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Wien - Die NGO-Plattform "Zukunft statt Autobahn" (zsa) lehnt den Bau neuer Autobahnen in Österreich ab und wünscht sich stattdessen eine Steigerung der Bildungsausgaben. Um diese Forderung zu untermauern, hat die Plattform das IHS mit einer Studie beauftragt, die zeigt, dass Investitionen in den Autobahnbau wirtschaftlich ineffizient sind.
Mit den Ausgaben für den Bau der Lobau-Autobahn - 3 Mrd. Euro - könne das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) langfristig nur um 0,25 Mrd. Euro gesteigert werden, rechnete Studienautor Klaus Weyerstraß vom IHS (Institut für Höhere Studien) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz vor. Würde man gleich viel Steuergeld zusätzlich für Bildung ausgeben, hätte das einen positiven BIP-Effekt von 1,6 Mrd. Euro, so der Ökonom. Mit einer Erhöhung der realen Bildungsausgaben je Einwohner um ein Prozent könne langfristig das reale BIP um 0,54 Prozent gesteigert werden, während ein Prozent mehr Steuergeld für den Autobahnbau das BIP nur um 0,08 Prozent verbessere.
Die Ergebnisse der IHS-Untersuchung würden zeigen, dass Investitionen in Bildung und Forschung langfristig prinzipiell einen höheren gesamtwirtschaftlichen Nutzen hätten als Infrastrukturinvestitionen, sagte zsa-Sprecher Axel Grunt. So bringe laut einer OECD-Untersuchung für die Industrieländer jedes zusätzliche Jahr Schulbildung langfristig eine Erhöhung des realen Bruttoinlandsprodukts pro Einwohner um 4 bis 7 Prozent. (APA, 18.10.2012)
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(oder so) und kein geld für die unis.
in 30 jahren, wenn uns unsere kinder/enkel fragen, warum wir uns nicht gegen china zu wehren gewusst haben, können wir dann mit den tunnels angeben - vielleicht gibts dann sogar noch eine bahn (eine öbb aber eher nicht).
Das wurde auch schon immer so gesehen und auch so gemacht. Es ja so, dass die Bildungsausgaben zu Kosten als "Dienstleistung" im BIP berücksichtigt werden.
Es geht beim BIP aber nur um die Kosten für diese Dienstleistung, der Nutzen für die Gesellschaft, also die Fähigkeiten der Absolventen, bleiben vollkommen unberücksichtigt.
Würde die Regierung also den Beschäftigten das doppelte Gehalt bezahlen, dann würde das BIP um die gesteigerte Lohnsumme nach oben gehen. Würde die Regierung doppelt so viel Personal beschäftigen, dann würde das BIP auch um die gesteigerte Lohnsumme nach oben gehen. Der Nutzen für die Gesellschaft kann auch nach unten gehen, das nominelle BIP würde erheblich nach oben gehen.
Das funktioniert auch mit dem Tunnelbau. Wenn Ö 10 Tunnel mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Länge von 20 mm bohren würde, jeden dieser Tunnel mit 1 Mrd. Euro bezahlen, dann würde das BIP um 10 Mrd. nach oben gehen. Das auch dann, wenn es keinen Sinn für die Bevölkerung hat.
Die Regierung hat diese Phänomen auch immer schon verwendet um ein hohes BIP, ein reiches Ö!? darstellen zu können.
Bahnhöfe und Tunnels wurde zu irren Summe gebaut, der Personalstand im Bildungsbereich erheblich gesteigert und die Entlohnung der öff. Bediensteten nach oben getrieben.
Nur, die Nützlichkeit für die Gesellschaft, die wurde kaum überlegt, die Parteienfinanzierung und die Posterl - und Amterl für die Parteien sehr wohl.
Bildung ist nur in Sonntagsreden vorhanden, ansonsten unerwünscht, selbständig denkende und gut ausgebildete stören den Parteienverkehr, lesen weniger Heute, Ö, Krone.
Bauarbeiter verdienen weniger, sind schlechter gebildet, brauchen auch dringend Staatsunterstützung sind daher käuflich
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