Wie das Gehirn in Schubladen denkt - Menschen, die man versteht, hilft man eher - Tuberkulose geht weltweit zurück

17. Oktober 2012, 23:00

Wie das Gehirn in Schubladen denkt 

Wien - Ein Team von Neurobiologen am Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) fand bestimmte Eigenschaften von Nervenzellnetzwerken, die das Denken in Kategorien markieren, berichtet das Fachblatt Neuron. In Versuchen mit Mäusen konnten die Forscher Aktivitätsmuster in Nervenzellgruppen in der Hörrinde des Gehirns nachweisen, die auf verändernde akustische Reize nicht graduell sondern sprunghaft reagieren. Sie fassen offenbar unterschiedliche Geräusche in einem Aktivitätsmuster zusammen. (pum)

Menschen, die man versteht, hilft man eher 

Wien - Unter "Humanisierung" versteht man das Wahrnehmen von anderen als Individuen mit mentalen Zuständen wie Gedanken, Gefühlen und Vorstellungen. Forscher der Universität Wien und der Medizinischen Universität konnten durch eine im Fachblatt Plos One publizierte Studie belegen, dass sich Menschen angesichts eines moralischen Dilemma eher bereit zeigen, sich für ein humanisiertes Gegenüber einzusetzen. (pum)

Tuberkulose geht weltweit zurück 

Genf/Washington - Laut dem Welt-Tuberkulose-Report der Weltgesundheitsorganisation WHO ist 2011 die Zahl der Neuerkrankungen weiter zurückgegangen und erreichte 8,7 Millionen Fälle. Es gab 1,4 Mio. Todesopfer. 2008 waren es 9,8 Mio. Neuerkrankungen und 1,8 Mio. Todesfälle. Afrika und Europa hinken ihrem Ziel der Halbierung der Mortalität bis 2015 hinterher. (DER STANDARD, 18. 10. 2012)

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