Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Washington - Nach einer Aussage von US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney über Frauen hat Präsident Barack Obama die öffentliche Kritik aufgegriffen. "Ich muss Ihnen sagen, dass wir keine Ordner sammeln müssen, um kompetente, motivierte und talentierte junge Frauen zu finden, die bereit sind, zu lernen und in diesen Fächern zu unterrichten", sagte Obama am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt an einer Universität im Bundesstaat Iowa über sein Engagement für Frauenrechte und über Pläne, mehr Professoren für Mathematik und ähnliche Fächer einzustellen.
Im zweiten TV-Duell mit Obama hatte Romney am Dienstag erzählt, wie er als Gouverneur von Massachusetts nach weiblichen Bewerbern für sein Kabinett suchte - und sich dafür "Ordner voller Frauen" bringen ließ. Im Internet häuften sich bereits während der Debatte hämische Kommentare über die Formulierung. In sozialen Netzwerken kursierten unzählige Fotomontagen, auf denen in Aktenordner gesteckte Frauen zu sehen waren.
Auch US-Vizepräsident Joe Biden stieg auf Romneys Formulierung ein. "Angesichts der Vorstellung, dass er herumfragen musste, wo eine qualifizierte Frau ist, hätte er einfach zu mir nach Hause kommen sollen. Er hätte keinen Ordner gebraucht", sagte Biden. Obama und Biden kommt Romneys Aussage gelegen, da sie derzeit versuchen, ihren abnehmenden Vorsprung in Umfragen bei Frauen wieder auszubauen. (APA, 18.10.2012)
Die Grand Old Party identifiziert in einem Bericht die Gründe für ihre Niederlage - Nicht alle in der Partei sind mit dem Ergebnis zufrieden
Insgesamt 332 Wahlmänner für Amtsinhaber, 206 für Romney
US-Republikaner: "Ich bin sehr traurig, dass ich verloren habe"
"Das Beste kommt noch für die Vereinigten Staaten von Amerika"
Colorado und Washington steht Konfrontation mit Bundesgesetz bevor, das Marihuana weiter als illegale Droge einstuft
Begeisterung in Kenia, Erleichterung in Peking, Lob aus Moskau: Obamas Wiederwahl wurde positiv aufgenommen
In seiner ersten wichtigen Rede nach der Wiederwahl forderte Obama die Republikaner zur Zusammenarbeit auf
Wie US-Meinungsmacher den Wahlsieg Obamas und die Niederlage der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl sehen
US-Präsident will Impulse für Wirtschaftswachstum
Klamme Bundesstaaten wie Kalifornien dürfen nach Referenden auf höhere Steuereinnahmen hoffen
Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
Abstimmungen über einzelne Gesetzesvorschläge - Themen: Marihuana, Todesstrafe und Homoehe
Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
Amtsinhaber gelingen entscheidende Siege in den Swing States - Romney gesteht Niederlage ein
Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
...wenn man sich auf so etwas einschiesst.
Dem Standard gebuehrt eine Zitrone von DieStandard, weil er stupide auf den Obama Zug aufspringt, ohne die Fakten zu pruefen.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Romney hatte in Massachusetts NACHWEISLICH die hoechste Quote an Frauen in Schluesselpositionen USA weit.
Als ihm bei der zusammenstellung seines Regierungsteams zu wenige Frauen unter den Kandidaten waren hatte er FRAUENORGANISATIONEN um Hilfe gebent geeignete Kandidaten zu finden. Diese hatten ihm daraufhin die - nun beruehmten - Ordner gebracht!!!
Das jemand der mit Hilfe von Frauenrechtsorganisationen so etwas positives zu Wege bring dann hier im Standard dafuer verar#$ht wird verdient wie gesagt eine Zitrone.
Das heißt Romney kannte persönlich keine Frauen und musste sich
welche suchen lassen, sehr kompetent.
Die Anspielung auf Liebe aus dem Osten war da ja nicht so unpassend.
Blödsinn. Das ist schlicht und ergreifend gelogen. Aber wieso nicht einfach die vorgekauten Unwahrheiten der Romney-Helfer wiederkäuen, wenn man ca. eine Minute in eine Google-Suche investieren müsste, um herauszufinden, dass nicht Romney Frauenorganisationen um Hilfe gebeten hat, sondern umgekehrt, diese ungefragt bei ihm angetanzt sind.
Aber Fakten haben für Republikaner und ihre Sympathisanten ja bekanntlich keinerlei Bedeutung, die Realität hat ja offensichtlich, wie es Stephen Colbert so treffend bei Bushs White House Correspondence Dinner formuliert hat, "a liberal bias".
wenn sie sich ein bischen informieren, werden sie herraussfinden, dass er vor amtsantritt eine frauenquote von 32% hatte und waehrend seiner zeit 27%. das dies noch immer hoeher als in anderen staaten ist, ist jedoch lobenswert.
es gibt ordner mit bewerbungsunterlagen von frauen und er hat sie sich vorlegen lassen.
ich kapiere einfach nicht warum man über so eine aussage, auch wenn sie nicht gut formuliert war so wie er es gesagt hat, so aufregen kann bzw. das medial so inszenieren kann.
aber leider helfe ich trottel ja schon wieder mit dadurch, daß ich draufgeklickt habe, daß der standard meint, daß das berichtenswert ist.
Romney hat übrigens nicht nur (für seine Haltung) verräterisch formuliert, sondern wieder einmal gelogen:
http://blog.thephoenix.com/BLOGS/tal... inder.aspx
(Dank an Poster momodeluxe!)
Es geht schon um die Wortwahl -- einmal unglücklich formuliert ist ein Hoppala. Wenn ein Kandidat aber dauernd "unglücklich formuliert" was Frauen, Migranten, Arme (der 47%-Sager) usw. angeht -- trotz rhethorischer Schulungen -- dann liegt der Verdacht nahe, dass es sich um sein Weltbild handelt, dass da durchkommt.
Freudsche Versprecher quasi.
Und das aufzuzeigen ist durchaus berechtigt und wünschenswert.
Das sind erfundene Versprecher.
Die Demokraten haben keine Argumente fuer ihre eigene Politik, deshalb muessen sie zu solchen angeblichen Gaffes ausweichen.
Nach der ersten Debatte war es "Romney hates Big Bird", nach der zweiten "Romney puts women in binders".
Linke Demonstranten sind als Vaginas und grosse gelbe Voegel herumgelaufen, jetzt laufen sie als Ringmappen herum. Kann man sich noch laecherlicher benehmen?
Wenn Romney in der dritten Debatte keinen totalen Zusammenbruch hat, koennen wir uns nachher wieder auf etwas Aehnliches freuen.
Die Realitaet ist, dass er den gender gap praktisch schon geschlossen hat, weil die Mehrheit der Frauen nicht annaehernd so deppert ist, wie die Demokraten das gerne haetten.
Nun, man mag die unterschiedlich bewerten, aber bitte tun Sie nicht so, als ob die Romney-Campaign da um irgendein Deut anders agiert hätte: die haben ihre gesamte Nominierungsconvention an Obamas "You didn't build that" aufgehängt, ein wissentlich aus dem Kontext gerissenes Zitat, bei dem er sich auf Autobahnen und Infrastruktur bezogen hat und nicht, wie die Republikaner unterstellen, auf "your business".
Das ist halt Politik. Da schenken sich beide Parteien genau nichts. Den Demokraten und Obama Ideenlosigkeit zu unterstellen, ist allenfalls Realitätsverweigerung -- Romney & Ryan sind BIS HEUTE irgendeine konkrete Idee schuldig geblieben, wie sie für 20% Steuersenkungen zahlen wollen außer PBS abschaffen. NICHTS. Nada. Niente.
Der 47% Sager war nicht gut, aber ich sehe nicht, was an "Frauen in Ringmappen" schlecht sein soll. In welcher Form gibt man Ihnen gesammelte Informationen? Mittels Telepathie?
Was Obamas "you didn't build that" betrifft, koennen wir es gerne und so oft wie moeglich in seinem ganzen Zusammenhang zitieren, da ist es naemlich noch vernichtender.
Seine ganze Verachtung fuer Geschaeftsleute klingt da durch - die sollen sich bloss nichts einbilden, bloss weil sie Erfolg hatten.
Aber hier ist das Zitat im Zusammenhang: "Somebody invested in roads and bridges. If you’ve got a business -- you didn’t build that. Somebody else made that happen."
Das "that" bezieht sich offensichtlich auf das "business".
*Natürlich* bezieht sich *that* auf "roads and bridges". Andernfalls wäre der auf "Somebody invested in roads and bridges." folgende Satz ja ein vollkommen abstruser Non-Sequitur. Auch der Kontext (den Sie weggelassen haben) macht es noch deutlicher: Obama sagt, dass die (vom Staat errichtete) Infrastruktur allen, auch den Geschäftsleuten zugute kommt, dass niemand für sich allein in einem Vakuum arbeitet.
"If you were successful, somebody along the line gave you some help. There was a great teacher somewhere in your life. Somebody helped to create this unbelievable American system that we have that allowed you to thrive." -- wer das *wirklich* nicht versteht, der ist wohl auch dumm genug, für Mitt Romney zu stimmen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.