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vergrößern 800x500Arbeiter in Fukushima im 12. Oktober 2012. Die Atomkatastrophe in Japan hat für nachhaltiges Umdenken auch in Österreich gesorgt.
Wien/Linz/Tokio - Die Angst der Österreicher, dass sie in ihrem Land von einer Atomkatastrophe heimgesucht werden könnten, ist seit dem Super-GAU von Fukushima regelrecht explodiert. Während unmittelbar nach den Reaktorunfällen im Frühling 2011 in Japan nur 27 Prozent glaubten, dass sie ein derartiges Szenario betreffen könnte, tun das mittlerweile 78 Prozent. Das zeigt eine Umfrage des Linzer "market"-Instituts, deren Ergebnisse am Mittwoch veröffentlicht wurden.
Durch die AKW-Stresstests in Europa sei das Problem den Österreichern geografisch näher gerückt, interpretieren die Meinungsforscher die Ergebnisse. Das Interesse an den Kraftwerksprüfungen ist hoch. 88 Prozent der Befragten wissen darüber Bescheid, wobei Männer besser informiert sind als Frauen.
36 Prozent der Österreicher halten es für "sehr wahrscheinlich", dass ihr Land von einer Atomkatastrophe betroffen sein könnte, 42 Prozent für "wahrscheinlich". 20 Prozent erachten dieses Szenario als "eher unwahrscheinlich", einige legten sich nicht fest. Völlig ausschließen wollte es allerdings gar niemand. Kurz nach Fukushima dachten noch 64 Prozent eher nicht, dass Österreich betroffen sein könnte, und neun Prozent negierten die Gefahr völlig.
Tendenziell sind Männer, ältere Personen, und einfacher Gebildete pessimistischer. Ost- und Südösterreicher machen sich mehr Sorgen als Befragte aus dem Westen, Landbewohner mehr als Städter.
Auch wenn die Umfrage zeigt, dass die Österreicher böse Vorahnungen hinsichtlich Atomkraft haben, so scheinen heute weniger Leute persönliche Vorsorgemaßnahmen zu treffen als noch 2011: Nur 25 Prozent gaben an, Notvorräte an Trinkwasser, Lebensmitteln, Kerzen etc. angelegt zu haben, nach Fukushima waren es zumindest 30 Prozent. 37 Prozent gaben sogar zu, gar nicht vorgesorgt zu haben (2011: 24 Prozent).
"market" hat von 5 bis 8. Oktober 400 repräsentativ für die österreichische Bevölkerung über 16 Jahre ausgewählte Personen telefonisch befragt. Die Ergebnisse wurden mit einer Umfrage aus dem Jahr 2011, die nach dem Super-GAU durchgeführt wurde, verglichen. (APA, 17.10.2012)
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Ich denke dass die Deutschen in Frankreich noch viel überzeugungsarbeit leisten werden...und Erfolge erzielen werden... Bis in spätestens 25 Jahren in F ein Gau letztendlich die Wende bringen wird... Ziemlich vorhersehbar...
auch gefahr fukushima noch lange nicht gebannt - http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/04/41951/ von reaktor 4 droht weiterhin weltweite katastrophe - http://www.commondreams.org/newswire/... 12/05/04-0 …
fische werden auch so jahrzehntelang strahlen. was für ne überraschung, wenn man die ganzen problemstoffe ins meer leitet - http://www.spiegel.de/wissensch... 63330.html
Notvorräte an Trinkwasser, Kerzen.... a bissl fürcht'n, es "könnte ja was passieren"... Wie wäre es mit einem Ökostromvertrag? Wie waren die Strahlungswerte nach Tschernobyl? Wo liegen die Cäsium-Werte von Pilzen heute? Warum "könnte"? Tut es nicht definitiv? Sind Konserven im Keller wirklich die bessere Versicherung als Ökostrom????
Vor ..
dem Atom,
dem Gen,
dem Ausländer,
der Veränderung,
...
Hauptsache Angst (aus Unkenntnis?). Die differenzierte und ausgewogene Berichterstattung hiesiger Medien leisten sicher einen wertvollen beitrag dazu... Tatsächlich würde es sich ja um eine Katastrophe in einem Kernkraftwerk, meinetwegen Atomkraftwerk, handeln.
Was eine "Atomkatastrophe" sein soll, kann wohl nur der jeweilige Schreiberling erklären (falls überhaupt).
im weiß, der bösen
"Die Angst der Österreicher, dass sie in ihrem Land von einer Atomkatastrophe heimgesucht werden könnten"
Österreich gehörte zu den von Tschernobyl am stärksten betroffenen Ländern, die Österreicher wurden in ihrem Land also schon einmal von einer Atomkatastrophe heimgesucht.
Eigentlich gehörte ein "neuerlich" in den Satz.
Kann man die Fragestellung noch bescheuerter formulieren? Österreich "könnte" auch von einem Meteoriteneinschlag "betroffen sein". "Könnte" von allem "betroffen sein".
Es bleibt die Hoffnung, dass das in diesem Artikel nur falsch wiedergegen wurde.
Mit Angst kann man sich seine Wähler gefügig machen UND es bringt den Medien Zuschauer und Leser.
Eine zum Grossteil technisch ungebildete Masse lässt sich leicht steuern. Sie kennen ja Pisa. Eine grosse Anzahl der Bevölkerung ist nicht in der Lage sinnerfassend zu lesen. Also haben diese Menschen nicht die Möglichkeit sich objektiv zu informieren. In einem solchen Umfeld ist Angstschüren die einfachste Methode mehr Machteinfluss zu erlangen. Der Rest muss mitspielen sonst verliert er an Macht.
Traurig aber wahr.
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