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Zeitversetzte Reaktion auf "Stillstand" in der Küche: Das Hubertus von Kochlegende Johanna Maier im salzburgischen Filzmoos wurde von vier auf drei Hauben herabgestuft.

Das Coburg mit Küchenchef Silvio Nickol wurde mit dem um je einen Punkt auf 18/20 aufgewertet.
Die Society-Events, mit denen der in Österreich maßgebliche Restaurant-Ratgeber sein alljährliches Ranking zu verkünden pflegte, sind Vergangenheit: Seit heuer werden die Ergebnisse, wie international üblich, zum Erscheinungsdatum an die Medien verschickt - wer darüber hinaus interessiert ist, soll sich den Guide gefälligst selber kaufen. Ab Donnerstag ist er im Handel.
Lange erwartet und ebenso lange von Gault Millau auf die lange Bank geschoben, wurde heuer eines der vier bislang topbewerteten Restaurants des Landes, das Hubertus von Kochlegende Johanna Maier im salzburgischen Filzmoos, von vier auf drei Hauben herabgestuft - hier reagierten die Tester, wenn auch zeitversetzt, auf "Stillstand" in der Küche. Die anderen Vierhauber bleiben unverändert: Steirereck (Wien), Obauer (Werfen), Taubenkobel (Schützen).
Auch bei den Dreihaubern gab es Bewegung: Silvio Nickol in Wien und Christoph Zangerl in Telfs (Interalpen Hotel) wurden um je einen Punkt auf 18/20 aufgewertet, die Tannheimer Stube in Tannheim verlor ihre dritte Haube. Ganz neue Dreihauber mit 17/20 gibt es aber auch - und zwar gleich mehrere: Josef Steffner vom Mesnerhaus in Mauterndorf, Andreas Senn vom Arosa-Resort (Kitzbühel) sowie mit Richard Rauch vom Steirawirt (Trautmannsdorf), Didi Dorner (Graz) und Thomas Riederer vom Tom (Leutschach) gleich drei Steirer.
Dass der Guide sich auch sonst zum Ziel gesetzt hat, nunmehr auf Veränderung statt Festschreibung des Ist-Zustandes zu setzen, zeigt sich in den zahlreichen Abwertungen bei Zweihauben-Betrieben: Nicht weniger als 18 Restaurants wurden auf eine Haube zurückgestuft. Weil es in der heimischen Gastronomie aber offenbar zwangsläufig und immer aufwärtsgehen muss, stehen dem gleich 42 neue Zweihauber entgegen, darunter manche Betriebe, deren Leistungen tatsächlich Anlass zur Hoffnung geben: Das Seehotel Traunsee in Traunkirchen etwa, Iris Porsche in Mondsee oder der konsequent regional ausgerichtete Almtalhof in Grünau.
Von den ebenfalls im Austro-Guide erfassten Regionen jenseits der Grenze ist Südtirol mit einem Vierhauber und vier Dreihaubern erwartungsgemäß die herausragende. (Severin Corti, DER STANDARD, 18.10.2012)
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Mir vollkommen unverständlich, wie dieser miese Schuppen auf 18 Punkte kommen kann.
Ich erinnere mich jedesmal mit Schrecken an meinen Besuch. Angefangen hat es damit, dass der persönlich reservierte Tisch (auf der Terrasse) an eine größere Gruppe vergeben worden war. Leider haben wir trotz dieser Frechheit nicht gleich kehrt gemacht - ein schwerer Fehler, denn es folgte:
* unfreundliches Personal
* Essen: sehr schwach - uninspiriert, tw. grauslich
* Weinbegleitung: unterirdisch, da Weinauswahl grade mal vom Polz. Rotwein daher: Oje.
Die Krone hat dem ganzen aber dann noch der Koch persönlich aufgesetzt - auf den Hinweis des total überwürzten Ganges meinte dieser frech: "Ja, wisse er, aber manchen schmecke es und anderen eben nicht"...
Gut - bei A la Carte sind die Kärntner vorn, bei Gault Millau die Steirer. Das jedoch Das Turm auch in der Einleitung mit 15 Punkten steht, beim Artikel aber mit 14, ist schon leicht verwunderlich... Ansonsten ein Lob für den Guide.
... zur dritten Haube! Das ist mehr als verdient - einen Bildbericht gibt es hier: http://bit.ly/MeyjsQ
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