Christoph Maria Herbst: "Tatort" heutzutage beliebig und vorhersehbar

17. Oktober 2012, 17:06
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"Stromberg"-Darsteller: "Heute hat der 'Tatort' einen Blähbauch" - Hat keine Lust, eine Rolle zu übernehmen

München - "Stromberg"-Darsteller Christoph Maria Herbst hat die Vielzahl an "Tatort"-Kommissaren kritisiert. "Ich habe da komplett den Überblick verloren", sagte der 46-Jährige der Illustrierten "Bunte". "Haferkamp alias Felmy habe ich geliebt. Genauso wie Götz George als Schimanski. Diese Folgen kenne ich in- und auswendig", sagte Herbst. "Heute hat der 'Tatort' einen Blähbauch, ist beliebig und die Dialoge sind vorhersehbar."

Er selbst habe keine Lust, einen Kommissar-Job in der erfolgreichsten deutschen Krimiserie zu übernehmen. "Nur um den zwanzigsten verkappt schwulen Kommissar zu spielen, der zu Hause den Spinat aufwärmen muss, bevor seine reaktionäre Scheinfreundin ihm die Hölle heißmacht?" Herbst ist bekannt aus der TV-Serie "Stromberg", in der er ein gleichnamiges Büroekel spielte. (APA, 17.10.2012)

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