel im Vorfeld des Gipfels. Bringen könnte der Fonds befristete Programme zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat sich im Vorfeld des Gipfels für so eine Initiative stark gemacht, mit dem Euro-Budget kann er sich aber noch nicht anfreunden.
Dieses gesonderte Euro-Budget läuft unter dem Arbeitstitel "Fiskalkapazität" und könnte aus den Einnahmen der Finanztransaktionssteuer gespeist werden. Im Alltag dürfte sich diese Art von Finanzierung aber schwierig gestalten. In Österreich beispielsweise sind die - freilich noch fiktiven - Einnahmen aus der Steuer bereits fix im Budget der nächsten Jahre verplant.
Auch bei der Größenordnung des Budgets gibt es noch Streit. In Paris werden langfristig fünf Prozent der Wirtschaftskraft der Eurozone genannt, das wären rund 450 Milliarden Euro. Doch Deutschland wolle einen viel kleineren Rahmen, heißt es. Klar dürfte aber sein, dass das Budget von den stärksten Euro-Ländern finanziert werden soll, schreiben Fabian Zuleeg und Jannis Emmanouilidis vom European Policy Centre, die den Entwurf des Solidaritätsfonds unter die Lupe genommen haben.
Zu greifen nah schien noch vor Wochen die Bankenaufsicht zu sein, die das wichtigste Puzzleteil der Bankenunion darstellt. Beschlossen werden sollte die Behörde im Dezember, das Licht der Welt dürfte sie aber nun verspätet erblicken. Deutschland macht sich laut Verhandlern für eine Fristverlängerung stark. Das ist auch die Position der Europäischen Zentralbank (EZB), die eine zentrale Rolle bei der Bankenaufsicht spielen soll und mit einem Start im Jahr 2014 rechnet. Diesem Vorgehen stimmen mehrere Länder zu.
Am Ende soll die Aufsicht alle 6.000 Geldhäuser im Euro-Gebiet überwachen. Realistischer dürfte aber sein, dass kleine Institute, etwa die Sparkassen, weiterhin von nationalen Behörden kontrolliert werden.
Faymann bricht dennoch eine Lanze für die gemeinsame Behörde, eine europäische Lösung sei besser als eine nationale. Über die Eurostaaten hinaus können auch die übrigen EU-Länder sich dem Regime unterwerfen. Schweden hat dies bereits angekündigt. Wenn sich am Gipfel weitere Kandidaten dafür finden, dürfte die Signalwirkung groß sein. Schließlich sind die EU-Institutionen, zu nennen wären etwa das Europaparlament und die Kommission, bestrebt, die EU-Staaten nicht in verschiedene Richtungen fahren zu lassen.
Die Gefahr, dass es dazu kommt, wird aber kontinuierlich größer. Schon Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder forderte eine "EU der verschiedenen Geschwindigkeiten". Das war vor über acht Jahren am Vorabend der Osterweiterung. Gestern war es Frankreichs Präsident François Hollande, der die selben Worte in den Mund nahm. Er spricht sich für einen deutlichen Machtzuwachs für die Euro-Länder aus, womit das Thema Kerneuropa eine Renaissance erlebt.
Frankreich und vor allem die kriselnden bzw. stark verschuldeten Länder Spanien, Irland und Italien wollen bei der Integration mehr Tempo machen. Je früher die Bankenaufsicht kommt, desto sicherer sehen sie ihre Kreditinstitute. Die brauchen nämlich dringend Geld, das sie sich vom Rettungsschirm ESM erhoffen. Der ESM wiederum knüpft seine direkten Finanzierungshilfen, die den Staaten Sparzusagen und andere Auflagen ersparen, an die Bankenaufsicht.
Die Zeit scheint damit für Änderungen am EU-Vertrag reif. Wie der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble vor einigen Tagen hat sich nun auch Bundeskanzler Faymann für den dazu nötigen Konvent ausgesprochen. "Es geht um mehr Einheitlichkeit der EU und wir dürfen nicht zur Kenntnis nehmen, dass kleine Gruppen sich vertiefen". Er will eine Kluft der Eurozone verhindern. Auf den Punkt bringt das der Vorsitzende des EU-Parlaments, Martin Schulz: "Ich rate dringend, nicht den Ansatz 17 plus zu wählen, sondern 27 minus."
Alle Länder sollen zudem Notfallfonds aufbauen, die sich aus Abgaben der Banken finanzieren. Die Fonds sollen taumelnde Geldhäuser unterstützen und für die Abwicklung maroder Institute einstehen. Diese Pläne sind bereits recht weit fortgeschritten. Vor allem nehmen sie dem Vorwurf der "Bankenabzocke" die Grundlage. Das Geld der Banken hilft nämlich, den Sektor im Gang zu halten, und nicht dabei, Budgetlöcher zu stopfen.
Das vorläufige Aus gibt es für die gemeinsame Einlagensicherung. Das Garantieren italienischer Sparguthaben mit österreichischem Geld und vice versa gilt als nicht realisierbar. Gemeinsamen Staatsanleihen (Eurobonds) dürfte das gleiche Schicksal beschieden sein, wie auch dem Schuldentilgungsfonds, den die deutschen Wirtschaftsweisen und auch Ratspräsident Herman Van Rompuy vorschlagen. (sos, derStandard, 18.10.2012)
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Das sind keine Geschenke. An Gelder sind, wie bei jeder bank auch, Auflagen gebunden und sie müssen zurückgezahlt werden - mit Zinsen. Die stärkeren Länder verdienen also letztenendes an der Not der Länder, die ihren Haushalt überstrapaziert haben und kaum Potential mehr um die Folgen der finanzkrise zu stemmen.
vorbei geschickt und heimlich Hineingeschwindelt !
DAS IST GLATT GELOGEN !
Der Europäische Rechnungshof hat in jedem einzenen Fall,ob nun Italien,Griechenland,Spanien oder Bulgarien,und wie sie alle heissen, Aufgezeigt !
Das wurde IGNORIERT ! Die Zahlen waren der "Elite" bekannt, da wurde nicht heimlich Hereingeschwindelt sondern politisch motiviert schlicht Durchgewunken !
DAS stand am Beginn dieser Unglaublichkeit welche nun als "Griechenlandrettung" Millionen Bürgern Vorgesetzt wird,das Solidaritätsgefasel ist doch bloss noch Firnis um Versagen und fortwährende Konkursverschleppung zu Überdecken ! LÜGNER !
Die Berichte des Europäischen Rechnungshofes waren Rat, Kommission und Parlament Bekannt !
Verlogene Baggagè ! --
Leute für ihre mit voller Absicht (man könnte sagen mit Berechnung) begangenen Fehler zu belohnen ist definitiv NICHT dasselbe wie "Solidarität". Absurd wie hier schön klingende Worte missbraucht werden um Verschwendungspolitik mit noch mehr Verschwendung zu belohnen!
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PS. Sounds cryptic, just watch it!
Die Politik stuende in Opposition zu Bank- und Konzerninteressen. In Wahrheit passt kein Blatt zwischen Politik und Banken/Konzerne.
Das Wichtigste ist dabei die gleiche Grundanschauung:
Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit funktioniert nicht fuer alle, die Masse muss gefuehrt werden wie Schafe, andernfalls ueberkommt uns alle schreckliches Chaos.
Dazu ist totale Kontrolle auf globaler Ebene noetig, damit ein gallisches Dorf wie Island, wo man Banken Pleite gehen liess und den Premier verurteilte, nie wieder passieren kann.
Wer's nicht glaubt, moege einfach den Gegencheck machen:
Zahllose Aussagen Richtung Weltregierung
Das Volk ist zu "uninformiert" (=dumm) fuer wichtige Entscheidungen
Pro-Banken- und Konzern-Politik
Alle Welt hat Schulden, doch die Frage ist bei wem?
Die Antwort ist, entweder beim eigenen Volk oder bei Banken, die durch legale Taschenspielertricks das Geld erfinden dürfen, nämlich dadurch, dass sie ein Vielfaches vom Eigenkapital herborgen dürfen, und dieses dann mit Zins und Zinseszins noch vermehren.
So macht man aus 10 000 € in kürzester Zeit ein Vielfaches. Wer die Geldschöpfung hat, hat die Macht.
The great appear to be great, because we are on our knees. Let us rise. Larkin
Persönliche Haftung für die handelnden Akteuere und ein gerechtes Steuersystem! Alles andere ist für die Katz!
Zukünftiger Umverteilungsablauf:
1. Riskante Kreditvergaben und Spekulationsgeschäfte mit hohen Renditen.
2. Sofortige Auszahlung von Millionenboni Jahrzehnte bevor der Gewinn aus obigen Geschäften realisiert wird.
3. Risikogeschäfte gehen nicht auf.
4. Banken gehen reihenweise pleite.
5. Solidaritätsfonds reicht nicht, Steuerzahler springt wieder ein.
6. Ex-Bankmanager müssen Millionenboni nicht zurückzahlen, haben diese in reale Werte (Immobilien und Politiker) umgewandelt, lachen uns aus, bezeichnen sich als Leistungsträger und beschimpfen vollzeitbeschäftigte Mindestlohnempfänger als Sozialschmarotzer.
Um so vielseitiger die Ausbildung rund um einen Job erfolgt um so besser, komprimierter
oder facettenreicher kann der Arbeitnehmer seinen
Job betrachten und ausführen.
Das ist teuer und dauert länger..
Jedoch ist die Jugend zu fördern immer ein effektives
Mittel - die Zeit etwas vor zu drehen.
Wirtschaftlich und Sozial.
Definitiv das was wir gegen die Wirtschaftskrise
brauchen! Nur obliegt es den nationalen Parteien das Bildungsniveau zu heben.. Geld ohne konkrete Ziele bringt bekanntlich wenig.
Ich habe nur die Headline gelesen, aber wenn es einen Solidaritätsfonds gibt - gibt es min. genau so viele Funktionen und Mittel dagegen. Soviel Geld können die Staaten nicht haben, wie alle Bürger zusammen,
somit kann jeder Schutzschirm brechen.
Es gehört der ganze Markt solidarisiert. Diese
Terminwechselgeschäfte, A im vergleich zu B,
steigt oder fällt C - erfüllt für den Konsumenten
und die Mehrheit der Menschen keine Funktion.
Braucht man auch erst mal min. 100.000 Euro
um richtig spekulieren zu können.
Bis 25 hast du besten Falls ne eigene Wohnung..
Es gab mehrfach Börsenkrisen/Schadensfall,
nie wurde wirklich was gegen die Störungsanfälligkeit
getan. Nur mehr Gegenwertsgeschäfte erlauben.
Sowie keine Live Berechnung mehr!
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