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Stuttgart - Der deutsche Autobauer Daimler will mit seinem neuen Sparprogramm einem Magazinbericht zufolge den Gewinn um mindestens 3 Mrd. Euro pro Jahr steigern. Die genaue Summe werde derzeit noch errechnet, berichtete das "manager magazin" am Donnerstag unter Berufung auf Konzernkreise. Sie hänge auch davon ab, ob Daimler-Chef Dieter Zetsche bereits laufende Projekte in das "Fit for Leadership" genannte Sparprogramm einrechne. Der Autobauer war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Heuer soll der operative Gewinn der Autosparte 2012 früheren Angaben des Konzernchefs Dieter Zetsche zufolge unter dem Vorjahresniveau von rund 5,2 Mrd. Euro liegen.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte Ende September aus Konzernkreisen erfahren, dass das Programm letztlich durch Produktivitätszuwächse, Kostensenkungen und höhere Umsätze "deutlich mehr" als 1 Milliarde Euro einspielen soll. Mit dem Programm will Zetsche das seit langem versprochene Renditeziel erreichen. Von 2013 an soll die operative Marge von Mercedes-Benz Pkw mit Rückenwind durch steigende Verkaufszahlen dauerhaft um die 10 Prozent pendeln, 2011 waren es neun Prozent. (APA, 18.10.2012)
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einen Bürgerkrieg in unseren Breiten.
Unvorstellbar?
Wenn immer größere Teile der Bevölkerung in Europa verarmen, und wenige werden immer reicher - dass das auf Dauer friedlich bleibt, glauben wohl nur Träumer ...
also was ich da zusammenles, also wirklich. bei dem absatz "Die Nachrichtenagentur Reuters hatte Ende September aus Konzernkreisen erfahren ..." les ich KORNKREISEN statt Konzernkreisen. LOL, glaubt man nicht.
Aber wie ich dann weiter gelesen hab hätt Korkreise eh auch stimmen können.
sorry, da hat sich wohl ein irrtum eingeschlichen - daimler ist kein autobauer sondern ein waffenproduzent - die automotive sparte kann maximal als nostalgisches hobby zur immagepolitur betrachtet werden.....
http://www.friedenskooperative.de/themen/export04.htm
das ist ein tolles programm.
durch massnahmen aller art spielt das programm 1 milliarde ein und sorgt für 3 mrd mehr gewinn - pro jahr.
also ich würd dann 5 mrd einsparen und den gewinn um 15 mrd steigern.
und dann, zum teufel, mal die verschuldung von über 50 milliarden euro abbauen, herr zetsche.
(von mir gäbs keinen riesen-boni, solange das nicht auf einem rationalen niveau herunten wäre).
es ist sehr gefährlich, wenn ein solider konzern, seine schulden nie zurückzahlen kann. auch wenn er sie noch gut bedienen kann ... man hat die faust im nacken.
dann ist man kein freier mann sondern zinsknecht, herr zetsche.
Bei 5,2 Mrd € Gewinn reden sie von Ineffizienz? Sind Sie noch bei Trost?
Müssen Arbeitnehmer und Zulieferer erst am Zahnfleisch daherkriechen, bevors als effizient gilt? Das Effizienz-Argument wäre bei dieser Gewinnsumme wieder nur ein rhetorischer Trick zur Rechtfertigung der Gier.
Weil die Gewinnmaximierung keine Moral kennt, geht die Welt effizient vor die Hunde.
Vor 3 Jahren hatten die aber Verluste in Milliardenhöhe. Das kann sich also sehr schnell ändern und die wissen, dass sie von den 3 deutschen Premiumanbietern am schwächsten aufgestellt sind. Deswegen die Partnerschaft mit Renault.
http://www.faz.net/aktuell/w... 35534.html
Ich denke, fuer Daimer waere es enorm wichtig, das Motto "Ready for Leadership" auf die zu liefernde Qualitaet anzuwenden. Denn das, was in den letzten 10 Jahren da daherkommt, ist in Fachkreisen (Spengler, KFZ-Mechaniker etc.) tragisch.
Der Werbespruch, bei dem Mercedes nur das Beste sei, sonst garnichts, ist einfach ein Wahnsinn. Schauen wir uns mal die Flotten von Fuehrungs-Riegen an (da will Mercedes ja hin) und was da in den letzten 10 Jahren zugunsten von BMW und Audi passiert ist (kein Wunder).
In Sachen "downsizing" (das moderne neu-deutsch) ist Mercedes dort angekommen, wo man sie vor 10 Jahren niemals erwartet haette. Ein A-B- oder C-180CDI hat heutzutage einen Renault-Motor unter der Haube. Zu Mercedes-Preisen....
Da stimme ich absolut zu.
Was ich damit aber sagen will: Haette man vor 10 Jahren einem Mercedes-Kunden gesagt, dass da mal Renault-Motoren unter der Haube arbeiten werden, waere man wahrscheinlich ausgelacht worden. Da Renault einem Mercedes nicht wuerdig ist und die Motoren ein Stolz von Mercedes ist.
Was mich als Kunden (wenn ich ein Mercedes-Kunde waere) abschrecken oder veraergern wuerde, ist, dass der Mercedes-Preis fuer ein Renault-Motor verlangt wird.
Nicht, dass der Renault-Motor schlecht ist (ich habe selber 5 Jahre lang einen Renault-Diesel gehabt), sondern, dass der Preis von Mercedes dafuer viel zu hoch ist! Von der uebrigen Qualitaet ganz zu schweigen. Da ist der Motor wahrscheinlich noch das Beste!
besteht aus mehreren hundert Einzelteilen.
Die "Premiumhersteller" selber liefern zu einem Motor aber nur die präzis bearbeiteten Teile wie
Kurbelgehäuse
Kurbelwelle
Pleuel
und Zylinderkopf.
Alles andere wird bereits zugekauft!
Und da ist noch jede Menge Sparpotential drin.
Dem Zulieferer kann man Preise diktieren, die weit unter der Schmerzgrenze liegen.
Dann braucht es nur ein leichtes wirtschaftliches Ruckeln und der Lieferant ist pleite.
Macht nix!
Da ist ja noch Indien!
Ich kenne einen Autohersteller, der sich die ersten Muster-Ölwannen von dort hat kommen lassen.
Und zum Schluss wird alles als deutsche Wertarbeit verkauft.
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