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Genf/Washington - Langsam wird die "Krankheit der Armen" weltweit zurückgedrängt: Laut dem neuesten Welt-Tuberkulose-Report der WHO war auch im Jahr 2011 die Zahl der Neuerkrankungen weiter rückläufig und erreichte 8,7 Millionen Fälle. Insgesamt waren im vorigen Jahr 1,4 Millionen Todesopfer durch Tuberkulose (TB) zu verzeichnen. "In den vergangenen 17 Jahren sind 51 Millionen Erkrankte erfolgreich nach den Kriterien der WHO behandelt worden. 20 Millionen Menschen wären ohne entsprechende Maßnahmen zusätzlich gestorben", erklärte Mario Raviglione von der WHO am Mittwoch in einer Aussendung.
Trotz aller Anstrengungen bleibt diese bakterielle Infektion einer der gefährlichsten Krankheiten weltweit. Auch wenn es noch vor wenigen Jahren an die zehn Millionen neue Fälle pro Jahr und rund zwei Millionen Tote durch TB gegeben hat. Im Jahr 2008 waren es beispielsweise 9,8 Millionen Neuerkrankungen und 1,8 Millionen Todesfälle.
2011 gelang weltweit eine Reduktion bei der Zahl der Erkrankten sowie der Mortalität. "Dieser Rückgang erfolgte in allen sechs Regionen der WHO, obwohl Afrika und Europa noch hinter dem geplanten Ziel, bis zum Jahr 2015 die Mortalitätszahlen von 1990 zu halbieren, liegen. Vor allem Osteuropa und Russland gelten als Problemzonen", heißt es von Seiten der WHO.
In Kambodscha konnte hingegen die Zahl der TB-Erkrankungen zwischen 2002 und 2011 um 45 Prozent gesenkt werden. Bei TB kommt es auf eine möglichst frühe Diagnose und auf eine wirkungsvolle Therapie an, um die Weiterverbreitung und das Entstehen von Resistenzen zu verhindern. Zur Bekämpfung solcher Resistenzen, welche die Behandlung der TB extrem erschweren, soll ein neuer und automatisierter Labortest auf Basis der Vermehrung von Erreger-DNA und deren Nachweis beitragen, der schon binnen hundert Minuten ein Ergebnis bringt. Laut Angaben der WHO sollen zukünftig auch mehr neue Therapeutika in die klinische Erprobung kommen.
In Österreich bleibt die Zahl der Neuerkrankungen mit leicht fallender Tendenz auf niedrigem Niveau. Im Vergleich zu 2008 erkrankten in Österreich im Jahr 2010 um 129 Menschen weniger an TB (2008: 817 Neuerkrankungen, 2009: 697, 2010: 688). In 44 Prozent aller Fälle handelt es sich hierzulande um Menschen, die aus Ländern mit großer Armut und somit hohen Tuberkuloseraten eingereist sind. Sie machen auch den größten Teil der Patienten mit multiresistenter oder extrem resistenter TB aus. (APA/red, derStandard.at, 17.10.2012)
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Hätte man die Armen nicht sich selbst überlassen und weiter im Dreck und Elend leben lassen, wäre die Tuberkulose beim Menschen eine Seltenheit, sie wäre ausgerottet worden, bevor sich Resistenzen entwickelt hätten.
Aber die KAUFEN ja ihre Medikamente gar nicht, dann können wir es ihnen nicht geben! Und mit Migration von Menschen und Verbreitung der Krankheit sowie mit Urlaubern konnte ja keiner rechnen. Die bleiben nicht brav in ihren Ghettos und warten aufs Verrecken, unerhört!
Resistente Tuberkulose ist insgesamt am Vormarsch, das jetzt scheint nur eine lokale Eindämmung zu sein.
Und keine Krankheit zeigt die asozialen Verhältnisse der Menschheit so auf wie Tuberkulose. Böse gesagt: Wir haben sie nicht mehr, weils uns gut geht.
DAS wird nur am Rande erwähnt,
dass wir immer mehr solche Erkrankungen bekommen.
DAS macht es aber aus und das ist auch ein ziemlicher Kostenfaktor. Allein die Medikamente zur Behandlung EINES Patienten kosten das hundertfache einer normalen TBC-Therapie, nämlich € 22.291!
Jubelmeldungen sind eigentlich fehl am Platz.
http://www.infektionsnetz.at/jatros/in... 802_07.pdf
http://www.dahw.de/lepra-tub... zAod_mQA3g
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