Gearbox-Chef: "Sind am weg zum Holodeck"

Laut Pitchford seien Holodecks noch in weiter Ferne, die Grundsteine würden jedoch schon gelegt.

Vom Holodeck träumen Sci-Fi-Fans schon seit Jahrzehnten. Immer besser werdende Virtual-Reality-Brillen und Bewegungssteuerungen rücken diesen Traum scheinbar in Reichweite. "Borderlands 2"-Entwickler und Gearbox-Chef Randy Pitchford zufolge sei es aber noch ein weiter Weg bis dahin. In einem Interview mit Joystiq erklärt der Entwickler, was er sich von der nächsten Hardware-Generation und vom Motion-Gaming-Trend rund um Wii, Kinect und PlayStation Move erwartet.

Matrix oder Holodeck

Pitchford Wunschvorstellung zufolge gibt es zwei Richtungen, in die sich die Videospielbranche entwickelt. Einerseits wären Holodecks, wie sie in Star Trek erdacht wurden, denkbar. In dem Fall wird eine Umgebung simuliert, die der Mensch dann als Realität wahrnimmt. Andererseits gibt es das Matrix-Szenario, wobei hier eine Maschine direkt mit dem Gehirn kommuniziert. Gehe man von aktuellen Entwicklungen, spreche zur Zeit jedoch mehr für ersteres Szenario. "Die Motion-Controller-Technologie, die es heute gibt und deren Weiterentwicklungen gehen in die Richtung von Holodecks.", so Pitchford.

Naiver Glaube

Das Problem an diesem Trend sei unsere Naivität in Bezug auf diese aufstrebende Technologie. "Sie ist immer noch sehr rudimentär. Sie ist noch nicht großartig, aber sie wird besser.", spielt Pitchford auf Kinect und Co. an. "Bedenkt man, was es braucht, um ein Holodeck zu bauen, sind wir noch weit davon entfernt.

Für die Umsetzung wichtig sei, dass man erkenne, in welchem Szenario Bewegungssteuerung sinnvoll ist. Es sei nicht erstrebenswert, Spiele mit Gewalt auf Gestensteuerung umzumünzen, wenn ein Tastendruck oder die präzise Bewegung eines Sticks effektiver ist. Um eine virtuelle Welt glaubhaft zu machen, müsse eine sehr feine und damit auch intuitive Kontrolle möglich sein.

Weiterentwicklungen

Über diese Probleme im Klaren, geht die Forschung an neuen Eingabetechnologien munter weiter. Die Designer hinter "Oculus Rift" arbeiten etwa einer Virtual-Reality-Brille, die erstmals ein tatsächliches Raumgefühl vermitteln kann. Microsoft wiederum hält an seiner Vision der Controller-losen Bewegungssteuerung fest und hat nun einen Handgelenkssensor entwickelt, der über Infrarot die Fingerbewegungen abtasten kann. Dadurch sei eine "freihändige, dreidimensionale Computerinteraktion ohne Handschuhe" möglich. Demonstriert wird das Gerät anhand eines Kampfspiels, dass sich ganz ohne Tasten präzise steuern lässt. Projektleiter David Kim hofft, dass der noch klobige Prototyp schlussendlich auf Armbandgröße geschrumpft werden kann.

Kostenfrage

Wann die virtuelle Realität so greifbar sein wird, wie in Holodecks ist schlussendlich eine Frage der Kosten. Heute schon stehen dem Militär und vielleicht dem einen oder anderen Millionär Technologien zur Verfügung, die eine sehr realistische Simulation erlauben. Eine große Hürde stellt die Umsetzung für Konsumenten dar. (zw, derStandard.at, 18.10.2012)

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19 Postings
Für Leute...

...die ein ähnliches, aber schon produktionsnäheres Eingabemittel suchen:

https://leapmotion.com

Mein momentaner Favorit bezüglich Motion Capturing.

alle reden sie hier von pr0n..

bin ich der einzige der an nen gemütlichen strandurlaub denkt..??..mit pr0n ;)

Um das bekannte Lied zu paraphrasieren:

*singing*

“The holodeck is for porn,
The holodeck is for porn,
Why you think the 'deck was born?
Porn porn porn!“

Das klingt so, als wären die Bewegungssensoren das entscheidende am Holodeck.
Sind sie nicht, die gibt es ja schon, und die Verbesserung ist nur eine Frage der Zeit.

Auch dreidimensionale Darstellungstechnologien existieren und müssen nur verbessert werden.

Der Witz am Holodeck ist aber, dass nicht ein (dreidimensionales) Bild projiziert wird, sondern tatsächlich angreifbare Materie “projiziert“ wird, mit der man so interagiert, wie mit realen Gegenständen - einziger Unterschied: Die Holodeck-Materie kann das Holodeck nicht verlassen.
Und von sowas sind wir weit, WEIT entfernt...

gibt auch schon versuche die projektionen anfassbar zu machen
http://www.youtube.com/watch?v=pLa1rdfu6Bg

noch weit vom holodeck entfernt aber immerhin etwas
:)

Wir sind weg oder am Weg?

„Sind am weg zum Holodeck“, geht jedenfalls nicht.

Ich stell' mir gerade vor wie ich es als 90-jähriger im Holodeck nochmal so richtig krachen lasse... X-D

Bitte nicht!!

Bitte kein Holodeck erfinden sonst lach ich mir nie ne freundin an -.-

3D-Drucker

;D

mit einem holodeck braucht man auch keine mehr ; )

Das geht ja dann vllcht im Holodeck...

Wild Palms hatte da noch einen anderen Ansatz zu bieten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wild_Palms

Um die Immersion in die "Virtualität" noch zu perfektionieren und das Gehirn auszutricksen, nahm man dort eine Droge namens "Mimesin".

Wild Palms!

Das war ne coole Serie, da hat der Oliver Stone noch was drauf gehabt...

hoffentlich kommt das bald... internetporno ist ja gut und schön aber...

Für ein vollständiges Holodeck Erlebnis wird man um die direkte Manipulation des Gehirns nicht umhin kommen. Nur zu sehen (durch Projektion) ist auch nur die halbe Miete. Fühlen, schmecken etc., das ist schon schwieriger zu virtualisieren.

Durch gezielte Eingriffe in die Hirnströme wäre, sofern man weiß wie, ALLES möglich. (fragt sich halt ob das gut ist...)

anfangs mit parallel-port, dann scsi, dann usb 1, firewire, usb2, firewire 800 und zu guter letzt mit wlan chip im schädel, wobei die firmware von haus aus das signal nicht verschlüsselt - sagen sie hallo zu nigerianischen scamvideos in ihrem kopf und enlarge your penis gifs vor ihrem auge!

wenn

Kraftfeldertechnologie erfunden ist, dann wird das kein Problem mehr sein.

total recall laesst gruessen..

..aber bezueglich grundsteine: die wurden wohl mit minecraft gelegt :-)

Durch gezielte Eingriffe in die Hirnströme wäre, sofern man weiß wie, ALLES möglich. (fragt sich halt ob das gut ist...)

Das hat das Volk bzw. in deren "Vertretung" die Politik zu entscheiden. Moral ist auch immer eine persönliche Bring-Schuld!

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