"Ekel Alfred"-Erfinder Wolfgang Menge gestorben

18. Oktober 2012, 11:18

Deutscher Film- und Fernsehautor begeisterte in den 70er-Jahren das Publikum

Berlin - Der deutsche Film- und Fernsehautor Wolfgang Menge ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 88 Jahren im Kreis seiner Familie in einem Berliner Krankenhaus, wie ein Sprecher der Familie am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Menge begeisterte das deutsche Fernsehpublikum mit TV-Serien wie "Ein Herz und eine Seele" (25 Folgen zwischen 1973 und 1976) mit der von ihm erfundenen Figur "Ekel Alfred" - gespielt von Heinz Schubert. An der Seite des reaktionären Familienoberhaupts trat als Ehefrau Elisabeth Wiedemann auf, die Tochter spielte Hildegard Krekel und den Schwiegersohn Diether Krebs.

Vorher schon erregte Menge 1970 mit dem visionären Spektakel "Das Millionenspiel" Aufsehen. Darin geht es um eine fiktive Spielshow, in der ein Kandidat (Jörg Pleva) eine Million Mark gewinnen kann, wenn er eine Hetzjagd von Killern überlebt.

Menge war 1974 auch Mitbegründer der Radio-Bremen-Talkshow "III nach Neun", heute "3nach9". Der gebürtige Berliner hinterlässt eine Frau und drei Söhne. (APA, 18.10.2012)

Share if you care

Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.

2 Postings

"Deutschland gegen die DDR!"

"Ein Herz und eine Seele" - Grandiose Serie! Nur die letzten paar Folgen bei welchem dann Else & Michael ausgewechselt wurden, waren nicht mehr so besonders. Aber sonst ist das ganze Fernsehgeschichte und man kann es sich immer und immer wieder ansehen. Viele politische Themen sind heute genauso aktuell wie damals & extrem mutig für die damalige Zeit. Ich bin mir nicht sicher, ob sowas heute in dieser Art noch so durchgehen würde.. Empfehlens- und Sehenswert!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.