Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 590x281Wie lange noch dauert es bis zum Holodeck?
Vom Holodeck träumen Sci-Fi-Fans schon seit Jahrzehnten. Immer besser werdende Virtual-Reality-Brillen und Bewegungssteuerungen rücken diesen Traum scheinbar in Reichweite. "Borderlands 2"-Entwickler und Gearbox-Chef Randy Pitchford zufolge sei es aber noch ein weiter Weg bis dahin. In einem Interview mit Joystiq erklärt der Entwickler, was er sich von der nächsten Hardware-Generation und vom Motion-Gaming-Trend rund um Wii, Kinect und PlayStation Move erwartet.
Matrix oder Holodeck
Pitchford Wunschvorstellung zufolge gibt es zwei Richtungen, in die sich die Videospielbranche entwickelt. Einerseits wären Holodecks, wie sie in Star Trek erdacht wurden, denkbar. In dem Fall wird eine Umgebung simuliert, die der Mensch dann als Realität wahrnimmt. Andererseits gibt es das Matrix-Szenario, wobei hier eine Maschine direkt mit dem Gehirn kommuniziert. Gehe man von aktuellen Entwicklungen, spreche zur Zeit jedoch mehr für ersteres Szenario. "Die Motion-Controller-Technologie, die es heute gibt und deren Weiterentwicklungen gehen in die Richtung von Holodecks.", so Pitchford.
Naiver Glaube
Das Problem an diesem Trend sei unsere Naivität in Bezug auf diese aufstrebende Technologie. "Sie ist immer noch sehr rudimentär. Sie ist noch nicht großartig, aber sie wird besser.", spielt Pitchford auf Kinect und Co. an. "Bedenkt man, was es braucht, um ein Holodeck zu bauen, sind wir noch weit davon entfernt.
Für die Umsetzung wichtig sei, dass man erkenne, in welchem Szenario Bewegungssteuerung sinnvoll ist. Es sei nicht erstrebenswert, Spiele mit Gewalt auf Gestensteuerung umzumünzen, wenn ein Tastendruck oder die präzise Bewegung eines Sticks effektiver ist. Um eine virtuelle Welt glaubhaft zu machen, müsse eine sehr feine und damit auch intuitive Kontrolle möglich sein.
Weiterentwicklungen
Über diese Probleme im Klaren, geht die Forschung an neuen Eingabetechnologien munter weiter. Die Designer hinter "Oculus Rift" arbeiten etwa einer Virtual-Reality-Brille, die erstmals ein tatsächliches Raumgefühl vermitteln kann. Microsoft wiederum hält an seiner Vision der Controller-losen Bewegungssteuerung fest und hat nun einen Handgelenkssensor entwickelt, der über Infrarot die Fingerbewegungen abtasten kann. Dadurch sei eine "freihändige, dreidimensionale Computerinteraktion ohne Handschuhe" möglich. Demonstriert wird das Gerät anhand eines Kampfspiels, dass sich ganz ohne Tasten präzise steuern lässt. Projektleiter David Kim hofft, dass der noch klobige Prototyp schlussendlich auf Armbandgröße geschrumpft werden kann.
Kostenfrage
Wann die virtuelle Realität so greifbar sein wird, wie in Holodecks ist schlussendlich eine Frage der Kosten. Heute schon stehen dem Militär und vielleicht dem einen oder anderen Millionär Technologien zur Verfügung, die eine sehr realistische Simulation erlauben. Eine große Hürde stellt die Umsetzung für Konsumenten dar. (zw, derStandard.at, 18.10.2012)
Neue Konsole lässt sich komplett per Sprache steuern und soll noch 2013 erscheinen
Video und Screenshots zeigen die düstere Atmosphäre des Spiels
Der GameStandard übertrug die Pressekonferenz aus Redmond live in HD - Die Wiederholung jetzt ansehen
Das japanische Unternehmen stellt ein Video mit Details zur neuen Konsole online
Evolution Studios Rennspiel lässt selbst "Gran Turismo 6" alt aussehen
Einige exklusive Titel und eine starke Unterstützung der Dritthersteller werden erwartet
Die neue Konsole von Microsoft soll dem technologischen Wandel und mobilen Plattformen gewachsen sein
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
Geopolitik zum Spielen lehrt Konsequenzen von Krieg und ökosozialer Marktwirtschaft
Sony sichert sich die Veröffentlichungsrechte - Produzenten von "Iron Man" und "Despicable Me" an Bord
Können Bonusinhalte, Rabatte die Ungewissheit über einen Fehlkauf aufwiegen? Und was haben Hersteller davon?
Googles Pendant zu Apples Game Center wird auf mehreren Plattformen nutzbar sein
Entwickler zeigen erstmals PS4-Version und erklären die Neuerungen
Entwickler erklären, was hinter dem spektakulären Starttitel der PS4 steht
Hersteller hofft, Talente von der Konkurrenz abwerben zu können
Konzern konzentriert sich anstelle dessen auf Sonys und Microsofts neue Konsolen
Leistungsstarke Hardware, offene Plattform und Games-Streaming locken
Die Abrechnung mit dem "amerikanischen Traum" ist in 8 Bit noch eine Spur plakativer als auf der Leinwand
Herausgeber reduziert Jahresverlust und verspricht große Games für die nahe Zukunft
EA-Gebrauchtspiele lassen sich künftig auch im Mehrspielermodus gebührenfrei zocken
...die ein ähnliches, aber schon produktionsnäheres Eingabemittel suchen:
https://leapmotion.com
Mein momentaner Favorit bezüglich Motion Capturing.
Das klingt so, als wären die Bewegungssensoren das entscheidende am Holodeck.
Sind sie nicht, die gibt es ja schon, und die Verbesserung ist nur eine Frage der Zeit.
Auch dreidimensionale Darstellungstechnologien existieren und müssen nur verbessert werden.
Der Witz am Holodeck ist aber, dass nicht ein (dreidimensionales) Bild projiziert wird, sondern tatsächlich angreifbare Materie “projiziert“ wird, mit der man so interagiert, wie mit realen Gegenständen - einziger Unterschied: Die Holodeck-Materie kann das Holodeck nicht verlassen.
Und von sowas sind wir weit, WEIT entfernt...
http://de.wikipedia.org/wiki/Wild_Palms
Um die Immersion in die "Virtualität" noch zu perfektionieren und das Gehirn auszutricksen, nahm man dort eine Droge namens "Mimesin".
Für ein vollständiges Holodeck Erlebnis wird man um die direkte Manipulation des Gehirns nicht umhin kommen. Nur zu sehen (durch Projektion) ist auch nur die halbe Miete. Fühlen, schmecken etc., das ist schon schwieriger zu virtualisieren.
Durch gezielte Eingriffe in die Hirnströme wäre, sofern man weiß wie, ALLES möglich. (fragt sich halt ob das gut ist...)
anfangs mit parallel-port, dann scsi, dann usb 1, firewire, usb2, firewire 800 und zu guter letzt mit wlan chip im schädel, wobei die firmware von haus aus das signal nicht verschlüsselt - sagen sie hallo zu nigerianischen scamvideos in ihrem kopf und enlarge your penis gifs vor ihrem auge!
Das hat das Volk bzw. in deren "Vertretung" die Politik zu entscheiden. Moral ist auch immer eine persönliche Bring-Schuld!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.