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Havanna - Erstmals seit vier Monaten hat der langjährige kubanische Revolutionsführer Fidel Castro sich wieder öffentlich zu Wort gemeldet. Gesundheitsminister Roberto Morales verlas am Mittwoch im Auftrag des 86-Jährigen eine Grußbotschaft zum 50. Jahrestag des Instituts für Medizinische Wissenschaften an der Universität in Havanna. Kuba garantiere die kostenlose Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und genieße daher international einen guten Ruf, erklärte Morales im Auftrag Castros.
Vor einer knappen Woche hatte einer der Söhne Fidel Castros versichert, dass dieser bei "guter Gesundheit" sei. Sein Vater gehe seinen alltäglichen Routinen nach, "macht Sport, liest und hält sich in Form", sagte Alex Castro Soto del Valle. In sozialen Internet-Netzwerken hatte es zuvor eine Welle von Gerüchten über den angeblichen Tod des 86-Jährigen gegeben. Dieser hatte den Inselstaat fast ein halbes Jahrhundert lang mit eiserner Hand geführt.
Im Jahr 2006 gab Fidel Castro aus gesundheitlichen Gründen die Macht an seinen jüngeren Bruder Raul ab und zog sich später vollständig aus der Politik zurück. Öffentlich aufgetreten ist Fidel Castro zuletzt im Frühjahr dieses Jahres. (APA, 18.10.2012)
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Wenn Kuba auch sonst nicht viel zustande bringt, in Sachen Krebstherapie scheint das realsozialistische Freilichtmuseum etwas zu leisten. Vielleicht ja auch deswegen, weil der kubanische Medicus frei von den Einflüssen einer profitorientierten Pharmaindustrie forschen und therapieren darf.
"Kuba garantiere die kostenlose Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und genieße daher international einen guten Ruf"
Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Ja, bei manchen Gesundheitsindikatoren ist Kuba nicht schlecht, aber das liegt natürlich zum Teil auch daran dass die Bevölkerung sich kein ungesundes Mehr an Essen, kaum Alkohol und Tabak leisten kann. Außerdem gibt es etliche Medikamente, sogar ganz simple, die man nur in Apotheken von Luxushotels bekommt weil sie für den kubanischen Staat viel zu teuer wären (weil die Produktivität so gering ist, weil das Wirtschaftssystem so ineffizient ist). Gute und viele Ärzte hat Kuba, aber in Sachen med. Technologie, Medikamente und med. Verbrauchsmaterialien ist es ein Entwicklungsland.
fahr mal nach Kuba, aber nicht in ein Resort, sondern in eine Privatunterkunft und versuche dich mal eine Woche selbst zu ernähren, ohne in Hotels und Bars deine Dollars zu versilbern, du wirst dich ob der Versorgung wundern und schön abnehmen
Was die Versorgung angeht? Mit was? Mit wirksamen Medikamenten? Wohl kaum. Die gibt es meist nur gegen Devisen, entweder in der Dollarapotheke oder auf dem Schwarzmarkt. Ist nicht anders als anderswo in der Gegend. Einzig und allein die ärztliche Behandlung ist kostenlos.
Allerdings finde ich die Idee nicht schlecht "bei ausreise bzw. Auswanderung ins ausland müssen die Ausbildungskosten zurückgezahlt werden". Warum soll nicht jemand der sich bei uns oder Kuba für teueres Geld ausbilden lässt das zurückzahlen wenn er durch Auswanderung keine Steuern mehr im Land zahlt. Schliesslich sind die Steueren die Bezahlung der vom Staat zur Verfügung gestellten Leistungen wie Bildungssystem. Man könnte das ja staffeln. Wer gleich geht zahlt mehr wer sein Wissen schon mal im Land einbringt weniger.
Ein prickelnde Idee finde ich und für ein Land wie Kube in dem Bildung gratis ist müssen sie sich ja irgent wie absichern um nicht ausschliesslich auf den Kosten sitzen zu bleiben.
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