Verwirrung um Windows RT: Zu wenig Information an Kunden

Software kann nur aus Windows Store installiert werden

Es scheint etwas Verwirrung um Microsofts Tablet Surface und das Betriebssystem Windows RT zu geben. Wie Tom Warren von The Verge berichtet und Owen Williams von Neowin.net richtig aufgreift, scheinen einige Kunden nicht genau zu wissen, was der Unterschied zwischen Windows 8 und Windows RT ist. 

Gleich und doch nicht gleich

Laut Microsoft hat Windows RT viele Features mit Windows 8 gemeinsam: Das Interface ist gleich, Anwendungen wie Mail, Calendar, Messaging und SkyDrive sind ebenfalls drauf, im Windows Store können weitere Apps runtergeladen werden. Windows RT hat aber noch zusätzliche Features, so Microsoft. Genannt werden dabei Windows Update und Windows Defender, Geräte-Verschlüsselung, sowie Office Home & Student 2013 RT Preview.

Nichts geht ohne Windows Store

Was nicht in Windows RT, sondern nur in Windows 8 zu haben sein wird, ist die Erstellung von HomeGroups im Windows Media Center. Anwendungen, die nicht aus dem Windows Store sind, können nicht installiert werden. Nur Eingabegeräte können zusätzlich installiert werden. Ärgerlich für jene, die auf dem Windows RT Tablet eigene Software installieren wollen, ohne den Umweg über Windows Store zu gehen. Und in diesem gibt es anscheinend noch nicht zufriedenstellend viele Apps.

"Die sind ziemlich ein und dasselbe"

Tom Warren hat genauer nachgefragt bei Microsoft und wollte wissen, was "x86/64" Software sei. "Es ist nichts, um das Sie sich kümmern müssen, das ist mehr für Leute, die ihre eigene Software bauen" war die Antwort. Auf die Frage, was der konkrete Unterschied sei, sagt der Microsoft-Mitarbeiter weiter: "Die sind ziemlich ein und dasselbe, es gibt keinen sehr großen Unterschied, außer der Touch-Freundlichkeit von RT."

Verärgerte Kunden

Owen Williams kritisiert diesen Umstand und meint, dass Microsoft sich bedauerlicherweise nicht mehr um die Bedenken der Konsumenten kümmern würde, sobald ein Produkt aus dem Haus sei. Spätestens nämlich, wenn jemand Flash installieren will, um Farmville zu spielen - so Williams - würde das auf Microsoft zurückfallen. Dass Microsoft diesen Fakt nicht ordentlich kommuniziert, könnte Kunden vermutlich nach den ersten verkauften Geräten ziemlich verärgern. (red, derStandard.at, 18.10.2012)

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