Fidel Castro lässt wieder von sich hören

18. Oktober 2012, 08:11

Kubas Ex-Präsident gratulierte Medizin-Institut zu 50. Jahrestag

Havanna - Erstmals seit vier Monaten hat der langjährige kubanische Revolutionsführer Fidel Castro sich wieder öffentlich zu Wort gemeldet. Gesundheitsminister Roberto Morales verlas am Mittwoch im Auftrag des 86-Jährigen eine Grußbotschaft zum 50. Jahrestag des Instituts für Medizinische Wissenschaften an der Universität in Havanna. Kuba garantiere die kostenlose Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und genieße daher international einen guten Ruf, erklärte Morales im Auftrag Castros.

Vor einer knappen Woche hatte einer der Söhne Fidel Castros versichert, dass dieser bei "guter Gesundheit" sei. Sein Vater gehe seinen alltäglichen Routinen nach, "macht Sport, liest und hält sich in Form", sagte Alex Castro Soto del Valle. In sozialen Internet-Netzwerken hatte es zuvor eine Welle von Gerüchten über den angeblichen Tod des 86-Jährigen gegeben. Dieser hatte den Inselstaat fast ein halbes Jahrhundert lang mit eiserner Hand geführt.

Im Jahr 2006 gab Fidel Castro aus gesundheitlichen Gründen die Macht an seinen jüngeren Bruder Raul ab und zog sich später vollständig aus der Politik zurück. Öffentlich aufgetreten ist Fidel Castro zuletzt im Frühjahr dieses Jahres. (APA, 18.10.2012)

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Die segensreiche Freiheit des kubanischen Medicus

Wenn Kuba auch sonst nicht viel zustande bringt, in Sachen Krebstherapie scheint das realsozialistische Freilichtmuseum etwas zu leisten. Vielleicht ja auch deswegen, weil der kubanische Medicus frei von den Einflüssen einer profitorientierten Pharmaindustrie forschen und therapieren darf.

und eine Ethikkommission

hat das Land in der Forschung auch nicht...

19.10.2012, 02:38

"Kuba garantiere die kostenlose Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und genieße daher international einen guten Ruf"

Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Ja, bei manchen Gesundheitsindikatoren ist Kuba nicht schlecht, aber das liegt natürlich zum Teil auch daran dass die Bevölkerung sich kein ungesundes Mehr an Essen, kaum Alkohol und Tabak leisten kann. Außerdem gibt es etliche Medikamente, sogar ganz simple, die man nur in Apotheken von Luxushotels bekommt weil sie für den kubanischen Staat viel zu teuer wären (weil die Produktivität so gering ist, weil das Wirtschaftssystem so ineffizient ist). Gute und viele Ärzte hat Kuba, aber in Sachen med. Technologie, Medikamente und med. Verbrauchsmaterialien ist es ein Entwicklungsland.

kaum Alkohol???

Da wird der Rum gesoffen, was das Zeug hält....

nichts könnte weiter von der wahrheit entfernt sein. ein kubaner und kein rum und keine zigarren, sowas ist eine seltenheit.

Die Kubaner haben eine höhere Lebenserwartung

als die U$-Amerikaner; das reicht mir zur Untermauerung eines "guten Rufs" des kubanischen Gesundheitssystems.

Aber niemand hält Sie ab, "moderne Medizintechnik" zu finanzieren für die Kubaner.

verglichen mit dem rest von mittel-/südamerika befindet sich kuba weit in führung, was die versorgung angeht.
und zu den problemen die es (unbestritten) gibt trägt auch die (noch immer bestehende) embargopolitik der usa ihren teil bei.

Versorgung??

fahr mal nach Kuba, aber nicht in ein Resort, sondern in eine Privatunterkunft und versuche dich mal eine Woche selbst zu ernähren, ohne in Hotels und Bars deine Dollars zu versilbern, du wirst dich ob der Versorgung wundern und schön abnehmen

Was die Versorgung angeht? Mit was? Mit wirksamen Medikamenten? Wohl kaum. Die gibt es meist nur gegen Devisen, entweder in der Dollarapotheke oder auf dem Schwarzmarkt. Ist nicht anders als anderswo in der Gegend. Einzig und allein die ärztliche Behandlung ist kostenlos.

"versorgung" war vielleicht schlecht ausgedrückt.
was die öffentlichen einrichtungen angeht steht kuba ganz gut da, soweit ich weiß ist auch das studium für kubaner gratis... was das hochentwickelte österreich scheinbar nicht schafft

Studium ist gratis

stimmt, aber du kriegst keinen Job, und das beste, du darfst nicht ausreisen ohne dem Staat Kuba Deine Ausbildungskosten zurückzuzahlen- Akademiker sind nämlich von der Ausreisenouvelle ausgeschlossen...

Das mit den Jobs stimmt wohl

Allerdings finde ich die Idee nicht schlecht "bei ausreise bzw. Auswanderung ins ausland müssen die Ausbildungskosten zurückgezahlt werden". Warum soll nicht jemand der sich bei uns oder Kuba für teueres Geld ausbilden lässt das zurückzahlen wenn er durch Auswanderung keine Steuern mehr im Land zahlt. Schliesslich sind die Steueren die Bezahlung der vom Staat zur Verfügung gestellten Leistungen wie Bildungssystem. Man könnte das ja staffeln. Wer gleich geht zahlt mehr wer sein Wissen schon mal im Land einbringt weniger.
Ein prickelnde Idee finde ich und für ein Land wie Kube in dem Bildung gratis ist müssen sie sich ja irgent wie absichern um nicht ausschliesslich auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Tabak und Alkohol

Schon was von Cubarum und Havanna gehört ?

Sie waren wohl mit dem Finger auf der Landkarte dort.

Der Kommunismus ist so was von gescheitert und unbrauchbar..

...aber Fidel habe ich immer gemocht. Legendär ist das Buch: Nachtgespräche mit Fidel-einfach Kult!

Irgendwie wäre er ja eine schöne Ausnahme im Welt der überschwappenden Kapitalismus wenn sein Volk nicht jämmerlich leiden müsste.

er ließ von sich hören???

wohl ein witz. nur weil der minister was sagt kommt es wirklich von fidel. glaub ich nicht!

VIVA FIDEL !

Kuba ist arm! Dafür ist die Armut aber gerecht verteilt!

Hasta la ... ... Geh nerv mi net!

Lass mich

raten, du warst weder je auf Kuba noch in einen anderen Staat dieser Region.

Lass mich raten, du warst weder je auf Kuba noch in einen anderen Staat dieser Region.

@willkommen in deiner welt! hat nicht unrecht. auch wenn dies manchem träumer nicht gefällt...

Eher umgekehrt

Nana eiserne Hand, das hätte ja bedeutet das die Kubaner bis zum Umfallen gearbeitet hätten. Wenn schon hatte er jene mit Geld oder Öl brav ausgepresst und das Volk gefüttert.

Sie sehen die Person Fidel verklärt

Er war ein Despot, der für sich alles tat und den Rest der Bevölkerung nur benutzte. In einer Reihe mit allen großen Egomanen dieser Welt.

Die "eiserne hand" erhob er gegen kritiker und was berechtigte und was "abweichende" kritik ist, bestimmte er bzw. seine leute!
Das kann man nicht schönreden!

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