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Vor lauter bunten Kacheln sind die erweiterten Sicherheitstechniken von Windows in den Hintergrund geraten. Gerade aber für Unternehmen dürften die zahlreichen Neuerungen von Interesse sein, schreibt das IT-Magazin iX . Auch wenn manche Funktionen, etwa die Kontrolle und Verteilung von Apps, die teure Enterprise-Fassung erfordern.
Gruppenrichtlinien
Nachdem Microsoft viele Jahre in Sicherheitsfragen die Rolle des Buhmanns der Branche innehatte, setzen die Redmonder konsequent auf die Fortentwicklung von Security-Funktionen. Noch nie ließ sich eine Windows-Version so weitgehend zentral konfigurieren und steuern wie Windows 8. Das Set an Gruppenrichtlinien, das Microsoft mit dem neuen Windows ausliefert, erlaubt eine effiziente und flexible Auswahl, welche Funktionen ein Unternehmen nutzen möchte und welche nicht.
So hat Microsoft mit Windows 8 den Update-Dienst zum Marktplatz für sogenannte Metro-Apps erweitert. Firmen haben hier die Möglichkeit, den Zugriff auf den Store einzuschränken oder auch App-Eigenentwicklungen zentral gesteuert auf ihren PCs zu installieren. Voraussetzung für dieses „AppSideloading" ist allerdings die Enterprise-Fassung von Windows 8, die kontinuierliche Softwarewartungskosten verursacht.
Zu den größeren Neuheiten in Windows 8 zählt mit „Windows To Go" eine Option, die Microsoft gleichzeitig als Komfort- und als Sicherheitsfunktion positioniert. Dabei kann man Windows 8 vollständig auf einen USB-Stick installieren und nahezu beliebige Rechner von diesem Stick aus starten. Der Anwender sieht dann sein eigenes Windows vor sich, meldet sich dort an und arbeitet mit seinen eigenen Applikationen. Bislang war eine solche mobile Installation nur mit Tricks und Basteleien möglich und durch technische Einschränkungen kaum praktisch nutzbar. „Windows To Go" kann Teil der Windows-Domäne der Firma sein und genau wie ein normaler PC deren Update- und Wartungsprozessen unterliegen. Mit einer Verschlüsselung durch das Windows-eigene Programm Bitlocker schützt man die Daten auf dem USB-Stick vor Verlust.
„Ob das neue Windows in den Firmen ein Erfolg wird, lässt sich noch schwerer abschätzen als bei seinen Vorgängern", sagt iX-Redakteurin Ute Roos. „Trotz aller offenkundigen Vorteile bei der Leistung und der Sicherheit dürfte manchem der direkte Umstieg von dem fast zwölf Jahre alten XP auf Windows 8 mit seiner deutlich anderen Optik schwerfallen." (APA, 18.10. 2012)
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Es ist auch ein evolutionäres Prinzip, dass alles in beständigem Wandel ist und Weiterentwicklung Leben bedeutet. Stillstand bedeutet Tod.
Dem entgegengesetzt ist die menschliche Eigenschaft der Bequemlichkeit, des Innehaltens in gewohnter Umgebung, des Beibehaltens von Strukturen, an die man sich gewöhnt hat.
.. daß ohne umfangreiche Umschulungsmaßnahmen (= sehr sehr teuer!!) die Effizienz und Arbeitsleistung in den Betrieben fast gegen 0 tendiert, weil die Angestellten und Arbeiter von der neuen Benutzerführung des OS und der Programme total überfordert sind!
Bei Spielzeugen für den Privathaushalt mag das noch in Ordnung gehen, aber im produktiven Einsatz in Betrieben ist das unnötig.
Bin auch schon den Aufschrei der Intel-Mac User gespannt, wenn Apple sowas den Usern aufzwingen wird ...
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