Führung der Innsbrucker Med-Uni wird weiblich

18. Oktober 2012, 09:40

Amtierender Rektor nicht mehr im Rennen

Innsbruck - Die Führung der Innsbrucker Med-Uni wird weiblich. Der amtierende Rektor Herbert Lochs ist nicht im Dreiervorschlag, den der Senat am Mittwochabend dem Universitätsrat übermittelt hat, teilte die Universität in einer Aussendung mit.

Erstgereihte ist Helga Fritsch, die unter anderem für Personal zuständige Vizerektorin. Die bei der seinerzeitigen Rektorswahl unterlegene Margarethe Hochleitner scheint auf Platz Zwei auf. Sie ist Direktorin des Frauengesundheitszentrums an der Med-Uni. Auf Platz Drei ist Karin Hochbaum. Sie ist Leiterin des Zentrums für Onkologie und Innere Medizin des Gesundheitsverbandes Nord-Bremen (Deutschland).

Der Dreiervorschlag des Senats wird voraussichtlich in der Sitzung am 14. November vom Universitätsrat behandelt, der für die eigentliche Bestellung der Rektorin zuständig ist. Die neue Rektorin wird ihr Amt mit 1. Oktober 2013 antreten.(APA, 18.10.2012)

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13 Postings
Nur keine Aufregung

Es kann gut sein, dass die Meduni IBK schon bald ihre Eigenständigkeit verliert und zur Mutteruniversität zurückgeführt wird. Sowohl das Ministerium unter dem derzeitigen Minister, alsauch das Land Tirol mit seinem LH hat da schon einen Masteplan am Tisch liegen.
Es kann gut sein , dass man bewußt eine nette Geste setzt, im Wissen, dass diese Besetzung so gar nicht wirksam werden wird.
Zwar wird es einen Rektor der Meduni weiter geben, aber er wird wieder den Strukturen der Mutteruniversität unterstellt sein.

Wahnsinn, ein Dreiervorschlag, der nur aus internen Bewerbern besteht

- findet man auch nur an einer österreichischen Universität

wird auch bei Professuren schamlos betrieben: Inbreeding, mit all seinen Folgen.

Der Dreiervorschlag der Findungskommission bestand tatsächlich nur aus Internen. Der aktuelle Vorschlag des Senats enthält eine Externe. Allerdings auf Kosten des aktuellen Rektors, was eigentlich ein Affront ist.

Hochbaum ist extern..

und das ohne OP

Würde man die Meinung der Studenten einbeziehen - ich denke die Länge würde der Breite überlegen sein.

Ich bin für die Fritsch.

riecht für mich nach einem fall für die gleichbehandlungskomission.

wenn sie nicht einschreitet, ist es offiziell dass sie nicht für eine gleichbehandlung ist, sondern für eine bevorteilung der frauen.

das nennt man positive diskriminierung

und die B-GBK ist ein dem frauenministerium zugeordneter emanzenklub

hochleitner noch im rennen, die gefahr ist noch nciht abgewendet...bitte, helga, mach das rennen.

interessant

man stelle sich vor - aus welchen Gründen auch immer - es wären nur Männer im Dreiervorschlag nominiert.

Mindestens 3 Jahre Verfahren vor Gleichbehandlungskommissionen, VwGH, VfGH und EGMR.

Da sind auch nur deswegen lauter Frauen, damit die Hochleitner dieses Mal nicht von Diskriminierung weinen kann, weil sie es wieder nicht wird...

Man muss wohl fairerweise sagen, dass auch hier zumindest die Gleichbehandlungskommission aktiv werden sollte. Das es nicht so sein wird ist eh klar.

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